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SEGA Event in Hamburg

Viel Abwechslung von SEGA für das erste Quartal des Spielejahrs 2010.

Freitag, 22. Januar 2010 um 12:42 von Becks

SEGA Event in Hamburg

SEGA hat das Jahr mit einem Paukenschlag (namens Bayonetta) eingeläutet und scheint auch für die ersten Monate des neuen Jahrzehnts gut aufgestellt zu sein. Auf einem Event in Hamburg wurden der Fachpresse alle wichtigen Titel für das erste Quartal 2010 präsentiert und man konnte vor allem mit der großen Bandbreite der Titel auftrumpfen. Vom kunterbunten Sonic & SEGA All-Stars Racing bis zum wirklich komplexen JRPG Resonance of Fate haben wir für euch alles angespielt und können nun unsere ersten Eindrücke schildern.


Vancouver 2010 (Xbox 360, PS3)

Dieses Jahr blickt die gesamte Sportwelt auf Kanada, genauer gesagt auf Vancouver, denn hier finden im Februar die Olympischen Winterspiele statt. Während sich alle Nintendo DS- und Wii-Spieler mit Mario und Sonic schon einmal in olympische Stimmung versetzen konnten, bringt nun Vancouver 2010 den PS3- und Xbox 360-Athleten die Olympiade ins heimische Wohnzimmer. Dabei ist diese Umsetzung des Winterspektakels deutlich traditioneller gehalten und reiht sich nahtlos an die zahlreichen Klassiker wie Track & Field oder den Wintergames.

Typisch für diese Spiele war das berüchtigte Button-Mashing, welches bei so manchem Gamer deutliche Blessuren an den Händen hinterlassen hat. Dieses Element wird natürlich auch wieder in Vancouver 2010 genutzt, allerdings wird das Ganze auf das heutige Niveau angehoben und durch neue Eingaben komplexer und fordernder gestaltet. Beim Skispringen beispielsweise spielen sehr viele Komponenten, die beachtet werden müssen, eine entscheidende Rolle, um am Ende auf dem Siegertreppchen zu landen oder gar sich eine Goldmedaille zu verdienen. Zwischen euch und einem perfekten Sprung steht zunächst die ideale Windrichtung. Anhand der Umgebung kann man schon deutlich ablesen, wann ein Absprung in Angriff genommen werden sollte oder aber man vertraut dabei einfach seinem Coach, der euch den besten Zeitpunkt mit einer kleinen gelben Fahne symbolisiert. Bewegt man sich dann die Rampe runter, steht der Absprung an, der wieder eine neue kleine Herausforderung darstellt. Hier muss die Aktionstaste im richtigen Augenblick gedrückt gehalten und losgelassen werden. Ist dies geglückt und fliegt man durch die Luft, ist quasi die halbe Miete schon eingefahren, nun gilt es noch ein wenig die Flugrichtung mittels Schultertasten zu korrigieren und bei der Landephase nicht zu gierig zu werden. Entscheidend bei der Landung ist es nämlich, möglichst rechtzeitig diese in die Wege zu leiten. Zwar ist es verführerisch das Ganze immer weiter hinaus zu zögern, allerdings gibt es irgendwann den berühmten Zeitpunkt, an dem es kein Zurück mehr gibt und man sich samt schnittigen Skianzug der Nase voran in den Schnee stürzt.


SEGA bringt uns das offizielle Spiel zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver.


Das Skispringen ist nur eines von einer langen Liste an Disziplinen die Vancouver 2010 bietet. Alle wichtigen Vertreter des Wintersports sind am Start, was vom Riesenslalom über Snowboard Cross bis hin zur Bob-Fahrt reicht. Alle Disziplinen haben darüber hinaus eine gelungene Inszenierung gemein, welche an spannende TV-Übertragungen erinnert und viele Emotionen der Sportler überträgt. Stehen die beiden Fahrer für die Bobfahrt bereit, so feuern sich diese noch gegenseitig an und pushen sich so zu Höchstleistungen. Sollte die Abfahrt dann aber doch nicht so erfolgreich verlaufen, so ist die Enttäuschung sehr schön eingefangen. Das Ganze gipfelt sogar darin, dass die Fahrer die Kamera zuhalten und am Boden zerstört sind. Auch die Kameraeinstellungen über den Schultern der Fahrer die am Start stehen (egal in welcher Disziplin) vermittelt eine Dynamik - ein "Mittendrin-Gefühl", die dem Spiel sehr gut steht.

Natürlich bietet Vancouver 2010 für den Singleplayer genügend Möglichkeiten sich auszutoben, damit es aber in der kalten Jahreszeit zu Hause so richtig heiß hergeht, sollte man seine Freunde einladen, denn im direkten Vergleich und mit dem Ansporn seine Freunde zu übertrumpfen entfaltet Vancouver 2010 sein volles Potential.

Releasetermin: Erhältlich



Sonic & SEGA All-Stars Racing (Xbox 360, PS3, Wii)

Denkt man bei Videospielen an Geschwindigkeit, so dürfte es nicht lange dauern ehe einem Segas Sonic in den Sinn kommt. Genau dieser ist es, der nun zum großen Rennen lädt und die gesamte Sega-Schar versammelt hat. Mit Sonic & SEGA All Stars Racing bekommen wir einen Fun-Racer im besten Mario Kart und Co Stil serviert, der vor allem von den namens gebenden All-Stars der Sega-Bande lebt. Jede Figur, die als Fahrer vertreten ist verfügt über sein spezielles Fahrzeug und einer eigenen Rennpiste. Alle traditionellen Sega-Franchises wurden in passende Strecken verarbeitet und bieten so eine kunterbunte Mischung, ähnlich wie es Sega auch schon in Sega Superstars Tennis gelungen ist.

Als markanteste Fahrer sind uns sofort Ryo Hazuki aus Shenmue und Billy Hatcher aus Billy Hatcher and the Giant Egg aufgefallen, nicht nur aufgrund ihrer Fahrtalente, sondern weil Wiedersehen einfach Freude macht. Während wir uns vom einsteigerfreundlichen Gameplay mittels Xbox 360 Controller überzeugen konnten, wanderte das Auge in den Verschnaufpausen immer wieder zum Wii-Monitor, der genau nebenan aufgebaut wurde...erstaunlicherweise sah diese richtig eben würdig aus. Natürlich besitzt das Spiel keine HD-Auflösung und auch die Farben waren etwas blasser, aber bei dieser Multiplattformentwicklung bekommen die Wii-Fans allem Anschein nach eine gleichwertige Umsetzung. Nicht nur das, es bietet sogar eine Besonderheit, die in dieser Form nur auf Wii geboten wird. Ähnlich wie bei Mario Kart Wii, liegt dem Packet ein Lenkrad bei, in der die Wii-Mote eingelegt werden kann und jeden (auch nicht geübten) Spieler den Einstieg erleichtert.


Freihändig Fahren ist nur eines der vielen Kunststücke AiAis.



Sonic & SEGA All-Stars Racing erfindet das Rad in Sachen Fun-Racer sicherlich nicht neu, aber wer eben auf diese Art von Spielen steht bekommt hier im kommenden Monat eine neue Kaufoption. Besonders anziehend wirkt der Titel sicherlich für alle Sega-Fans und Freunden von Multiplayerspielen. Zum Rahmenprogramm des Titels zählen die üblichen Modi wie klassische Rennen, Missionsrennen oder Cup-Veranstaltungen.

Releasetermin: 26. Februar 2010



Yakuza 3 (PS3)

Wer im März noch nichts großes geplant hat und gerne in eine andere Welt abtauchen möchte, der kann mit Segas Yakzuza 3 ein Ticket für einen langen Aufenthalt in Tokio buchen. Der dritte Teil des Gangster-Epos knüpft nahtlos an seinen beiden PlayStation 2 Vorgängern an und eröffnet euch eine sehr umfangreiche Story, die euch tiefe Einblicke in die Kultur Japans gewährt. Mit dem eigenwilligen Stil und dem Handeln der Protagonisten erinnert das Action-Adventure an die beliebten Asia-Movies. Die ersten "Punks" die im Tutorial vermöbelt werden dürfen, mögen auf uns mit ihren bunten Klamotten und Sonnenbrillen total schräg wirken, aber gerade dieses Szenario macht den großen Charme des Spiels aus. Ähnlich wie in den Vorgängern, deren Story übrigens in kompletten Zusammenschnitten der Videosequenzen aus den Spielen auf der Yakuza 3 Disk zu finden sind, wird man vom Spiel sehr schön in das Gameplay eingeführt und es wird genau aufgezeigt, wie man durch Kämpfe an Erfahrungspunkten und neuen Moves gelangt.

Nach tausenden Entschuldigungsbekundungen seitens der Rowdies und der Einsicht sich hier mit der falschen Person angelegt zu haben, kann man in der Rolle von Kazuma Kiryu sich durch die Straßen Tokios bewegen und in einer OpenWorld die nächste Mission in Angriff nehmen. Das Treiben auf den Straßen ist gewaltig, überall unterhalten sich die Leute, die Neonlichter der Geschäfte leuchten und hinter jeden Straßenecke scheint schon das nächste Abenteuer zu warten. Ohne zu sehr in die Geschichte hinter Yakuza 3 eingehen zu wollen (die ihr übrigens ab März selber erleben dürft), startet Kazuma seine Erkundungen in Begleitung eines kleinen Mädchens, deren Beziehung zu eurer Spielfigur direkt beeinflusst werden kann. Wer die kleine glücklich machen will, der nimmt sie mit in einen kleinen Supermarkt, deren Warenangebot euch erschlagen wird. In den Regalen sind die exotischsten Nudelsuppen zu finden, die man in dieser Form wohl nur in Japan vorfinden kann. Genau solche kleinen Ausflüge untermauern euch das Gefühl wirklich einen Kurztrip nach Japan gebucht zu haben. An der Kasse entscheiden wir uns für eine Süßigkeit, die den Beziehungsbarometer mit dem kleinen Mädel aufsteigen lässt und einem Engergy-Drink als Energiereserve für raue Zeiten.


Das sitzt jeder Kick - Kazuma Kiryu in Yakuza 3.


Yakuza 3 setzt schon eine gewisse Neigung zur japanischen Kultur voraus, denn das gesamte Spiel verfügt nur über eine japanische Sprachausgabe (und natürlich englischen Untertiteln). Aber gerade diese ist ein großer Bestandteil des gesamten Feelings im Spiel, deren Inszenierung an beste Action-Filme erinnert. In der Demo, die von Sega beim Event präsentiert wurde, gab es schonen einen spannenden Kampf zu sehen, der auf dem Dach eines Hochhauses statt fand. Mit dem Blick auf die Weiten der nicht enden wollenden Skyline Tokios begibt man sich in einen Faustkampf der ersten Güte. Absolute Spannung gepaart mit der Inszenierung und den authentischen Gesten und Gesichtszügen der Protagonisten, genau das verbirgt sich hinter Yakuza 3. Wir können es kaum noch erwarten im März uns noch auf weitere, ausgedehnte Streifzüge in dieser Welt zu begeben.

Releasetermin: März 2010



Resonance of Fate (Xbox 360, PS3)

Ihr kennt Resonance of Fate noch nicht? Wenn ihr auf Action-Rollenspiele mit komplexen Systemen (in jeglicher Hinsicht) und auf Cypberpunkszenarien steht, dann solltet ihr das schleunigst ändern. Resonance of Fate bietet so viele detailverliebte Möglichkeiten, die für eine lange Spielzeit garantieren und sogar Genremuffel mobilisieren könnten. Alleine in unserer relativ überschaubaren Spielzeit sind wir auf viele Feinheiten im Spiel gestoßen, die uns für viele Stunden hätten fesseln können. Doch schön der Reihe nach...

Beginnen wir zunächst mit dem offensichtlichstem Merkmal des Spiels, der Welt in der Resonance of Fate angesiedelt ist. In einer düsteren Zukunft, in der die gesamte grüne Umwelt wohl nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt zu sein scheint, ist der Himmel von giftigen Wolken überzogen. Einzig eine gigantische Maschine, die die Luft reinigen kann, bietet den letzten Überresten der Menschheit einen kleinen Lebensraum. Als Fundament der Zivilisation wurde auf dieser Maschine immer weiter angebaut, so das die letzten Menschen einen riesigen Turm erreichtet haben. Sehr markant ist die Aufteilung in diesem Komplex, denn je höher man auf diesem Turm aufsteigt, um so höher steigt der soziale Stand der Bewohner. Während auf dem Boden noch die Ärmsten der Armen in einer gefährlichen Umwelt wohnen, machen es sich die Reichen auf dem dem Dach bequem. Von ganz unten stammen auch unsere drei Spielfiguren, das Mädchen Reanbell und die beiden Jungs Zephyr und Vashyron, die sich als Söldner irgendwie durchs Leben schlagen. Das ohnehin harte Leben nimmt aber eine bösartige Wendung, als eines Tages die Maschinen zur Luftreinigung den Geist aufgeben...

Die Entwickler von tri-Ace (bekannt u.a. durch die Star Ocean Reihe) haben also ein sehr passendes Szenario für ihr actionreiches Rollenspiel geschaffen, in der auch Platz für viel Individualisierung gelassen wurde. So ist es euch beispielsweise gestattet die Klamotten der Spielfiguren eurem eigenen Geschmack anzupassen. Zwar hat dies keine direkten Auswirkungen auf die Attribute der Kämpfer, allerdings kann man so selber entscheiden, wie sich Reanbell, Zephyr und Vahyron in den Kampf stürzen. Genau hier setzt auch schon der nächste Punkt der Custom-Möglichkeiten an, denn im Gegensatz zu allen anderen Gernrevertretern, setzt Resonance of Fate einzig auf den Einsatz von Schusswaffen, die ganz nach belieben zusammengebaut werden können. Das System hinter den Waffen ist komplex und überall in der Welt findet man einzelne Bauteile für die Waffen, die dann auf einer Blaupause zusammengestellt werden können. Natürlich harmonieren nicht alle Bausteine miteinander, aber wer sich etwas mit dem System beschäftigt wird seine Crew mit einem schlagkräftigem Arsenal ausstatten können.


Resonance of Fate bringt frischen Wind ins RPG-Genre.


Einen Großteil der Spielzeit beansprucht aber das eigentliche Kämpfen, was in Resonance of Fate aber so spannend und fordernd aufgebaut worden ist, dass man dies sehr gerne in Kauf nimmt. Eure drei Kämpfer und die Gegner befinden sich in einer Art geschlossenem Areal, auf dem man sich aber frei bewegen darf. Rollenspiel-typisch darf jede Partei nach und nach einen Spielzug ausführen, dabei ist man aber nicht auf die reine Befehlseingabe beschränkt, sondern man kann durch sein Gameplay-Können den Verlauf des Kampfes beeinflussen. Aus der Distanz kann man natürlich einen direkten Schuss mit seinen Waffen abfeuern, viel effektiver ist es aber seine drei Protagonisten in die richtige Position zu bringen. Ist man an der Reihe, kann man seiner Spielfigur eine Laufrichtung zuweisen und so seine Gegner umzingeln. Sind Reanbell und Co erst einmal in Position, so können die Laufwege gekreuzt und so zu effektiven Combo-Angriffen verschmolzen werden. Davon abgesehen, dass durch gelungene Kamerafahrten und dem generell stimmigen Look des Spiels alles sehr hervorragend aussieht, eröffnen sich durch dieses komplexe System viele Möglichkeiten. Dabei ist diese einfache Darstellung wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. In unseren ersten Probekämpfen wurden wir auch auf Kampfarealen platziert, die eigene Elemente besaßen uns so den Kampf zu einer völlig neuen Herausforderung gestalteten. Mitten im Spielfeld war eine Mauer platziert, hinter der sich die Feinde verkrochen haben. Hier war es also unabdingbar die eigene Postion anzupassen und so die Gegner ins Visier nehmen zu können. Wir hoffen auf mehr solcher Überraschungen im Spiel und im März auf einen möglichen Überraschungshit für Xbox 360 und PlayStation 3.

Releasetermin: 26. März 2010



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