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Satoru Iwata - Der neue Big (N) Boss

Nintendo hat einen neuen Präsidenten Satoru Iwata tritt die Nachfolge von Yamauchi an, da stellt sich doch die Frage, "Quo vadis Nintendo?".

Mittwoch, 12. Juni 2002 um 21:30 von Inuyasha

Wohin gehst du Nintendo?


Yamauchi hat den Konzern 50 Jahre lang geführt, aus seiner Bedeutungslosigkeit hinein in das Konsolen Zeitalter geführt. Er hat Nintendo mit dem SNES und diversen Game Boys zum Erfolg geführt, aber er war nie unumstritten, er hat es zu dem Streit mit Squaresoft zu einem auseinanderbrechen der beiden Firmen kommen lassen und musste mit dem N64 eine Bauchlandung hinlegen. Seit dem 01.06.02 hat Satoru Iwata die Führung im Konzern genommen, der König hatte abgedankt und einem engen Berater den Thron hinterlassen.



Der neue König hat sich auch gleich gut eingeführt, lies er doch der Presse eine zweideutige Aussage zurück, frei zitiert "Nintendo wird keine reine Spielekonsole mehr produzieren" und hat damit das angesprochen, was als größtes Manko der neue Nintendo Konsole Game Cube gilt, nämlich , dass sie "nur" ein Spielekonsole ist und nicht eine Entertainmentmaschine wie die beiden Konkurrenzkonsolen PS2 und X-Box. Die Presse aber verstand es so, oder wollte es so verstehen, das Nintendo sich aus dem Hardware Geschäft, wie erst SEGA, zurückzieht. Aber was war das, dass klang doch nach einem Ansatz der Veränderung, hieß es noch vor kurzem vom großen Yamauchi, Nintendo werde immer reine Spielekonsolen produzieren, so ist hier schon ein leichter Ansatz des neuen Windes zu erkennen der jetzt in der Chefetage weht.



Neue Ziele sind auch gesteckt, die da heißen, schnellere Produktzyklen, was die Spiele anbelangt, kein Online Gaming aus dem eigenen Haus, denn dafür sei die Zeit noch nicht da, seine Prognose für die Zukunft der Videospiele heißt, Videospiele müssen Spaß machen und kurzweilig sein, man braucht nicht mit jedem Spiel die Welt verändern wollen.
Der Führungswechsel hat keine Lethargie verursacht, und damit ist das schlimmste, was hätte passieren können vorüber. Mit Iwata steht jetzt ein Mann an der Spitze, der neue/alte Ideen hat, und auch wieder mal etwas Nintendo typisches eigen hat. Er verfolgt eine gänzlich andere Strategie als seine Konkurrenten, was sowohl großen Erfolg als auch eine große Niederlage bedeuten kann.



Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, Nintendo geht auf alt bewährten Pfaden, ist aber, was die Planung des Weges angeht, flexibler geworden und das sieht nach einer guten Zukunft aus.


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