Einloggen

Du bist noch nicht bei consolewars registriert? Dann erstelle
jetzt ein Benutzerkonto!

Nintendo zur E3 - Alle Spiele auf einem Blick!

Was gibt es alles Neues für Wii U und 3DS? Consolewars durfte die meisten Nintendo-Spiele der E3 selbst antesten! Lest hier unsere Hands On-Eindrücke.

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 14:26 von HatWolf

Nachdem die E3 Direct Konferenz von Nintendo nun gut eine Woche alt ist und man auch über verschiedene Entwicklervideos nun auch Einblick in die kommenden Nintendo-Spiele bekam, wird es Zeit euch einen kleinen Überblick zu geben. Consolewars durfte die meisten vorgestellten Spiele einmal direkt selbst antesten. Welche Nintendo-Spiele machten einen besonders guten Eindruck und welche nicht? Hier habt ihr unsere gesammelten Erfahrungen mit den ganzen kommenden Titeln. Viel Spaß beim Lesen!

Nach Super Mario Galaxy 1 und 2 auf der Wii war es natürlich nur eine Frage der Zeit bis auch endlich die Wii U ein Super Mario in voller dreidimensionaler Pracht erhält. Auf der E3 wurde es nun endlich enthüllt: Super Mario 3D World. Dabei wirkt es auch wie eine Mischung aus Super Mario Galaxy und Super Mario 3D Land. Sieht altbekannt aus, allerdings findet der 4-Spieler Modus, welcher bisher nur bei den 2D-Spielen der Reihe anwesend war, auch endlich Einzug in ein 3D-Jump'N Run. Ungewöhnlich ist hier, dass neben den bekannten Gesichtern wie Mario, Lugi und Toad nun auch Entführungsopfer Peach spielbar ist. Nanu? Sollte sich das neue Mario tatsächlich mal um etwas anderes als die Rettung der Prinzessin drehen? Auf jeden Fall hat jeder der Figuren einzigartige Eigenschaften: Mario ist der Allrounder, Luigi springt höher, rutscht beim Anhalten aber länger, Peach kann einen kurzen Moment schweben und Toad rennt am schnellsten. Ähnlich wie in der New Super Mario Bros.-Reihe können spieler sich auch hier unterstützen und sich gegenseitig tragen oder sich im Anfall von Konkurrenzkampf behindern. Tatsächlich wird nämlich am Ende eines Levels per Statistik angezeigt, welcher Spieler die meisten Punkte abgeräumt hat. Ein neues Power-Up gibt es aber natürlich auch: Nach Waschbär- und Flughörnchenmario kann der schnauzbärtige Klempner und seine Freunde durch eine magische Glocke zur Katze werden. Das verändert die allgemeinen Fähigkeiten ungemein. Auf vier Pfoten kann Mario und co. nicht nur in Gegner hineinrutschen, sondern auch die Krallen nutzen, um in der Luft anzugreifen. Die nützlichste Fähigkeit des felinen Power-Ups dürfte aber sein, dass man nun Wände hochlaufen kann. Das hat natürlich eine begrenzte Reichweite, hilft aber Orte zu erreichen, die Mario alleine nicht hinauf hüpfen könnte. Auch das Wii U-Gamepad wird zum Einsatz kommen. Über die Berührung des Touchscreens lassen sich Gegner oder bewegende Plattformen festhalten, aber auch unsichtbare Münzen oder Blöcke "ertasten". Im Mehrspieler-Modus müssen alle anderen Spieler mit einer einzelnen Wiimote ihre Figur in der 3D-Welt umherscheuchen, was sich zunächst sehr schwierig anhört, da die Wiimote ja nur ein Steuerkreuz besitzt, beim Anspielen ging aber alles sehr flott von der Hand. Mit vier Spielern könnte aber alles durchaus sehr chaotisch werden. Super Mario 3D World wird Dezember 2013 im Handel erscheinen.

Zu den Spielen, die für jede Nintendo-Konsole seit dem SNES zu erwarten sind, gehört natürlich auch Mario Kart, welches nun in die achte Runde geht. Das neue für die Wii U wird dabei viele Eigenschaften aus Mario Kart Wii und Mario Kart 7 vereinen, also Motorräder neben Karts anbieten, sowie mit Gleitern und Unterwasserfahrten das Rennspiel aufpeppen. Neu ist allerdings die „Anti-Schwerkraft“, durch welche alle Karts einen Magnetmodus haben. Dadurch lässt sich auch auf Wänden und Decken einfach weiter sausen, dementsprechend sind die Strecken nun auch so aufgebaut, dass ganze Rennen kopfüber stattfinden könnten. Gerne auch in Kombination mit anderen Features. Unterwasser-an-der-Wand-Fahrten zum Beispiel. Aber auch das Online-Spiel wird erweitert, unter anderem gibt es nun eine Anbindung zum Miiverse. Dort kann man sich für Wettbewerbe und Onlinefahrten verabreden, bei denen bis zu 12 Karts oder Bikes teilnehmen können. Das Spiel kann nun auch 30 Sekunden Highlight-Videos von Matches aufnehmen, welche in einem eigenen Channel, genannt „Mario Kart TV“, angelegt werden. Dort kann man seine Siege und seine Niederlagen mit seinen Freunden teilen. Wie man aber fahren möchte ist einem selbst überlassen: Das Spiel unterstützt Wiimote & Nunchuck-Kombi, das Wii-Wheel und das Wii U-Gamepad. Neben HD-Grafik ist nun auch 60 fps technisch möglich, was Mario Kart 8 vermutlich zum bisher technisch ausgefeiltesten Mario Kart bisher macht. Das Spiel verbreitete jedenfalls beim Antesten ein zufrieden stellendes Geschwindigkeitsgefühl, auch sind Steuerung und Streckendesign von gewohnt gehobener Qualität gewesen. Das Rauf und Runter, sowie die Fahrten kopfüber an den Wänden versprühten zudem ein hübsches F-Zero Flair. Mario Kart 8 kommt 2014 für die Wii U heraus.

Neben Nintendos eigenen Ankündigungen stellte Platinum Games auch endlich den heiß ersehnten zweiten Teil von Bayonetta vor, welchen Nintendo bisher nur in kurzen Teasern angekündigt hatte. So konnten wir endlich erste Eindrücke sammeln, ob die schwarzhaarige Hexe unter Nintendos Schirmherrschaft nun leiden musste oder ob sie die gleichen Qualitäten aufweist wie zuvor. Und das Ergebnis? Bayonetta 2 könnte sogar noch besser werden als der Erstling. Wie gewohnt ist die Steuerung wieder sehr dynamisch und eingängig, sodass das Experimentieren mit den unzähligen Kombo-Angriffen genauso einfach und spektakulär anzusehen ist wie in dem ersten Teil des Action-Spiels. Auch das Ausweichen funktioniert weiterhin sehr geschmeidig und übersichtlich, was durchaus eine Herausforderung sein dürfte, immerhin entfesselt Platinum Games gerade in diesen Spielen immer regelrecht absurde Effektfeuerwerke. In der Demo-Version prügelte sich Bayonetta beispielsweise auf einem fliegenden Jet mit einigen zentaurenähnlichen Engelkreaturen, während ein weiteres Monster am Horizont durch Häuser brach und das Flugzeug schließlich zum Abstürzen brachte. Auf den noch brennenden Trümmern jedoch sprang die Hexe geschwind auf einen Zug, wo der Kampf mit diesem Monster weiterging, bevor sie mit Unterstützung einer anderen rotgekleideten Hexe, welche selbstverständlich ebenfalls auf einem Kampfjet angeritten kommt, die Kreatur in Einzelteile sprengte, was allerdings zu einem weiteren Kampf gegen einen schwarzen Drachen auf der Spitze eines Hochhauses führte, den Bayonetta natürlich dadurch verfolgen konnte, da sie ihre Haare in Flügel umwandelte. Diese Ausführung alleine sollte wohl einen guten Eindruck davon vermitteln, wie es ist Bayonetta 2 zu spielen. Alles passiert schnell, hektisch, spektakulär und jenseits jeder Art von Subtilität, aber genau dafür liebte man ja auch den Vorgänger des Spiels. Und Nintendo grenzt Platinum Games auch offenbar nicht ein, sodass es weiterhin Blut, nackte Haut und Haarkräfte zu sehen geben wird. Neu ist aber immerhin der „Umbra“-Modus, welcher Bayonetta bei aufgeladener Magieleiste in einen Zustand versetzt, in der ihre Angriffe noch größere Reichweite haben, noch stärker zuschlagen und auch noch übertriebener in Szene gesetzt werden - sofern das eigentlich noch möglich ist. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Bayonetta 2 erst 2014 für die Wii U erscheint.

Der dritte Teil der Pikmin-Reihe ist von allen vorgestellten Titeln jener, der am allernächsten auch erscheinen wird. In früheren Previews konnten wir über das Spiel bereits immer wieder berichten, mittlerweile war aber auch die Wii U Gamepad-Steuerung endlich verfügbar. Mit dieser steuert es sich schon merklich anders als mit Wiimotion Plus und Nunchuck, nach kurzer Eingewöhnung geht aber auch das flüssig von der Hand. Das Bekämpfen von Gegnern und das Einsammeln von den vielen Früchten verlangte aber deutlich enorm viel Aufmerksamkeit auf den Fernsehbildschirm, sodass man eher selten die Gamepad-Funktionen wie die zugegebenermaßen sehr nützlichen Übersichtskarte nutzen konnte. Immerhin hat man ganz viele Pikmin zu managen und muss auch immer aufpassen, dass diese nach getaner Arbeit nicht faul in der Gegend herumstehen. Wenn man das gleich mit drei Captains machen muss, sowie Nintendo dies in der finalen Version vor hat, dann wird Pikmin 3 deutlich eine Herausforderung in Sachen Multitasking. Allerdings gewöhnt man sich daheim auf der Couch und mit Einführungszeit sicher schneller an das Gewusel als im kurzen Zeitabstand bei einer Testversion. Wer sich aber überfordert fühlt, kann sich auch einen Freund zur Hilfe rufen, denn Pikmin 3 lässt sich ebenfalls gemeinsam im Koop-Modus spielen. Dabei kann die Pikmin-Horde dann gemeinsam gesteuert werden, auch unabhängig voneinander, um so in kürzerer Zeit mehr zu erreichen. Wer aber den Konkurrenzkampf gegen seine Mitspieler sucht, der darf auch im Bingo-Modus gegen Freunde antreten, bei dem man um die Wette Früchte sammelt. So oder so: Das Spielprinzip verspricht weiterhin eine Menge Potenzial, vor allem weil sich an Grafik und Steuerung so nahe am Release nun auch eine ganze Menge getan hat. Großer Pluspunkt ist allerdings in der Tat, dass sich Pikmin 3 zusammen mit Freunden spielen lässt, da durchgehendes Teamwork nicht nur die Wiederspielbarkeit von solchen Spielen aufwertet, sondern schlichtweg auch mehr Spaß macht. Pikmin 3 erscheint schon nächsten Monat für die Wii U, nämlich am 26. Juli.

Auch Platinum Games anderer Wii U-Titel zeigte sich wieder präsent, nämlich The Wonderful 101. Dieser war einer der ersten angekündigten Titel für das neue Nintendo-System, erlebte aber mittlerweile enorme Veränderungen. Optisch hat sich deutlich etwas getan, gerade Rauch-, Feuer-, und Lichteffekte wurden aufgedreht und verfeinert, was die bunte Grafik noch ein Stück bunter und schriller aussehen lässt. Spielerisch bleibt es aber beim Alten. Über den Touchpad wird mit einem Finger eine Superkraft gezeichnet, wie etwa eine geschlängelte Linie für eine Peitsche oder ein gerader Strich für ein Schwer, um damit auf fiese Alienroboter oder Schleimmonster einzudreschen. Für diese Superkräfte kommt auch die große Anzahl an Helden in der Gruppe zum Einsatz, da diese sich zu dem entsprechenden Angriff transformieren. Wer also auf dem Touchpad das Zeichen für die Faust-Superkraft zeichnet, der bringt die vielen Helden dazu eine gigantische Faust zu bilden, die man folglich den Gegnern entgegen schleudern kann. In dieser Anspielversion fehlte allerdings das Ausweich- oder Blockmanöver der anderen Previewversionen, was das ganze kämpferische Unterfangen ein wenig chaotischer und durchaus schwieriger spielbar gestaltete. Allerdings wird man wohl in dem Ingame-Shop neue Fähigkeiten freischalten und diese auf den Schulterbuttons verteilen können, insofern bleibt zu hoffen, dass diese nur aus Demonstrationszwecken aus der Testversion fern blieben und nicht im finalen Spiel tatsächlich fehlen werden. Neu ist allerdings, dass der Anführer der Superheldenmeute nun selbst frei wählbar ist und man nicht nur auf den rotangezogenen Blondschopf angewiesen ist. Alle haben auch unterschiedliche Werte und Eigenschaften, sodass sich das Experimentieren durchaus lohnt. Die Stärke der Kräfte wird nämlich durch den Anführer bestimmt, da manchen beispielsweise die Faust oder das Schwert besser liegt. Aus normalen Bürgern lassen sich aber jederzeit neue Helden rekrutieren, in denen sich auch oft besonders starke Figuren mit wichtigen Eigenschaften befinden. Das ganze wirkt jedenfalls schon deutlich komplexer als in den Versionen zuvor, was gute Hoffnung macht, dass The Wonderful 101 ebenfalls Platinum Games‘ bisherige Spielequalität gerecht wird. Das Spiel erscheint am 23. August exklusiv für die Wii U.

Das zuvor oft spekulierte Projekt von Retro Studios wurde endlich letzte Woche enthüllt, allerdings konnten wir uns diese Woche schon einen Eindruck davon machen. Donkey Kong Country Tropical Freeze folgt dabei spielerisch den Traditionen und Eigenschaften, die von Donkey Kong Country Returns auf der Wii bereits festgelegt wurden. In bester 2D-Jump‘n Manier bewegt sich die Affenbande von rechts nach links, hüpft oder überrollt Gegner und sammelt dabei Bananen, Münzen und gut versteckte Puzzelteile. Neuerungen sind in jedem Fall eher subtiler Natur. Nintendo selbst hebt die neuen Kameraperspektiven hervor, welche bei den Schüssen von Fass zu Fass zum Einsatz kommen. Anstatt statisch alles von der Seitenansicht zu zeigen, geht die Perspektive etwas dynamischer mit, bewegt sich etwa dreidimensional um Objekte mit herum. Das ganze ist auch ganz hübsch und sicher ein optischer netter Griff um die 2D-Perspektive aufzulockern, macht spielerisch aber keinen Unterschied. Allerdings war der Vorgänger spielerisch bereits ausgezeichnet und die gleichen Stärken zeichnen sich in Tropical Freeze ab. Donkey Kong ist weiterhin schneller und brachialer als ein Mario-Spiel, womit es einfach seine eigene Identität gegenüber Genre-Konkurrenten bewahren kann. Immerhin kann der große Affe nun endlich wieder schwimmen; eine Fähigkeit, die ihm in der Wii-Version merkwürdigerweise abhanden kam. Somit sind auch wieder Unterwasserabschnitte möglich, die sich in der Test-Version bereits sehr hübsch und flüssig spielten. Die spürbar größte Neuerung ist allerdings, dass Donkey Kong nun mit einem Hüpfer ausgeschaltete Gegner aufheben und werfen kann, was nicht nur die Möglichkeit ändert wie man andere Feinde angreift, sondern auch neue Rätsel in Spiel bringt. Diverse Umgebungen lassen sich nämlich mit einem gezielten Wurf zum Einstürzen bringen, um so versteckte Geheimnisse zu entlüften. Auch Dixie Kong soll sich der Bande wieder anschließen, allerdings war sie hier noch nicht anspielbar. Sehr schade. Aber auch die Wii U Gamepad-Steuerung war abwesend, stattdessen griff man bei der Previewversion zu Wiimote und Nunchuck. Welchen Mehrwert ein zweiter Bildschirm also für Tropical Freeze bringen wird, bleibt bisher eine offene Frage. Insgesamt wird Donkey Kong Country Tropical Freeze wohl nicht großartig neu oder anders werden als Donkey Kong Country Returns, allerdings ist das wohl zu verschmerzen. Da es sich erst um den zweiten Teil einer erst neu aufgenommen Reihe handelt, gibt es noch keine merklich unangenehmen Abnutzungserscheinungen. Das Spiel erscheint November 2013.

Das eigens für die Wii U entwickelte Zelda wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, in der Zwischenzeit gibt es ein HD-Remake für den ehemaligen Gamecubetitel Wind Waker. Dabei verriet die Anspielversion die zwei größten Änderungen bzw. Anpassungen am Spiel: Die Grafik und die Handhabung der Items. Am auffälligsten ist natürlich die neue HD-Optik, welche tatsächlich recht ordentlich aussieht. Wind Wakers extrem starker Cellshading-Look ist allerdings auch schon auf dem Gamecube so stilisiert gewesen, sodass er vergleichsweise gut gealtert ist. Mit neuen Texturen, größerer Weitsicht und schärferer Auflösung sieht das mittlerweile zehn Jahre alte Spiel auch wieder ordentlich rausgeputzt aus. Dabei wird es sicher nicht gegen moderne Spieleentwicklungen in Sachen Grafik konkurrieren können, aber es könnte durchaus andere HD-Remakes rein optisch ausstechen. Spielerisch ist nur eine Änderung dadurch bemerkbar, dass das Wii U Gamepad stärker eingebunden wird. Das Spiel muss nicht mehr pausiert werden, um diverse Ausrüstungsgegenstände zu wechseln, stattdessen lassen sich nun Items über den Touchpad bequem und schnell den Knöpfen zuweisen. Beim Anwenden besagter Gegenstände wird dies ebenfalls deutlich, wer nämlich zum Beispiel seinen Bogen benutzt, kann nun über Schwenkung des Gamepads zielen, während er mit dem Controllstick weiterhin sich bewegen kann. Da wird Wind Waker kurzzeitig zum First Person-Shooter. Andere Änderungen wie die stärkere Einbindung zum Miiverse über die Flaschenpost oder die schnelleren Bootfahrten sind ebenfalls kleine hübsche und sehr gute Kleinigkeiten, aber im Grunde wird Wind Waker dadurch kein völlig neues Spiel. Wer die Gamecube-Variante bereits gespielt hat, der dürfte vermutlich bereits alles kennen, was das Remake anzubieten hat, zumindest vermittelte die Demo diesen Eindruck. Wer Wind Waker allerdings noch nicht kennt, für den könnte sich die optisch hübschere Wii U-Version durchaus lohnen, schließlich war und ist dieses Zelda-Spiel ein absoluter Klassiker. The Legend of Zelda: Wind Waker HD erscheint exklusiv für die Wii U im Oktober.

Auch der 3DS wird natürlich weiterhin mit neuen Spielen versorgt, wobei auch endlich ein Nachfolger für das Super Nintendo-Spiel „Yoshi‘s Island“ sich auf dem Weg zu dem Nintendo Handheld befindet. Das ganze nennt sich Yoshi‘s New Island und wird sich auch an dem gleichen Kreide-Stil orientieren. Spielerisch ließen sich auch viele Gemeinsamkeiten feststellen. Yoshi bewegt sich, springt und strampelt fast identisch zu dem Spiel aus 1995, auch das Verschlucken von Gegnern, sowie das Werfen von Eiern funktioniert genau gleich. Das ist durchaus nicht verkehrt, immerhin besaß Yoshi‘s Island ein durchgehend großartiges Spielgefühl, doch selbst mit dem Zeitabstand sollte man ja diverse Neuerungen erwarten können. In diesem Fall gibt es nun gigantische Eier, die Yoshi finden kann oder von größeren Gegnern bekommt, allerdings hat das Spiel in der Test-Version durch einen Pfeil vorgegeben, wohin man diese zu werfen hat, damit diese überhaupt einen Effekt erzielten. Das Spiel befindet sich aber auch noch in einer frühen Entwicklungsphase. Am Ende ist es für Yoshi‘s New Island wichtig an andere Qualitäten seines Vorgängers anzuschließen, nämlich der eingängige Soundtrack, das abwechslungsreiche Leveldesign und die dadurch anstehende Vielseitigkeit. Diese Qualitäten ließen sich natürlich in einer kurzen Probeversion kaum feststellen oder überprüfen, aber der allgemeine Look das Spiels hatte bisher nicht den gleichen Charme des Super Nintendo-Titels versprühen können, vor allem Yoshi sieht noch etwas arg nach einer Knetfigur mit sehr simplen Animationen aus. Aber vielleicht ändert sich daran noch etwas, immerhin ist bis zu dem Release noch genügend Zeit. Yoshi‘s New Island soll nämlich erst 2014 für den 3DS erscheinen.

Wieder ein direkter Nachfolger von einem Super Nintendo-Spiel und ein Titel, den wir bereits in einer Preview-Version behandeln konnten, damals aber noch ohne Untertitel. A Link Between Worlds wird also das neue Handheld-Zeldaspiel heißen und sich optisch sowieso geschichtlich an A Link to the Past orientieren. Und unser positiver Eindruck von dem Spiel seit dem letzten Vorabbericht blieb jedenfalls erhalten. Das 3DS-Zelda sieht weiterhin sehr schick aus und spielt sich ungemein spannend, was vor allem daran liegt, dass man wieder zu einer normalen Steuerung über Slidepad zurück geht und die Experimente mit Phantom Hourglass und Spirit Tracks verabschiedet. Das Kämpfen in der Vogelperspektive mit 360 Grad-Winkel herum fühlt sich auch sehr flüssig und dynamisch an, aber auch das Zielen mit Bomben oder Pfeilen ist absolut eingängig. Grundvorraussetzung für das richtige Zelda-Erlebnis also. Neuerungen in dieser Test-Version waren zwei neue Gegenstände, die eben erwähnten Bomben sowie ein Feuerzepter. Außerdem auch noch die halbwegs freibegehbare Oberwelt. Links Fähigkeit mit Wänden zu verschmelzen zeigte sich auch hier wieder vielseitig und nützlich, da sich so diverse Hänge und Klippen überwinden ließen, um auch an versteckte Orte zu kommen. Wie aber schon die Pfeile des Bogen waren die Bomben ebenfalls nicht in ihrer Anzahl beschränkt, sondern verbrauchten lediglich Links selbst regenerierende Magie-Anzeige. Das gilt auch für das Feuerzepter, welches eine himmelhohe Flammensäule beschwor, die Gegner fast sofort ausschalten konnte. Im Ausgleich leerte diese Angriff aber auch fast die ganze vorrätige Magie. So scheint das Spiel vermutlich verhindern zu wollen, dass zu starke Gegenstände andauernd eingesetzt werden können. Wie gut das aber funktioniert, lässt sich vermutlich erst am finalen Spiel feststellen. Immerhin erscheint das Spiel bereits 2013 für den 3DS, aber erst am Ende des Jahres.

Auch Sega präsentierte das neuste Spiel seines flotten Igels, wobei dieser sich exklusiv auf der Wii U niederlässt. Dabei wirkte das Spiel schon seit der Enthüllung als habe sich Sonic eine Seite aus dem Mario Galaxy-Drehbuch rausgerissen und heimlich in sein neustes Spiel gesteckt. Ein Eindruck, der sich beim Anspielen fast sofort bestätigt. Die Welten wirken bisher optisch sehr ähnlich und bieten wie aus Sonic Generations bekannt eine Mischung aus 2D und 3D-Umgebungen. Gerade letztere sind bei dem blauen Flitzer häufig ein Problem gewesen, umso überraschender war wie flüssig und problemlos sich das Rennen durch die dreidimensionale Umgebung anfühlte. Die Probestage war dabei deutlich strikter und weniger offen gestaltet als in früheren Titeln, machte die Steuerung und das Spielerlebnis aber dafür auch fester und übersichtlicher, zwei Eigenschaften die einigen 3D Sonic-Spielen in der Vergangenheit oft fehlten. Das Steuern nach rechts oder nach links fühlte sich nicht mehr so überempfindlich oder abrupt an, sondern wesentlich weicher, reagierte aber trotzdem schnell genug, sodass Sonic nicht aus Versehen gegen Hindernisse rannte. Das Geschwindigkeitsgefühl wiederum war weiterhin gegeben, während besonders die 2D-Abschnitte mehr Wert auf typische 2D Jump'n Run-Einlagen legten. Hier wird es dann langsamer, aber es gibt mehr Plattformen zum Durchnavigieren. Insgesamt wirkt es so als würde man die Qualitäten von Sonic Generations weiter verfeinern und ausbauen. Natürlich lässt sich noch abwarten wie Sega größere Areale handhabt und ob die bisher gute Steuerung dort auch weiterhin ihre Dienste tut. Sonic: Lost World erscheint zur Weihnachtssaison 2013 exklusiv für die Wii U.


X

Liebe Leute, wie ihr wisst, benutzen alle Webseiten Cookies um Daten von Euch zu speichern. Andere speichern ziemlich viel, wir aber benutzen die Cookies nur, um euren Login zu speichern, und speichern wie lang ihr auf CW wart (für die Achievements). Durch das Benutzen unserer Webseite akzeptiert Ihr unser Cookiemanagement.