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Nintendo Post E3 Tour 2008 Part 1

...Part 1: Wii.

Dienstag, 29. Juli 2008 um 18:56 von Becks


Nintendo Post E3 Tour 2008 in Hamburg - Part 1: Wii

Traditionell bietet Nintendo auf dem Nintendo Post E3 Event der europäischen Presse die Möglichkeit die Highlights der Electronic Entertainment Expo (kurz E3) anzuspielen. Wir haben diese Möglichkeit wahrgenommen, um euch aus erster Hand von den kommenden Spiele-Highlights für Nintendo Wii und Nintendo DS zu berichten. Das Ganze ist unterteilt in zwei Parts. Heute beginnen wir mit den Spielen für Nintendos Wii, ehe im Laufe der Woche der Teil mit den Nintendo DS Spielen an den Start geht.

Vorweg: Leider gab es nicht den Wii Motion Plus Adapter zu sehen. Daher fehlte auch Wii Sports Resort, welches wohl die meisten Spieler interessieren dürfte. Auch WiiSpeak konnte leider nicht gezeigt werden. Trotzdem durften wir Animal Crossing City Folks (dass ja als erstes Spiel Nutzen von WiiSpeak macht) antesten.


Animal Crossing City Folk

Ein Tag in der Welt von Animal Crossing beginnt typisch. Zunächst unterhält man sich mit seinen Nachbarn und erfährt an der Dorftafel vor dem Rathaus, was so alles anliegt. Da unser Outfit noch etwas zu wünschen übrig lässt, machen wir uns auf den Weg zum örtlichen Designer und kreieren unsere eigene Modelinie. Um diesen Aufzusuchen haben wir zwei Möglichkeiten der Fortbewegung. Zunächst einmal ganz klassisch mit Hilfe des Anlog-Sticks auf dem Nun-Chuck, oder auch durch das Gedrückthalten der A-Taste auf der Wii-Mote. Bei der zweiten Variante klickt man lediglich auf einen Punkt und euer Ego verfolgt diesen konsequent. Wem dies zu langsam abläuft, der hält die B-Taste der Mote gedrückt. So sprintet der kleine süße Fratz über die Steppe.
Im Modezentrum angekommen, hat man die Möglichkeit eigene Muster zu gestalten. Dies funktioniert mit einem einfachen Editor mittels Wii-Mote. Ist man zufrieden, so speichert man das Muster ab und legt es sich gleich auf sein Shirt. Im schicken Outfit kann es dann auch raus aus dem Dorf und hinein in die Stadt gehen, was gleichzeitig eine der großen Neuerungen im Spiel ist. Also geht es jetzt auf zu der Bushaltestelle des Dorfes. Wir haben Glück, der Bus steht abfahrbereit an der Haltestelle. Bis man in der Stadt angekommen ist, fängt der Fahrer, der über jeden Fahrgast glücklich ist, sich an mit euch zu unterhalten. Nach einem kurzen Schnack ist man auch schon an seinem Wunschziel angekommen.

Hier schauen wir uns mal etwas genauer um, denn schließlich bietet die Stadt viele Dinge, die es im heimischen Dorf nicht gibt. Wir begegnen auf den Straßen Stadtmenschen, die immer bereit für eine kleine Unterhaltung sind. Eine gründliche Erkundungstour bringt uns in einen kleinen Hof mit Hintereingang. Neugierig klopfen wir an, doch man gibt uns zu verstehen, dass der Eintritt nur Mitglieder vorbehalten ist. Was auch immer uns hier erwartet, früher oder später wollen wir da Mitglied werden. Also begeben wir uns irgendwo hin, wo man uns mit offenen Armen begrüßt. Da wäre beispielsweise das Auktionshaus. Hier könnten wir unsere selbst gemachten Shirts verkaufen. Man legt ein Mindestgebot fest und wartet, bis Angebote in den heimischen Briefkasten landen. Als nächstes geht es in die Show-Halle. Hier wird ein buntes Programm geboten. Wir entscheiden uns für eine Komödie, da wir den weiten Weg in die Stadt aufgenommen haben um uns zu amüsieren. Eine Karte kostet 800 Sternies. Nach einem kleinen Flachwitz ist die Show auch schon vorbei. Doch was hat uns dieser Besuch jetzt gebracht? Genau hier kommt eine weitere Neuerung in Animal Crossing zum Vorschein: Emotionen. Man kann Emotionen sammeln und so der ganzen Welt sein Gemütszustand präsentieren. Also schreiten wir grinsend in unser heimisches Dorf. Wieder geht es jetzt mit dem Bus nach Hause.

Spielbarkeit und Grafik erinnern sehr stark an die Vorgänger. Es gibt einige neue Elemente, die wir bei der Vorab-Version von Animal Crossing für Wii antesten durften. Die großen Highlights haben wir aber nicht zu Gesicht bekommen. Die größte Veränderung erwarten wir im Online-Spiel. Hier wird es mittels WiiSpeak möglich sein, sich auch mit seinen Mitspielern zu unterhalten. Eine interessante Frage konnten wir bei dieser Gelegenheit auch gleich klären. WiiSpeak kann den Sound aus der Anlage (also den Sound aus dem Spiel) interpretieren und so nur das Gesprochene an die Freude weiterleiten.
Ein weiteres Element ist die Nutzung der Miis. Man wird nicht in die Rolle seines Miis schlüpfen dürfen, allerdings gibt es Masken im Spiel zu kaufen, die 1:1 den Miis entsprechen. Wer also Lust hat mit einer ganz persönlichen Note durch Animal Crossing zu wandern, der kann das im Spiel tun.

Fans der Serie werden sich in Animal Crossing City Folk sofort wohl fühlen. In dieser frühen Version waren aber große Quantensprünge aber nicht vorzufinden.




Wii Music

Und jetzt wird es musikalisch. Wii Music soll eines der Flagschiffe für Nintendos Wii werden und im Weihnachtsgeschäft den Ton angeben. Die Paradedisziplin von WiiMusic verbirgt sich hinter der Schlagzeug-Simulation. Diese Art WiiMusic zu spielen kann schon mächtig beeindrucken. Besonders, wenn ein Profi darstellt, wie das Ganze funktionieren kann. Doch schön der Reihe nach...
Für das richtige Spielen des Schlagzeugs benötigt man Wii-Mote und Nunchuck, wie optional ein Wii Balance-Board. Wii-Mote und Nunchuck stellen dabei die Drumsticks da, während das Balance-Board als Fußmaschine fungiert. Um nun richtig auf die Pauke zu hauen, reichen einfache Bewegungen mit den beiden Steuereinheiten. Interessant dabei ist, dass die Wii eure Bewegungen sehr gut interpretieren kann. Eine einfache Bewegung, erzeugt auch einen einfachen Schlag. Haut man richtig rein, so hören dies auch die Fans, die sich zahlreich vor eurer Darbietung versammelt haben. Für die Bedienung der Fußmaschine reichen leichte Stampfer. Zum Variieren der einzelnen Becken muss lediglich mit dem Steuerkreuz oder dem Analog-Stick die Schlagrichtung geändert werden. Herzhafte Schläge auf den Hi-Hat bringen die Meute dann komplett zum Toben. In unserer Vorab-Version von WiiMusic war das Schlagzeug leider das einzige Instrument, dass sich wirklich komplett so frei spielen lies. Mit ein wenig Taktgefühl konnten aber schon innerhalb kürzester Zeit einige brauchbare Melodien "getrommelt" werden.

Kernstück von WiiMusic ist aber die Jam-Session. Umso mehr, umso besser gilt besonders bei diesem Titel. Daher sollte man für eine ordentliche Runde WiiMusic auch Mitspieler finden, die gerne sich musikalisch austoben wollen. Es gibt mehr als 60 Instrumente zwischen denen alle Teilnehmer wählen dürfen. Einfache Bewegungen mit Wii-Mote und Nunchuck reichen zur Ausführung völlig aus. Ob Gitarre oder Banjo, Trommel, Schlagzeug oder Piano, hier dürfte jeder sein passendes Instrument finden.
WiiMusic lässt sich nicht mit anderen Musik-Spielen wie Guitar Hero vergleichen. Hier geht es nicht um Tastenkombinationen, sondern lediglich darum Spaß zu haben. Man wählt vor Beginn der Session die Instrumente und das Musikstück. So ist es beispielsweise möglich aus dem Super Mario Bros Theme eine latein-amerikanische Variante zu zaubern. Wer es sehr exotisch mag, der probiert das Lied mit Hundegebell und DJ-Scratches völlig neu zu interpretieren. Die Steuerung der Instrumente ist kinderleicht. In der Regel macht man sogar ganz automatisch die richtigen Bewegungen. Um beispielsweise die Gitarre zu schwingen, macht man Bewegungen mit dem Nunchuck und hält neigt den Hals mittels Wii-Mote. Hier gibt man selber den Takt vor und improvisiert nach Lust und Laune.

Jede Darbietung wird aufgezeichnet und am Ende darf man sich eine Wiederholung ansehen. Ist man ganz stark von der eigenen Leistung überzeugt, so kann man auch seine Freunde daran teilhaben lassen. Mittels WiiConnect 24 können solche Aufnahmen an Freunde verschickt werden. Diese wiederum können sich dem Stück annehmen und ihren eigenen Beitrag zusteuern. Konkret bedeutet dies, dass Jam-Sessions auch abgehalten werden können, auch wenn man sich nicht im selben Raum befindet. Die Stücke können hin und her verschickt werden, bis alle damit zufrieden sind.




Wario Land: The Shake Dimension

Das Beste kommt zum Schluss und so wollen wir es auch handhaben. Hinter Wario Land: The Shake Dimension verbirgt sich unser kleines Highlight der Nintendo Post E3 Tour 2008. Wario Land Shake Dimension ist ein klassisches 2D Jump'n'Run, welches sehr gekonnt die Fähigkeiten der Wii-Mote nutzt. Dies wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt, sondern wurde sehr bewusst eingebaut.

Das erste, was bei diesem Titel ins Auge fällt ist die kunterbunte Grafik, die zwar auf Retro stimmt, aber super modern in der Animation wirkt. Man glaubt es tatsächlich mit einem echten Zeichentrick zu tun zu haben. Egal ob Wario vor zeichnerischen Kulissen wandert, oder ehrgeizig in die Röhre krabbelt, man merkt dem Spiel einfach an, dass alles aus einer kreativen Feder stammt. Der Aufbau des Spiels ist auch sehr motivierend gestaltet worden. In jedem Level gibt es drei Schätze zu finden. Am Ende eines jeden Level muss man eine kleine Fee befreien und diese wieder an den Anfang bringen. Diese beiden Kriterien bilden eure Bewertung. Es gilt also jeden Level mit möglichst vielen Schätzen abzuschließen und nach der Befreiung einer Fee möglichst schnell wieder an den Anfang zu gelangen. Dadurch ist der Wiederspielwert eines jeden Level immer wieder gegeben. Es gibt verschiedene Welten, die in fünf Level aufgeteilt sind und mit einem Endboss aufwarten.

Um dem Retro-Stil noch weiter zu unterstreichen, wird Wario Land: The Shake Dimension mit waagerechter Wii-Mote gespielt. Wario läuft mittels Steuerkreuz und Attackiert/Hüpft mit den Aktionstasten. Das Ganze geht butterweich von der Hand. Findet Wario einen Geldsack, so muss man mit der Wii-Mote schütteln was das Zeug hält. So kommen die kostbaren Münzen zum Vorschein, die man natürlich raffgierig einsammelt. Innerhalb der Welten gibt es auch immer wieder kleine Rätsel und Aufgaben zu lösen. Beispielsweise muss man die Höhe nutzen um einen noch effektiveren Stampfangriff ausführen zu können. Dadurch gelangt man an Bereiche, die euch ansonsten vorbehalten wären (das sind in der Regel auch die Stellen, an denen es die Schätze zu finden gibt). Als wäre das Gameplay nicht ohnehin schon sehr variantenreich, gibt es auch Level, in denen man eine ganze andere Steuerung nutzen muss. Wario nimmt beispielsweise in einem U-Boot platz und bewegt sich in bester 2D Shooter-Manier von links nach rechts. Gas gibt man mit dem Steuerkreuz. Um aber die Richtung zu ändern, muss man seine Wii-Mote auf oder ab neigen. Was im ersten Augenblick etwas gewöhnungsbedürftig klingt, geht nach wenigen Sekunden aber in Fleisch und Blut über.

Bei der Ankündigung von Wario Land: The Shake Dimension dachte man sicherlich es mit einem unscheinbaren Titel zu tun zu haben. Dem ist aber, nach der überzeugenden Vorstellung auf der Nintendo Post E3 Tour sicherlich nicht so. Wario Land auf Wii ist nicht nur wunderschön anzusehen und bezaubert mit den lustigen Animationen von Wario, nein, bei diesem Spiel stimmt auch das Gameplay. Es fühlt sich sehr klassisch an und geht sehr leicht von der Hand. Vielleicht verdeutlicht euch ein Beispiel das Ganze etwas besser. Jeder der Donkey Kong Country gespielt hat, der weiß, was für ein tolles Gefühl es ist, wenn das Spiel so gradlinig verläuft und man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl hat die volle Kontrolle zu haben. Mittels Liane geht es auf den Kopf eines Kremlings, ab durch zahlreiche Fässer zum Ziel. Genau dieser Effekt kommt nach etwas Spiel mit Wario zum Tragen. Jump'n' Run in seiner schönsten Form.




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