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Exklusiv Interview mit den Heavenly Sword Machern

Gespielt und ausgefragt...

Freitag, 24. August 2007 um 12:57 von Becks

Exklusiv Interview mit den Heavenly Sword Machern

Wir hatten in Leipzig die einmalige Gelegenheit uns mit den Köpfen hinter Heavenly Sword zu unterhalten. Bei diesem Gespräche waren

Co-Founder and Production Director Nina Kristensen
SCE – Senior Producer Mark Green
und SCE – Senior Product Manager Jon Anning

beteiligt. Das nette Trio hat uns unsere gestellten Fragen beantwortet, uns neue Einblicke in die Welt von Heavenly Sword und dessen Entwicklung gewährt und uns neue Abschnitte im Spiel gezeigt.


Nina Kristensen konnte uns einen schönen Einblick in Heavenly Sword geben.


cw: Zunächst, stellt sich die große Frage nach der Spieldauer. Unsere Community beschäftigt sich sehr damit, wie lang das Spiel nun tatsächlich dauern wird.

NK: Der reine Solo-Part wird zwischen 10 bis 15 Stunden in Anspruch nehmen. Insgesamt gibt es sechs Kapitel, die die Geschichte von Heavenly Sword erzählen.

cw: Welche Motivationen gibt es, Heavenly Sword ein zweites Mal durchzuspielen? Gibt es irgendwelche Boni zu erspielen? Kann man sich verbessern?

NK: Jedes Level, welches abgeschlossen wurde, wird mit einem Ranking benotet. Das Maximum der guten Wertung sind drei goldene Medaillen, die man bei der Levelwahl einsehen kann. Bewertet werden Aspekte wie die Schnelligkeit und wie viel Gesundheit man beim Abschließen des Levels benötigt hat. Der wichtigste Punkt ist aber die Art und Weise. Für gelungene und ausgefallene Combos gibt es die beste Bewertung. Das heißt man kann beim zweiten Anlauf sich deutlich verbessern.

cw: Wird Heavenly Sword tatsächlich eine Trilogie? Steht die Story für einen Nachfolger?

NK: (grinst) wir hoffen es. Aber im Moment wäre es einfach zu früh darüber zu reden. Schließlich widmen wir Heavenly Sword gerade unsere volle Aufmerksamkeit, da es ja jetzt in den Startlöchern steht.

cw: Die Legend of the Sword Videos besaßen einen genialen Stil. Wird diese Art der Präsentation auch irgendwie im Spiel verwendet? Wäre dieser Stil nicht ein eigenes Spiel wert?

NK: Das finden wir auch. Wir lieben diesen Stil und sind sehr stolz darauf. Die Videos selber gibt es auch im fertigen Game zu erspielen.
JA: Legend of the Sword zeigt auch, wie tiefgründig die Stories hinter den Charakteren sind. Jede Figur hat eine eigene Geschichte. Insgesamt wird es fünf Teile geben. Der nächste Teil müsste bald nach unserem Gespräch auch im PlayStation Store zum Download verfügbar sein.

cw: Man hat des Öfteren gelesen, dass Heavenly Sword eine internationale Entwicklung sei. Wo überall wurde an diesem Spiel gearbeitet und was waren ihre Aufgaben?

NK: Auf diese Arbeiten sind wir besonders stolz. Da wären zum Beispiel die Motion-Capture Arbeiten, die in Neuseeland gemacht wurden. Andy Serkis, der besser bekannt als Gollum aus Herr der Ringe ist und auch bei Peter Jacksons King Kong mitgearbeitet hat, hat diese Arbeiten geleitet. Reale Schauspieler haben die Dialoge aus Heavenly Sword genau nachgespielt. Dabei konnten wir nicht nur die Bewegungsanimationen in das Spiel übernehmen, sondern auch gleich die Mimiken und Gefühlsausdrücke. Solche Dinge kommen nur bei realen und zwischenmenschlichen Begegnungen auf. Heavenly Sword ist das erste Spiel, das so reale Animationen bieten kann.
Um die Epik des Spiels zusätzlich zu unterstreichen haben wir in das Spiel auch einen orchestralen Soundtrack in das Spiel integriert. Dank des Blu-Ray Formats konnten wird diese riesigen Datenmengen auf eine Disk unterbringen. Die Orchesteraufnahmen fanden in Tschechien/ Prag statt. Dieses Orchester war schon für die Musik in Mission Impossible 3 oder Tiger and Dragon verantwortlich. Übrigens haben wir auch einige spezielle asiatische Instrumente im Programm. Dies verleiht dem Ganzen einen ganz einzigartigen Stil.

cw: Mit der Demo hatten vielen Fans die Möglichkeit einen guten Eindruck von Heavenly Sword zu bekommen, allerdings erinnerte das Gezeigte auch an bereits erhältliche Spiele bzw. Projekte. Was genau macht Heavenly Sword so einzigartig? Welche Features stechen hervor?

NK: Heavenly Sword hat einen einzigartigen Stil, den man so nicht irgendwo anders bekommen wird. Das Spiel verfügt über eine epische Story und bietet ein filmreifes Erlebnis inklusiver unglaublicher Schauplätze. Es fühlt sich an und sieht aus wie ein Film, aber man selber spielt es.

cw: Welches Potential bringt die PS3 Entwicklung mit sich? Worauf sind sie besonders stolz?

NK: Mit der Power der PlayStation 3 wurden uns so manche Dinge ermöglicht. Besonders gelungen sind die Gesichtsanimationen. Die Gestiken der Charaktere wirken absolut realistisch. Wenn man genau hinguckt, kann man sogar erkennen, wie sich die Größe der Pupillen verändert. Darüber hinaus sind auch die Gesichtstexturen sehr detailreich. Man könnte denken, dass man es mit echten Menschen zu tun hat. Besonders, weil ja alles auch mit echten Schauspielern eingespielt wurde.

cw: Zur Entwicklung. Wann genau haben die Arbeiten an dem Spiel begonnen.

NK: Wir wussten nur, dass Heavenly Sword ein Next-Generation Spiel wird. Development Kits standen uns zu Beginn nicht zur Verfügung. Daher haben wir einfach die schnellsten zur der Zeit verfügbaren PCs verwendet. Im Jahre 2005 bekamen wird aber dann von Sony die ersten Development Kits.

cw: Der Sound spielt eine wichtige Rolle. Was genau wurde in HS dafür gemacht.

NK: Wie gesagt, haben wir sogar einen Orchester-Soundtrack eingespielt. Alleine der Sound des Spiels nahm eine riesige Datenmenge in Anspruch. Doch damit nicht genug. Um die ein noch atmosphärisches Erlebnis zu bieten, passt sich die Musik ständig den gegebenen Situationen an. Man könnte es mit einem Film vergleichen. Man wird regelrecht in das Spiel eingezogen und fiebert bis zum Ende mit.

cw: Welche Action-Filme haben die Entwicklung von HS inspiriert?

NK: Wir wollten eine einzigartige Welt schaffen, in der jede Charaktere auch eine eigene Geschichte besitzt. Solche epischen Welten kennt man zum Beispiel aus Filmen wie Herr der Ringe. Die Art der Präsentation und des Kampfes vereint mit Tiefgründigkeit haben wir wohl am ehesten aus Filmen wie Hero und Tiger and Dragon. Aber auch Filme wie Conan der Barbar sind Werke, die uns bei der Entwicklung inspiriert haben.

cw: Die Making-of Videos, die es bereits im PlayStation Store zum Download gibt, zeigen viele interessante Arbeiten des Spiels. Kann man mit einer Limited Edition oder einer Bonus-Disk rechnen, in der diese Arbeiten gezeigt werden? Oder gibt es Dinge wir Artworks in Heavenly Sword selbst zu erspielen?

JA: Wir haben in dieser Hinsicht nichts geplant. Es wird also keine Limited Edition oder Bonus-Disk geben. Im Spiel selber wird man viele diese Dinge nämlich ohnehin vorfinden können. Vorausgesetzt, man erspielt sie sich.

cw: Die deutschen Spieler freuen sich auf Heavenly Sword. Wir danken Ihnen für das Gespräch.

NK: Ja, das freut uns wirklich sehr. Vielen Dank.


Die Schlacht beginnt am 19. September.


Während des Gesprächs haben uns die Entwickler auch Szenen und Levels aus dem Spiel gezeigt. Dabei durften wir selbstverständlich auch selber das Spiel ausprobieren. Heavenly Sword ist eine Erzählung. In dieser Erzählung werden die verschiedenen Handlungsstränge innerhalb der Geschichte in verschiedenen Level abgearbeitet. Während die Heldin Nariko sich wo anders befindet, schlüpft man in die Rolle von Kai, der katzenartigen Freundin von Nariko, und erledigt separate Aufgaben. Heavenly Sword verfügt über eine gelungene Geschichte, die so aus verschiedenen Sichten erlebt werden kann. Die Steuerung von Kai unterscheidet sich drastisch von Narikos. Man wird aber im Spiel nicht zwischen den beiden Figuren switchen können. Das heißt es gibt Abschnitte die man nur mit Kai meistern kann.

Kai ist eine Figur, die sich sehr elegant und schnell bewegt. Sie ist sicherlich nicht so stark wie Nariko, dafür aber ist sehr windig und geschickt. Genau diese Aspekte machen sich auch im Spiel bemerkbar. Wir befanden uns auf einer langen Brücke, an dessen Ende sich eine sehr gut bewachte Burg befand. Um überhaupt sich bis zur Burgmauer vorkämpfen zu können bedarf es viel Geschick. Vor den Toren als auch auf den Türmen der Burg warten Wachen mit mächtigen Bögen und Armbrüsten darauf der Katzen-Lady ihre sieben Leben streitig zumachen. Man selber verfügt über eine Fernschusswaffe, mit der man sich zur Wehr setzen kann. Auf der Brücke befinden sich Kisten, hinter denen man Schutz suchen kann. Es ist ratsam sich diese zu Nutzen zu machen und sich so Schritt für Schritt nach vorne zu arbeiten. Kai ist in der Lage durch einen Knopfdruck geschickt und schnell über die Kisten zu springen. Auch das Ducken hinter den Kisten muss schnell erfolgen, denn die Wachen warten sicherlich nicht auf eine schriftliche Einladung.

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten den Gegenangriff in die Wege zu leiten. Durch die Waffe von Kai kann man präzise Schüsse auf die Gegner direkt abfeuern. Man taucht für kurze Zeit aus seiner Deckung hervor und feuert einen Pfeil ab. Den Flug des Pfeils kann man auch selber steuern, wenn man einfach den Knopf gedrückt hält. Die Kamera wechselt und man steuert die Flugbahn der abgefeuerten Waffe. Man selber kann übrigens entscheiden, ob dies nun ganz klassisch mit den Sticks bewegt wird oder man vom SIXAXIS gebrauch macht. Auf der Brücke befinden sich brennende Fackeln, die man sich zu nutze machen kann. Bewegt man den Pfeil nämlich durch eine solche, fängt es Feuer und wirkt noch tödlicher. Eine weitere Methode ist es sich auf die explosiven Fässer in der Nähe der Wachen zu konzentrieren. So hat man nämlich die Möglichkeit die Feine mit einem großen Knall zu verabschieden. Dieses Szenario ist nur eines von vielen, die man in Heavenly Sword erwarten darf. Doch bei jeder wird eine wunderbare Optik mit gelungenen Animationen und der richtigen musikalischen Untermalung geboten. Ein filmreifes Abenteuer steht euch bei diesem Spiel bevor.



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