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Zu Gast bei Ubisoft...

...kommende PS3 und Wii Titel angespielt!

Mittwoch, 21. März 2007 um 16:45 von shadowman

Presse-Event bei Ubisoft

Der Launch der PS3 in Europa ist nur noch einen Katzensprung entfernt. Als Publisher einiger hochkarätiger Umsetzungen für die PS3 hat Ubisoft in die Deutschland-Zentrale nach Düsseldorf geladen, damit sich Vertreter der Presse einen Eindruck von den Umsetzungen zu Blazing Angels, Enchanted Arms und The Elder Scrolls IV: Oblivion machen können. Auch die Wii-Titel Prince of Persia: Rival Swords, Teenage Mutant Ninja Turtles sowie die Wii-Version von Blazing Angels waren anspielbar. Natürlich war auch Consolewars - in Gestalt von shadowman und Sharky81 - für euch vor Ort. Die ersten Eindrücke der angespielten Versionen erfahrt ihr in den nächsten Zeilen. Viel Spaß!





Blazing Angels (PS3)_

“Watch your six, watch your six!“

Sharky81: Blazing Angels lag in einer fertiggestellten Vollversion vor. Grundsätzlich handelt es sich um einen 1 zu 1 Port der vor einem Jahr erschienenen Xbox360-Version. Als Ausnahme zu dieser Version und besonderes Schmankerl, wird natürlich die Bewegungserkennung des Sixaxis-Controllers unterstützt. Diese funktionierte überraschend gut, ging nach einer 5- minütigen Eingewöhnungszeit locker von der Hand und intensivierte das „Flieger-Gefühl“ beträchtlich. Überraschenderweise konnte sie meiner Meinung nach in Sachen Direktheit und Genauigkeit sogar die Wii-Version ausstechen. Grafisch waren keine Unterschiede zur 360-Version zu erkennen. Lediglich ein leichtes Kantenflimmern an Häusern und Umgebungsobjekten sowie gelegentliche Tearings vielen negativ ins Gewicht. Auch die Ladezeiten hätten etwas kürzer ausfallen dürfen. Neu hinzugekommen ist eine Cockpit-Perspektive. Laut Verkaufsverpackung sollen im fertigen Spiel 3 neue, PS3-exklusive Missionen vorhanden sein, von denen wir uns aber keinen Eindruck machen konnten. Ebenfalls wurden zusätzlich 10 neue Flugzeuge integriert. Im Großen und Ganzen ein gelungener Port. Wer sich eine PS3 zulegen will und bisher keine der anderen Versionen gespielt hat, sollte bedenkenlos zugreifen können.
Ersteinschätzung: Sehr gut

shadows kleines Fazit:
Ich hab Blazing Angels ja schon durch und halte es immer noch für unterschätzt. Wer also zum Launch in die Luft gehen will oder was zum Dauerballern sucht, macht mit dem Titel nichts falsch. Sieht zwar nicht besser aus, steuert sich aber erstaunlich gut!
Xbox 360 Testbericht zu Blazing Angels




Enchanted Arms (PS3)_

„Magie, Dämonen und ein wenig Homosexualität…“

Sharky81: Ebenfalls ein 1 zu 1 Port. Eventuelle Neuerungen konnten wir UbiSoft nicht entlocken. Die vorliegende Preview-Version war jedoch extrem fehlerhaft und noch in einem frühen Stadium, sodass ein faires und objektives Urteil nicht möglich ist. Katastrophale Grafik mit Ruckelanfällen, Kantenflimmern und groben Texturen bestimmten das Bild. Laut UbiSoft wird der Bewegungs-Sensor des Controllers genutzt. Außerdem werden 30 neue, PS3-exklusive Kreaturen enthalten sein, sowie 10 Extra-Minuten an Zwischensequenzen. Da es als Launchtitel zum PS3-Release gilt, solltet ihr lieber erste Tests abwarten, ob die Technik-Macken aus der Vollversion entfernt wurden.
Ersteinschätzung: nicht möglich

shadows kleines Fazit:
Auch dieses Spiel habe ich beendet und fand es zwar nicht weltbewegend, aber als RPG Happen absolut ausreichend. Die PS3 Version wird hoffentlich pünktlich fertig, unterscheidet sich auf den ersten Blick aber in keinem Belang von der 360 Fassung. Wer noch mehr über das Spiel erfahren will, kann das hier tun:
Xbox 360 Test zu Enchanted Arms



The Elder Scrolls IV: Oblivion (PS3)_

„Knights of the Nine gleich mit dabei…“

Sharky81: Gelungener Port der Xbox360-Version. Die Grafik lief flüssig und ohne nennenswerte Probleme. Ein besonderer oder extremer Unterschied zur 360-Version ist mir nicht aufgefallen, was aber aufgrund mangelnder, direkter Vergleichsmöglichkeit nicht eindeutig bestätigt werden kann. Die Steuerung wurde ebenfalls gelungen portiert und ließ keinen Anlass zur Kritik, außer vielleicht, dass der Sixaxis-Sensor nicht genutzt wird. Rollenspiel-Fans mit Vorlieben für lange Erkundungstouren und eine ausgeklügelte Story dürfen sich den Titel getrost vormerken. Ein Launch-Release konnte von UbiSoft nicht eindeutig bestätigt werden.
Ersteinschätzung: Sehr gut

shadows kleines Fazit:
Oblivion wird auch auf der PS3 rocken, gar keine Frage! Eine gigantische lebendige Spielwelt, die mir beim anspielen erneut sympathisch geworden ist. Außerdem sind die neuen Spielinhalte direkt mit auf der Blu-ray Disc. Wer die Xbox Fassung hat braucht das Spiel selbstverständlich nicht, Sony Only Besitzer stürzen sich aber bitte ins Abenteuer!
Xbox 360 Testbericht zu Oblivion




Prince of Persia: Rival Swords (Wii)_

„Blaublut lässt die Klingen sprechen!“

Sharky81: Mit großer Spannung erwartete ich die Präsentation von Prince of Persia. Zum schmunzeln lud der Umstand ein, dass es sich dabei um eine Umsetzung der Umsetzung handelt, nämlich von Rival Swords für die PSP, welches wiederum seinerseits eine Umsetzung von „The Two Thrones“ für die PS2 ist. Alles klar soweit? Meine größte Sorge galt der Steuerung, was sich aber im Nachhinein als Fehleinschätzung herausstellte. Im Großen und Ganzen ähnelte die Steuerung der von Zelda. Durch bewegen der Wii-Mote wird geschlagen, der Analogstick dient der Fortbewegung. Auf dem A-Knopf wird gesprungen, mit B werden besondere Aktionen wie z.B. Wandläufe aktiviert. Etwas außergewöhnlich war hingegen die Möglichkeit, bei Aufnahme einer zweiten Waffe diese durch Bewegen der Nunchuck zu bedienen. Durch geschicktes Einsetzen von linker und rechter Hand konnten so relativ einfach Kombos ausgeführt werden, was auch recht spaßig war. Die Bewegungserkennung arbeitete direkt und präzise, was auch ausgedehnte Klettertouren ohne Komplikationen ermöglichte. Die Grafik befand sich wie erwartet ungefähr auf besserem Xbox-Niveau. Auch hier gilt: wer „The Two Thrones“ noch nicht gespielt hat könnte mit der Wii-Version durchaus glücklich werden. Ob es besondere Neuerungen ins Spiel schaffen war nicht bekannt.
Ersteinschätzung: Sehr gut

shadows kleines Fazit:
Ich hab Sharky spielen lassen. Bin ja leider mit der Wiimote noch kein wirklicher Profi und Rival Swords ist was das angeht ein eher anspruchsvolles Spiel. Wilde Kämpfe gegen mehrere Gegner, haarsträubende Wandakrobatik und ein fetter Endboss. Ja, einen Endkampf durfte man tatsächlich austragen, wobei wieder euer Geschick und auch ein wenig Einfallsreichtum gefragt ist. Ubisoft scheint sich diesbezüglich übrigens auch an einer der Größen des Genres zu orientieren: God of War. Technisch fiel mir vor allem das viele Flimmern im Hintergrund auf, ansonsten ist das Spiel sehr schick, vor allem was Design und Musik angeht! Wer die anderen Versionen noch nicht kennt, schlägt zu (Ha, Doppeldeutig!)




Teenage Mutant Ninja Turtles (Wii)_

„Eine Pizza Salami, doppelt Knoblauch und einmal Banane Shrimps, mit ordentlich Gorgonzola Käse bitte!“

Sharky81: Die Turtles werden vom selben Team wie Prince of Persia entwickelt, was man dem Titel auch anmerkte. Das anfänglich Misstrauen, wie bei Filmumsetzungen häufig angebracht, war nur teilweise begründet. Abwechselnd schlüpft ihr in die Rolle einer der vier Schildkröten. Die Steuerung orientierte sich dabei stark am persischen Prinzen. Mit der Wii-Mote wird geschlagen, während die Nunchuck für die Bewegung und für Tritte zuständig ist. Hierfür muss die Nunchuck lediglich kurz geschüttelt werden. Das Kampfsystem stellte sich jedoch recht schnell als etwas oberflächlich dar, mit (noch?) wenig Moves und sich ständig wiederholenden Aktionen. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf. Das Gameplay konnte durch einen schnellen Ablauf überzeugen, nicht zuletzt dank der direkten Steuerung. Wie ein Affe hangelt und springt man problemlos durch die Level, wobei sich Kletterpassagen und Kämpfe jeweils abwechseln. Am Ende eines Levels wird eine abschließende Bewertung vergeben, die von eurer Kampfkunst sowie der Anzahl aufgesammelter Münzen abhängt. Die im Comic-Stil gehaltene Grafik war nicht überwältigend, hatte aber einen gewissen Charme
und lief flüssig. Während der Level werden Kommentare von den anderen Turtle-Kollegen eingespielt, welche entweder Tipps geben oder die Story voran treiben.
Soundfiles eures eigenen Charakters, welche bei Sprüngen oder gelungen Aktionen eingespielt werden, nerven jedoch bereits nach kurzer Dauer.
Ersteinschätzung: Mittelmäßig

shadows kleines Fazit:
Wow, das geht ab! Wer ohne Erwartungen in das Spiel startet, ist in der ersten halben Stunde auf jeden Fall begeistert. Das rasant schnelle Actionspiel bietet zwar nur 08/15 Langweiler Kämpfe, dafür aber viele Akrobatikeinlagen, die sich mehr als deutlich am Prinzen aus Persien orientieren. Donatello, Leonardo und Co. düsen Wände hoch, lassen Abgründe hinter sich und versuchen im Kampf möglichst viele Gegner unbeschadet zu erledigen, um eine Power Attacke zu starten. Ich vermute allerdings, dass man nach knapp 2 Stunden nur noch recht wenig Lust auf den Titel hat, zumal die Sprachsamples eine Frechheit sind. Sie gehen einem ja bereits nach 5 Minuten auf den Keks!




Blazing Angels (Wii)_

„Schon wieder? Watch your six, watch your six!“

Sharky81: Auch hier handelt es sich um einen Port der bisher erschienen Versionen. Grafisch lässt sich die Wii-Version irgendwo zwischen PS2 und Xbox einordnen. Ein leichtes Kantenflimmern trübte den Gesamteindruck. Wie auch bei der PS3-Version wurde auch hier eine Cockpit-Perspektive integriert. Das Wichtigste, die Steuerung, ist recht gut gelungen, konnte aber noch nicht vollends überzeugen. Sie wirkte einfach zu träge und indirekt. Die Sixaxis-Erkennung der PS3 hat hier die Nase vorn. Was positiv auffiel: Dem Spieler werden viele Steuerungs-Varianten angeboten. Entweder ihr haltet die Wii-Mote quer in der Hand, was aber aufgrund mangelnder Knopf-Vielfalt zu komplizierten und nervigen Doppelbelegungen führt. Beispielsweise gibt man mit dem Steuerkreuz Gas und bremst ab. Um den Flügel-Männern Befehle zu erteilen, muss erst der B-Knopf betätigt werden, um die Zweitbelegung des Steuerkreuzes zu aktivieren. Im Kampf recht umständlich. Daneben konnte noch eine Variante aktiviert werden, in der das Nunchuck der Bewegungserkennung dient, was ebenfalls recht gut funktionierte. Dabei wurde mit dem Analog-Stick Gas gegeben, während Z- und C-Knopf dem Abfeuern von Maschinengewehr und Raketen dienten. Eine Kombination aus Nunchuck und Wii-Mote war ebenfalls möglich. Die Preview-Fassung enthielt noch Lokalisationsfehler in den Texten, was hoffentlich bis zum Launch behoben ist. Sound und Sprachausgabe konnte überzeugen und befanden sich auf demselben Niveau wie alle anderen bisher erschienen Versionen.
Ersteinschätzung: gut

shadows kleines fazit:
Ein heißes Duell: Wiimote gegen Sixaxis. So nah beieinander hatte ich beide Geräte noch nie und dann auch noch das gleiche Spiel. Und was soll ich sagen: Der Sixaxis schien ganz klar zu gewinnen! Denn mit Nun Chak und Wiimote hab ich es auch nach 6 Versuchen nicht mal geschafft, den Flieger von der Landebahn zu bringen. Im Endeffekt war die Steuerung einfach schlecht eingestellt und wer ein wenig im Menü rumbastelt, bekommt schnell eine andere, perfekte Variante. Jetzt fiel es uns nicht mehr schwer die deutschen Flugzeuge vom Himmel zu pusten, wobei besonders die andere Geschwindigkeit auffiel. Während der Sixaxis sehr hektisch ist, ist die Wiimote teilweise zu lahm gewesen. Kann sich ja eventuell noch ändern. Optisch bin ich aber ganz angetan. Zwar sind die Umgebungen ein wenig klobiger, die Weitsicht nicht so hoch und es flimmert, ansonsten hat Blazing Angels aber alles da wo es hingehört!
Xbox 360 Test zu Blazing Angels



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