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Wie könnte das 3D des Nintendo 3DS funktionieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Implementierung der 3D-Funktion in Nintendos neuen Handheld

Mittwoch, 24. März 2010 um 09:46 von HatWolf

Die Ankündigung des Nintendo 3DS gestern kam für einige sehr überraschend und auch die ganze Fachpresse wurde aus ihrem Frühjahrsschlaf geweckt.

Nintendo hatte angekündigt, dass das 3DS 3D ohne Brillen bieten wird, und über das "wie" haben wir uns ein paar Gedanken gemacht:

1. Möglichkeit:



Nintendo benutzt das Feature, was schon beim normalen Nintendo DSi beim Spiel "Hidden Picture" gezeigt wurde:



Das Spiel trackt die Kopfposition mit der eingebauten Kamera und verschiebt so den 3D-Inhalt im Spiel. Nintendo könnte beim 3DS somit dieses "Feature" in jedes Spiel vorschreiben.

Unsere Meinung zu der Idee: Nett, aber wofür dann neue Hardware? Also sehr unwahrscheinlich, dass Nintendo sich beim 3DS nur auf diesen Effekt beschränkt.



2. Möglichkeit:



Nintendo nutzt Sharps "3D Parallax Barrier Technology", was folgendermassen funktioniert:
Vor dem normalen LCD Screen befindet sich ein weiterer LCD-Screen, der normalerweise ausgeschaltet und lichtdurchlässig ist. Wenn der 3DS aber in den 3D-Modus gehen möchte, so wird dieser 2. LCD aktiviert, welcher dann an bestimmten Stellen lichtundurchlässige Barrieren entstehen lässt:



Durch diese Technik könnte Nintendo ein 3D Feeling erzeugen und in ein kleines Gerät einbauen wobei der Betrachter keine spezielle Brille benötigen würde. Was man aber bei dieser Technologie beachten sollte, ist, dass man sich in einer genauen Position vor dem Screen sich befinden muss, damit man den 3D-Effekt sehen kann. Durch die Polarisation des Lichts und dem Ausblenden an bestimmten Stellen am Display, ist es auch nicht möglich "um die Ecke zu lunsen", wie man es normalerweise von 3D-Bildschirmen kennt. Auch Zuschauer, die links oder rechts neben einem sitzen oder stehen, würden vom 3D-Effekt wenig bis garnichts mitbekommen.
Weiterhin heisst es, hätte man als Entwickler einen höheren Aufwand bei der Entwicklung solcher 3D-Titel, da man 4 Viewpunkte beachten muss, anstelle einfach nur 2 verschiedene Ansichten der 3D-Welt nacheinander oder gleichzeitig zu präsentieren.

Unsere Meinung: Die wahrscheinlich realistischere Hardware-Variante für das 3DS, aber nur die E3 wird uns zeigen, was Nintendo wirklich verbaut haben wird.

Welche Technik nun Nintendo wirklich auch benutzt, sie haben es auf jeden Fall geschafft, wieder einmal alle zu überraschen, sind wieder Hardware-Innovator und springen komplett auf den jetzt anrollenden 3D-Zug auf. Wer nach der Wii erwartet hatte, dass Nintendo fortan überhaupt keine Führungsposition in Hardwareentwicklungen mehr einnehmen würde, wird mit dem kommenden 3DS nun eines besseren belehrt.



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