Wie Bloomberg berichten, planen Sony nur noch mit der Hälfte an ausgelieferten PlayStation VR2-Einheiten im Launchquartal. Dabei beruft man sich auf Personen, welche mit Sonys Überlegungen vertraut sind. So haben Sony ursprünglich mit einer weltweiten Auslieferungsmenge von 2 Millionen Einheiten im Launchquartal gerechnet. Nachdem die Vorbestellerzahlen insgesamt eher enttäuschen, hat man diese Anzahl auf eine Million halbiert. Für das kommende Fiskaljahr, von April 2023 bis März 2024, rechnet man insgesamt mit 1,5 Millionen ausgelieferten PS VR2-Headsets.
PlayStation VR2 soll am 22. Februar 2023 veröffentlicht werden und dabei 599,99€ kosten. Zusätzlich wird es ein Bundle mit Horizon: Call of the Mountain für 649,99€ geben, wobei das VR-Spiel als Code beiliegt. Insgesamt sollen im Launchzeitraum 37 Spiele zur Verfügung stehen. Ursprünglich konnte PS VR2 nur per Einladungssystem vorbestellt werden, wobei dieses mittlerweile beendet wurde und eine direkte Vorbestellung möglich ist. Dementsprechend scheint eine breite Verfügbarkeit gegeben zu sein, was die angenommenen enttäuschenden Vorbestellerzahlen unterstreichen würde.
Update:
Sony hat sich mittlerweile bei GamesIndustry.biz zum Bloomberg-Artikel geäußert und bestritten, dass man die Produktionsmenge verringert hätte. Der ursprüngliche Bloomberg-Artikel bezieht sich vor allem auf die Absatzzahlen und gab an, dass Sony die Zulieferer gewarnt hätte, dass die Produktion verringert werden könnte. Insgesamt sieht man bei Sony den Enthusiasmus der PlayStation-Fans in Bezug auf den Launch von PS VR2.