Die Geheimnisse der Spiderwicks - Review

Die Geheimnisse der Spiderwicks

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Review
360
3
 
erlebt in HDTV (samsung le 40m61b), unterstützt durch Dolby Digital 5.1 Teufel Sound
 
[u]"Von Irrlichtern und Wichtelmännchen"[/u]
 
Wer die Spiderwick Geheimnisse als das betrachtet was sie sind, nämlich als Kinderspiel, der erkennt den Reiz des Titels. Zwar kommt man sehr leicht durch die Story und das Kampfsystem ist auch ziemlich simpel, gerade das macht den Titel aber auch jüngeren Semestern zugänglich. Löblich ist die technische Seite des Spiels und der Spaß, den man beim Erforschen der Gegend hat. Dazu kommen die witzigen Fabelwesen die man schon aus dem Film kennt, weshalb Kenner der Kinovorlage ohnehin auf ihre Kosten kommen.
 
 
[u]Handlung_[/u]
 
Eng angelehnt an den Kinofilm "Die Geheimnisse der Spiderwicks", schlüpft ihr im dazugehörigen Spiel in die Rolle aller drei Kinder. Simon, Jared und Mallory haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, was sich die Entwickler natürlich zu Nutze gemacht haben. Wer den Film gesehen hat fühlt sich auch auf dem Anwesen und im tiefen Wald direkt ein wenig heimisch. Achso, worum es geht wollt ihr wissen: Die eben erwähnten Kinder ziehen mit ihrer Mutter in ein neues Haus ein und entdecken wenig später ein geheimes Buch. Das berichtet von fantastischen Wesen, von Irrlichtern und Elfen, von einem dicken Waldschrat, Trollen und sogar Ogern. Letztere sind von dem zufälligen Fund der Kinder nicht angetan und wollen sich das Buch unter den Nagel reissen. Nur mit der Hilfe eurer neuen Freunde könnt ihr die fantastische Bedrohung abwehren.
 
[u]Optik_[/u]
 
Erwartet bitte nicht die Qualität des Films, sondern ein grundsolides Abenteuer. Tatsächlich erwecken die Stormfront Studios die Welt zum Leben und schicken euch auf die Jagd nach Elfen und Feen, aber auch in den Kampf gegen Trolle und Ungeheuer. Die Grafik überzeugt durch zumeist flüssige und klare Optik und hat alles da wo es hingehört. Schlecht sehen die saftigen grünen Wiesen und dunklen Höhlen also nicht aus. Dafür ist die Spielwelt sehr kantig, nicht übermäßig spektakulär und eher auf kindliche Zocker abgestimmt. Das macht nichts, Spiderwick erfüllt genau das was wir erwartet haben und kassiert dafür anständige 3 Punkte.
 
 
[u]Akustik_[/u]
 
Die Musik passt sich der Grafik an, denn auch hier darf man nicht zuviel erwarten, bekommt aber eigentlich genau das, was man erwartet hat. Das wäre eine lokalisierte Fassung mit ganz gut gelungener Sprachausgabe und teilweise wirklich schöner Musik. Vor allem beim Zeichnen der Figuren gibt es eine nette Melodie und ohne eure 5.1 Anlage großartig zu belasten, begleitet euch die Musik angenehm und verdichtet die Atmosphäre.
 
[u]Ladezeiten_[/u]
 
Wild wehendes Laubwerk hüllt euren Fernseher ein, während ihr die kurzen Unterbrechungen überbrückt. Leider gibt es die aber bei fast jedem Ortswechsel.
 
[u]Extras_[/u]
 
Keine
 
[u]Spielgefühl_[/u]
 
The Spiderwick Chronicles ist ein Action Adventure, hauptsächlich gemacht für Fans des Films und für Kinder. Das wird vor allem dadurch klar, dass man das Spiel ohne große Probleme durchspielen kann, die Kämpfe nicht sonderlich komplex sind und man seine Zeit hauptsächlich damit verbringt, Gegenstände aufzuspüren. Das Abenteuer beginnt mit einem erzählten Vorspann, der euch die Figuren näher vorstellt. Denn während Jared neugierig und forsch ist (und auch mit einem Baseball Schläger umgehen kann), ist Simon eher ruhig, bastelt lieber und kann sich für die Wissenschaft begeistern. Da ein gewisses Maß an Neugierde aber nicht schaden kann, schlüpft man zuerst in die virtuelle Haut des eben erwähnten Jared und macht das neue Anwesen unsicher. Schnell merkt der Junge das hier etwas nicht stimmen kann und stößt auf das geheime Zimmer seines Großonkels und dessen magische Entdeckungen. Die Steuerung führt eure Figuren straff und zackig durch die Level, dank der frei justierbaren (und etwas sehr schnellen) Kamera wird stets das in Szene gesetzt, was ihr für wichtig haltet. Keine Besonderheiten also und schnell ist man im Spiel.
 
Alleingelassen fühlt man sich bei Spiderwick nie, obwohl der treue Begleiter an eurer Seite weder der Zwillingsbruder, noch die große Schwester ist. Nein, ein Buch steht euch mit Rat und Tat zur Seite und liefert euch alle Informationen die man als anständiger Abenteurer braucht. Ihr erfahrt was eure nächste Aufgabe ist, wo man einen Hinweis dazu findet und wieviele Wesen und Kakerlaken man schon eingefangen hat. Dieses persönliche Menü ist also Hilfsmittel und Statistik in einem und da man sich leider oft fragt wo es langgeht, schaut man nicht selten rein um einen Tipp zu ergattern. Wie sollte man sonst wissen, dass Irrwichte sich nur nach dem Genuss eines Honigcrackers wieder in brave Wichtelmännchen verwandeln? Im Spiel müsst ihr häufig verschiedene "Zutaten" aufspüren, dieses und jenes Objekt finden oder entdecken, um neue Sachen freizuschalten. Sobald ihr den schützenden Ring der Pilze (die ums Haus wachsen) allerdings verlasst, hilft gegen die frechen Kobolde nur noch rohe Gewalt. Mit einem Besen oder einer selbst gebastelten Kobold-Pistole rückt ihr den Viechern auf die Pelle und prügelt Ihnen die Kobold-Zähne aus dem Leib. Bei größeren Viechern braucht man hin und wieder sogar eine Taktik.
 
Ein anderer wichtiger Aspekt bei Spiderwick sind die vielen fremden Wesen die in der Welt ihr Unwesen treiben. Während eurer Erkundungstouren durch den Wald stoßt ihr auf zahlreiche Wichte, Geister, Feen und Blumenköpfe, die ihr mit eurem praktischen Netz einfangen könnt. Danach werden die kleinen Helfer sorgsam archiviert, wofür sich die Entwickler was Besonders haben einfallen lassen: Ihr müsst die Geschöpfe malen! Okay, das geht ziemlich einfach, trotzdem tickert eine unerbittliche Uhr im Hintergrund und nur wer fertig ist bevor die Zeit abläuft, hat das Wesen fortan im Gepäck. Jeder Waldgeist bringt euch übrigens einen Vorteil, den ihr im Kampf nutzen könnt. Legt einen flotten Sprint hin, werdet für einen Moment unverwundbar, frischt die Gesundheit wieder auf oder wirbelt die Gegner mit einem kleinen Sturm durch die Gegend. Die "Geister" peppen die Kämpfe auf, außerdem könnt ihr jederzeit neue Waldbewohner einfangen.
 
 
Leider kommt man relativ zügig hinter alle Geheimnisse der Spiderwicks, was aber nicht heißt, dass man dabei keinen Spaß hat. Stellenweise schlüpft man in die Haut von Thimbletack, spießt Kakerlaken auf und hangelt sich mit seinen Werkzeugen durch eine witzige Miniaturwelt. Auch ist es euer Job, das Vogelhäuschen des Wichtels mit verschiedenen Gegenständen zu dekorieren. Jedenfalls gibt es Abwechslung, eine spannende Flucht aus einer Höhle und wer das Spiel beendet hat, kann gerne alle fehlenden Waldgeister einfangen. Erwartet euch nicht zu viel von dem Spiel, es ist sehr simpel und einfach, nicht komplex oder was Besonderes, aber eben ein grundsolides Abenteuer für jüngere Spieler.
 
[u]Mehrspieler_[/u]
 
Leider ist der Mehrspieler auf das Vergnügen in den eigenen vier Wänden beschränkt, ein gemeinsames Spiel via Xbox Live ist nicht möglich. Sollte die Zielgruppe aber nicht weiter stören, viel mehr ist es die dezente Eintönigkeit, die euch schnell die Lust am Multiplayer nimmt. Gemeinsam mit einem Kumpel geht mit einem beliebigen Zeitlimit in den Kampf gegen endlos nachströmende Trolle. Die werden mit Baseballschläger und Co. ins Jenseits geschickt und am Ende werden die Punkte abgerechnet. Damit nicht die Gewalt im Vordergrund steht, kann man auch einfach nur Elfen und Feen einfangen. Nun versteht ihr vielleicht, warum wir das Ganze vorhin als Eintönig bezeichnet haben...
 
[u]Erfolgschancen_[/u]
 
Die Geheimnisse der Spiderwicks gelten als sehr leichtes Spiel, dabei kann man beim Sammeln und Suchen ab und an schonmal ein Detail übersehen. Hauptziel ist es nämlich, euer Buch mit gefunden Objekten und Wesen zu vervollständigen. Dazu muss man jede Menge kleine Geschöpfe einfangen oder versteinerte Gegenstände aufspüren. Ansonsten wird man für den erfolgreichen Kampf gegen Trolle und das Beenden des Spiels belohnt - der Schwierigkeitsgrad ist dabei erfreulicherweise egal. Da auch jüngere Spieler die 1000 knacken können wenn sie wirklich wollen, sagen wir: Danke für die guten Achievements!
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
shadowman
Nehmt es als Kinderspiel und alle sind zufrieden. Natürlich ist das Game ein wenig zu kurz und einfach, aber wenn ich mir überlege, wieviel Schund es da draussen für Kinder gibt, dann sind die Spiderwick Geheimnisse keine schlechte Wahl.

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