Saints Row 2 - Review

Saints Row 2

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Review
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Saints Row 2
 
Ladys and Gentlemen. Wir präsentieren, in der linken Ringecke, geboren in den Rockstar Studios und mit einem Gewicht von mehreren Millionen verkauften Einheiten: Der unbestrittene und einstimmige Champion der Open World Games; GTA 4. Und in der linken Ringecke, der Herausforderer: geboren in den Volition Studios und der Bruder des ersten Open World-Games auf der Xbox360, mit einem derzeit noch unbekannten Verkaufszahlen-Gewicht: Saints Row 2. Lets get ready to rumble!
 
Vertraut und heimisch
 
Ihr seht schon: Saints Row 2 wird es nicht leicht haben, es mit dem bisherigen Champion aus dem Hause Rockstar aufzunehmen. Doch immer schön der Reihe nach, wir wollen hier kein Spiel von vornherein zum Untergang verdammen. Angesichts des Gebotenen wäre das für Saints Row 2 auch mehr als unfair.
 
Im Editor legt ihr Art und Stil eurer Gang fest
 
 
Saints Row 2 setzt mehrere Jahre nach der Geschichte des ersten Teils an. Euer Alter-Ego erwacht im Gefängnis aus einem jahrelangen Koma, dass er einer verheerenden Explosion am Ende des Vorgängers zu verdanken hat. Glücklicherweise haben solche Zwischenfälle immer zur Folge, dass das ursprüngliche Äußere des Hauptcharakters bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde, sodass ihr im umfangreichen Charakter-Editor nach Lust und Laune den neuen Look des Helden bestimmen dürft. Egal ob Geschlecht, Körperbau, Gesicht, Frisur, Gestiken, Mimik oder Stimme; Aus zahlreichen Möglichkeiten baut ihr den für euch idealen Gangster zusammen. Gemeinsam mit einem Knast-Kollegen gelingt euch die fulminante und actionreiche Flucht, nur um am Ende festzustellen, dass sich Stilwater seit eurem letzten Auftritt stark verändert hat. Die Saints, eure alte Gang, existiert nicht mehr. Stattdessen haben Gangs wie die Ronin, Die Söhne von Samedi, die Bruderschaft und die schlimmsten von allen, die Ultor Corporation, das Ruder übernommen und das städtische Erscheinungsbild stark umgekrempelt. Euer Ziel ist klar: Die Saints wieder aufbauen, Geld und Respekt verdienen und auf diese Weise erneut die Herrschaft über die Stadt zu erlangen.
 
Der Weg zum Ober-Pimp ist dabei von viel, viel krimineller Energie geprägt. Die ersten Schritte in der Welt von Saints Row 2 sind für Kenner des Vorgängers vertraut und heimisch. Durch das Erfüllen der abwechslungsreichen Hauptmissionen erlangt ihr Geld und Respektpunkte. Geld wird benötigt, um in Stilwater zu überleben: Waffen, Nahrung, Klamotten, Wohnung, all das kostet Kohle. Respekt-Punkte hingegen schalten neue Missionen frei. Die Vielfalt der Aufgaben ist beeindruckend, erfindet das Open-World-Genre aber nicht neu. Fahrt von A nach B um jemanden umzulegen, erobert dieses Gang-Gebiet, klaut diesen Wagen und bringt ihn dorthin etc.; Standardkost eben. Es gibt aber auch öfters besonders ausgefallene Missionen. So müsst ihr z.B. mit einem Gülle-Wagen die ach so feine Nachbarschaft in einen Saustall verwandeln, mit einem Hubschrauber ein Drogenlabor bombardieren, ein Lagerhaus mit radioaktivem Müll verseuchen oder in Polizei-Stationen Überwachungskameras anbringen. Neben den Hauptmissionen, welche die Story konsequent vorantreiben, gibt es auch noch jede Menge Neben-Missionen zu erfüllen. Von Autorennen über Werkstattmissionen bis hin zu Mini-Spielen wie Stunt-Sprüngen, CD-Sammlungen aufbauen oder den mittlerweile typischen Taxi- oder Rettungswagenfahrten ist hier alles vertreten, was das Gangster-Herz begehrt. Auch ausgefallene Sachen aus dem Vorgänger wie der Versicherungsbetrug, bei dem man möglichst theatralisch stürzen muss, sind wieder mit von der Partie.
 
Im Multiplayer bekämpfen sich bis zu 12 Spieler gleichzeitig
 
Nur durch das sture erfüllen der Missionen allein erlangt ihr jedoch nicht die Kontrolle über die Stadt zurück. Um wirklich Herr der Straßen zu werden, müssen nach und nach die feindlichen Nachbarschaften erobert und eigene Hauptquartiere eingerichtet werden. Besonders die Rekrutierung und der Ausbau der eigenen Gang sind ein elementarer Bestandteil von Saints Row 2. Großen Wert legen die Entwickler dabei auf die sogenannte "Individualisierung", sprich das Zuschneiden der Spielwelt auf die eigenen Bedürfnisse. Dies endet nicht etwa damit, dass ihr euren Hauptcharakter neu einkleiden dürft. Auch den Look eurer Gang, der benutzen Wagen und eures Zuhauses könnt ihr ganz euren eigenen Bedürfnissen anpassen.
 
Natürlich haben eure Taten in der Welt von Stilwater Auswirkungen auf die Umwelt. Metzelt ihr ohne Rücksicht auf Verluste die Mitglieder einer feindlichen Gang nieder, erhaltet ihr dafür zwar Bonus-Punkte, leider steigt aber auch der entsprechende Fahndungslevel der betroffenen Gang. Sobald ihr euch also zukünftig in feindlichem Gebiet aufhaltet, werdet ihr ohne Rücksicht auf Verluste angegriffen. Natürlich wird auch die Polizei nicht tatenlos eurem Treiben zusehen. Dies ist jedoch insofern nicht schlimm, als dass ihr zahlreiche Vehikel mit einem beherzten Faustschlag den ehemaligen Besitzern entreisen und zur Fortbewegung in der Stadt oder schlicht zur Flucht verwenden dürft. Neben den standardmäßigen Autos haben erstmals in der Saints Row-Geschichte auch Motorräder, Flugzeuge, Hubschrauber oder Boote ihren Weg ins Spiel gefunden.
 
Leben, ich will einfach nur leben
 
Realistisch wird ein sogenanntes Open-World-Game erst, wenn es die vielen unzähligen Details zu bieten hat, die man grundsätzlich kaum wahrnimmt, die aber für den gewissen Lebens-Touch sorgen. Saints Row 2 hat eine Menge davon zu bieten. Das Mobiltelefon dient zum Beispiel neben dem normalen Optionsmenü als Schaltzentrale eures kriminellen Treibens, indem ihr darüber Begleiter zu Hilfe ruft, die wichtigsten Kontakte im Telefonbuch speichert oder neue Aufträge erhaltet. Besteigt ihr ein Fahrzeug, verwöhnen verschiedenste Radio-Stationen eure Ohren mit dem lizenzierten Soundtrack, während das GPS-System immer den kürzesten Weg zum nächsten Zielort berechnet. Überall in der Stadt sind Läden verteilt, in denen ihr das Äußere eures Charakters verändert, neue Klamotten kauft, einen Happen essen geht, ramponierte Autos in der Werkstatt reparieren lasst oder gleich beim Autohändler einen komplett neue Schlitten kauft. Manche Autos verfügen sogar über einen praktischen Tempomat. Bei so viel Auswahl ist es gut, dass alle wichtigen Punkte auf der übersichtlichen Karte automatisch vermerkt werden. Der Tag-Nacht-Wechsel und die wechselnden Wetterverhältnisse tun ihr übriges, um Stilwater einen Touch Realismus zu verleihen. Das Flair und die Faszination eines GTA 4 werden trotz dieser reichlichen Details dennoch nicht erreicht. Zu steril wirken die Straßen, zu leblos die umherwuselnden Passanten.
 
Da Saints Row 2 besonders auf Action ausgelegt ist und quasi an jeder Ecke geballert wird, könnt ihr auf eine stattliche Anzahl an Waffen zurückgreifen. Egal ob Pistole, MGs, Flammenwerfer, Panzerfaust oder Exoten wie die Kettensäge, über das praktische und aus dem Vorgänger bekannte Kreismenü habt ihr jederzeit Zugriff auf euer Inventar. Ist mal keine Waffe zur Hand, können auch herumliegende Gegenstände wie Stühle oder Ziegelsteine als Schlagkräfte Argumente eingesetzt werden. Als neues Element integrierten die Entwickler die Möglichkeit, herumstehende Personen als Schutzschild zu verwenden oder aber auch durch die Gegend zu werfen.
 
Die Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugen und Umgebungen ist wirklich beeindruckend
 
Dank all dieser schönen Spielzeuge kann man es in Saints Row 2 richtig krachen lassen. Das Spiel honoriert mit vielen Belohnungen eure kriminelle Energie, zum Beispiel mit dem Freischalten neuer Waffen oder Begleiter. Da werden Kopfschüsse gezählt, besonders außergewöhnliche Kills gesammelt oder die Anzahl explodierter Autos erfasst. Die Jugendschützer dürften an diesem Spiel ihre helle Freude haben. Doch nicht nur gewalttätige Handlungen werden belohnt. Zum Beispiel erhaltet ihr einen Bonus, wenn eine gewisse Anzahl an überall in der Stadt verteilten feindlichen Bandenlogos mit dem eigenen übersprüht wird. Hat man keine Lust mehr allein die Stadt unsicher zu machen, kann dank des neu integrierten Koop-Modus jederzeit über Xbox Live ein zweiter Spieler ins laufende Spiel einsteigen.
 
Führer- oder Waffenschein? Nicht bei Saints Row 2
 
Die eingängige und durchdachte Steuerung macht eine ausführliche Einweisung in Waffen- oder Fahrzeuggebrauch unnötig. Kenner des Vorgängers werden sich aufgrund der nicht vorhandenen Änderungen sofort heimisch fühlen. Mit einem Druck auf die Y-Taste werden unschuldige Autofahrer zum Aussteigen aus dem eigenen Gefährt genötigt, mit einem Druck auf den B-Button öffnet ihr das Kreismenü. Die Schultertaste RT dient zum Schießen, habt ihr mal keine Waffe zur Hand, übernehmen RT und LT die rechte und linke Faust. Das Zielsystem via rechtem Analogstick ist einfach zu bedienen und macht auch in hektischen Situationen präzise Schüsse möglich. In Deckung gehen wie im großen Vorbild GTA kann man allerdings nicht. So tiefgründig wie in GTA, wenn man es so nennen kann, sind die Schießereien in Saints Row 2 sowieso nicht. Meist lauft ihr wie der Terminator durch die Reihen und mäht einen Gangster nach dem anderen nieder. Viel Taktik wird hier nicht verlangt. Die Vehikel steuern sich zudem einen großen Tick arcadiger als in GTA, was nicht negativ zu verstehen ist. Sie reagieren direkt auf eure Befehle und verzeihen schon mal dein ein oder anderen Fehler. Besonders ist das bei den neu hinzugekommenen Motorrädern zu spüren, die sich wesentlich entspannter und unkomplizierte steuern lassen.
 
Optik ist nicht Alles, aber dennoch eine ganze Menge
 
Saints Row 1 überzeugte mit einer soliden Technik, sah schick aus wusste zum Zeitpunkt seines Erscheines durchaus zu gefallen. Wir sagen nicht, das Saints Row 2 schlechter aussehen würde, seit dem Release von GTA 4, dessen Vergleich sich Volitions neuestes Werk gefallen lassen muss, liegt die Messlatte allerdings ein gehöriges Stück höher. Stilwater ist groß: zwei große und mehrere kleiner Inseln geben viel Raum zum entdecken und Spaß haben. Liberty City ist dennoch eine ganze Ecke größer. Davon abgesehen hat die Stadt alles zu bieten, was der verwöhnte Open World-Fan erwartet. Hochhausschluchten in Downtown, ländliche Gegenden mit genügend Platz zum herumrasen, beschauliche Vororte, Baustellen und und und. Das Design von Stilwater ist wirklich sehr abwechslungsreich geworden. Auch hat man sich sichtlich bemüht, der Stadt leben einzuhauchen. Auf den Straßen wuseln Passanten herum und reagieren entsprechend auf euer Verhalten. Leider sind die Animationen der NPCs (Non-Playable-Charakters) recht hölzern und wenig lebensecht geworden. Zudem wirkt fasst jeder Passant wie aus dem spieleigenen Editor, sodass sie einen nicht sehr variantenreichen oder mit Leben erfüllten Eindruck machen. Stilwater wirkt irgendwie steril, zu wenig ist auf den Straßen los, zu wenig Details sind zu entdecken. Versteht uns nicht falsch: Grundsätzlich muss man die Leistung der Programmierer honorieren, nach GTA 4 ist man als Spieler aber anscheinend einfach zu sehr verwöhnt. Für öfters triste Innenräume kann man den Jungs von Volition jedoch nicht auf die Schulter klopfen. Auch die grundlegende Technik von Saints Row 2 kann nur als mittelmäßig bezeichnet werden. Stellenweise kommt es zu Rucklern, und die teilweise auftretenden KI-Aussetzer zerstören zusätzlich die Illusion einer lebendigen, atmenden Stadt. Oft laufen die eigenen Leute gegen Wände, können lächerliche Hindernisse nicht überwinden oder bauen unnötige Unfälle.
 
Die zahlreichen unterhaltsamen Zwischensequenzen spinnen die Story auf unerhaltsame Art und Weise weiter
 
Davon abgesehen, kann die Präsentation von Saints Row 2 durchaus überzeugen. Nette Zwischensequenzen mit teilweise derben Dialogen und guten Gesichtsanimationen treiben die Story voran, während nützliche Bildschirmeinblendungen helfen, die Spielmechanik und neue Features zu verinnerlichen. Hasser des Hip-Hop-Genres sollten jedoch wissen, dass das komplette Spiel stark auf der Hip-Hop-Schiene fährt. Die meisten der in der Story vorkommenden Charaktere sind coole, oberfette Pimps, die mit Kraftausdrücken geradezu um sich werfen. Vielleicht sind wir bereits zu alt, teilweise wird es in Saints Row 2 aber für unseren Geschmack fast schon zu derbe und brutal, auch wenn die deutsche Version bereits um ein paar heikle Szenen erleichtert wurde. Auch der Soundtrack trägt mit vielen Hip-Hop-Tracks zum grundsätzlichen Feeling bei, dennoch sind unter den lizenzierten Songs auch Werke von Künstlern wie zum Beispiel Boy Georg enthalten; für jeden dürfte also etwas dabei sein. Die gute englische Sprachausgabe weiß zu gefallen, ebenso wie die restlichen, im Spiel enthaltenen Soundeffekte.
 
Eine Gang ist nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied
 
Natürlich hat Saints Row 2 auch wie bereits der Vorgänger einen Online-Multiplayer zu bieten. Mit bis zu 12 Spielern tobt ihr euch in den Spielmodi "Starker Arm", "Bandenkrieg" und "Team-Bandenkrieg" auf insgesamt 7 Karten richtig aus. Verschiedene Spiel-Varianten sollen für die nötige Abwechslung sorgen. Entweder geht es dabei einfach nur darum, so viele Gegner wie möglich auszuschalten, oder ein bestimmtes Ziel zu erfüllen. Die verschiedenen Spielvarianten besitzen so klangvolle Namen wie Stadt- oder Graffiti-Krieg, Übernahme, Bargeldfluss, Auszahlung und noch viele andere. Auch online könnt ihr euren eigenen Spielcharakter kreieren und ein Ranglisten-System bietet ehrgeizigen Naturen den nötigen Ansporn, dem Multiplayer eine Weile die Stange zu halten. Die Lobby-Funktionen sind jedoch etwas eingeschränkt, und an die Qualität eines GTA 4 reicht dieser Modus nicht ansatzweise heran. Prädikat: Nett, aber kein Oberhammer.
 
Stilwater ist groß, dennoch nicht so gewaltig wie Liberty City aus GTA 4
 
Fazit:
 
Der größte Fehler den Saints Row 2 macht ist der, nach GTA 4 zu erscheinen. Auch wenn es unfair erscheinen mag die beiden Titel zu vergleichen, muss sich Saints Row 2 einfach diese Gegenüberstellung gefallen lassen. Grundsätzlich ist es ein gelungenes Open-World-Game, das alle Vorzüge des Vorgängers beibehält und durch neue Elemente ergänzt. Natürlich könnt ihr die Stadt unsicher machen, natürlich Autos klauen, unschuldigen Passanten überfallen und einfach mal die Sau rauslassen. Darüber hinaus bietet Saints Row 2 viele Elemente, von denen GTA 4 nut träumen kann. Als erstes seien hier die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten genannt, die euch nicht nur das komplette Aussehen und individuelle Eigenschaften eures Charakters festlegen lassen, sondern auch die Möglichkeit zur Gestaltung der eigenen Wohnung und sogar der eigenen Gang bietet. Von den Gang-Farben bis zum Aussehen der Autos dürft ihr alles selbst festlegen. Durch das Erobern feindlicher Gebiete erweitert ihr euer Territorium und erhaltet dadurch feste Einnahmequellen. Neben den abwechslungsreichen Missionen gibt es Unmengen an Nebenmissionen und kleinere Aufgaben zu erfüllen, sodass ihr sicherlich für eine geraume Zeit beschäftigt sein werdet. Viele der Zusatzmissionen sind in mehrere Stufen unterteilt, was nochmals für zusätzliche Motivation sorgt. Positiv ist auch, dass der Schwierigkeitsgrad jederzeit im laufenden Spiel geändert werden kann, und alle Missionen sind mit einer nützlichen und Frust bekämpfenden Neustart-Funktion und Checkpoints versehen. Das Kern-Gameplay von Saints Row 2 ist eindeutig auf Action ausgelegt, sodass ihr einen Großteil des Abenteuers schießend zurücklegen werdet. Der spaßige und im Vergleich zu GTA exklusive Koop-Modus ist eine echte Bereicherung für das Spiel, ebenso der Multiplayer.
Den meisten Punkteabzug muss Saints Row 2 für die nur mittelmäßige Technik und die oft zu steril wirkende Stadt in Kauf nehmen. Zwar gebührt den Programmierern für ihre Leistung durchaus Respekt, dennoch hat man aufgrund fehlender Details und der teilweise sterilen Grafik nicht immer das Gefühl, sich in einer lebendigen, atmenden Stadt zu befinden. Die Passanten wirken meist wie aus dem spieleigenen Editor und lassen Charakter und Charisma vermissen. Die teilweise auftretenden KI-Aussetzer, Ruckler und Pop-Ups sind ebenfalls störend.
Versteht uns nicht falsch: Saints Row 2 ist ein tolles Spiel geworden, und wer von dem Open-World-Genre noch nicht die Nase voll hat, sich seine eigene Gang kreieren will und mit den genannten Schwächen leben kann, kann hier durchaus zugreifen.
 
Positiv:
 
- sehr viele und abwechslungsreiche Missionen
- Gangs und Wohnungen können nach eigenen Wünschen gestaltet werden
- lizenzierter Soundtrack
- Koop-Modus
- gute Steuerung
- unterhaltsame Zwischensequenzen
 
Negativ:
 
- mäßige Technik (Pop-Ups,Ruckler)
- KI-Aussetzer
- Stadt wirkt häufig sehr steril
- Die Welt von Stilwater versprüht nicht so ein Flair wie GTA 4
 
 
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
Sharky81
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber nach gut 40 Stunden GTA 4 habe ich zunächst die Nase voll von Open-World-Games. Eigentlich schade, bietet Saints Row 2 doch alles, was ein gutes Spiel dieses Genres benötigt. Dennoch steht es zum Leidwesen der Programmierer einfach im Schatten des Genre-Begründers. Mir hat der Test Spaß gemacht, die nächsten Monate wird aber keines der beiden Spiele erneut den weg in meine Konsole finden.
 

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