Smarty Pants - Das Besserwisserspiel - Review

Smarty Pants - Das Besserwisserspiel

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Smarty Pants – Das Besserwisserspiel Review
 
Ganz Deutschland ist im Rätselfieber. Egal ob im Fernsehen durch die zahlreichen Quizshows oder in der Bahn beim Gehrin-Joggin und den zahlreichen neuen Liebhabern des Sudoko-Spiels. Überall wird gerätselt, hinterfragt und geraten. Passend zu diesem Trend gibt es natürlich auch die entsprechenden Videospiele. Es gibt so viele Varianten, denen es in einer gewissen Hinsicht immer an etwas Abwechslung mangelt. Eine Frage wird gestellt und die richtige Lösung wird gesucht. Wie es besser geht zeigte der Genre-König Buzz für die PlayStation 2. Durch den Einsatz der Buzzer und den zahlreichen Spielvarianten kommt richtig Leben in die Bude und so eine Quizshow entwickelt sich zu einem spannenden Duell. Smarty Pants für Wii will einen ähnlichen Weg einschlagen. Dabei benötigt man dank der Wii-Mote aber keine zusätzliche Hardware. Der Rätselspaß für die ganze Familie kann gleich losgehen.
 
Ordentlich was in der Hose
 
Was will uns der Titel Smarty Pants eigentlich sagen? Das dürfte bereits die erste große Frage sein, die uns dieses Spiel stellt. Smarty Pants lässt sich im deutschen einfach mit Schlaumeier übersetzen. Und genau darum geht es in diesem Spiel. Der Klügste gewinnt.
Smarty Pants bietet euch die Möglichkeit euer Wissen in vielen verschiedenen Kategorien zu testen. Noch mehr Spaß macht das Ganze im direkten Vergleich mit Freunden und der Familie. Zu den Kategorien zählen Kultur, Medien, Technik, Natur, Deutschland, Welt, Wissenschaft und Sport. Insgesamt hat man es mit satten 20.000 Fragen zu tun. Durch die Wii-Mote lässt sich alles auch ganz wunderbar steuern. Einige feine Einfälle der Entwickler bringen dann noch zusätzlichen Trapp in die Runde. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen lässt sich ganz bequem anpassen. Zu Beginn wird jeder Spieler nach seinem Alter gefragt. Dementsprechend gestaltet sich dann der Fragenkatalog. So bekommt ein fünfjähriger Knirps natürlich deutlich einfachere Fragen gestellt als ein Erwachsener. Sollte der Knirps aber wirklich clever sein, so merkt sich das Spiel dieses Profil und kann entsprechende Fragen wählen. Das ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung.
 
Mehr Besserwisser, mehr Spaß
 
Smarty Pants ist ein Spiel für die ganze Familie. Das ist diesmal wirklich nicht einfach so dahergesagt. Für den Solospieler bietet das Spiel nur sehr wenige Reize. Man darf lediglich eine Gastfigur wählen, der man keinerlei eigene Persönlichkeit verleihen darf. Nicht einmal eigne Miis kommen hier zum Einsatz, was aber in den anderen Modi durchaus möglich ist. Irgendwie ist der Solo-Part einfach komplett kastriert. Sogar die Elemente, die das Spiel von einem reinen Ratespiel abheben, sind hier nicht vorhanden. Es geht einzig und alleine darum Fragen unter Zeitdruck zu beantworten. Man bekommt nacheinander Fragen gestellt und diese müssen möglichst richtig beantwortet werden – das ist alles. Für eine kleine Runde zwischendurch reicht dies vielleicht, aber dauerhaft kann man sich damit sicherlich nicht beschäftigen. Erfolge oder dergleichen werden nicht gespeichert. Daher sollte man als Solospieler dieses Spiel wirklich links liegen lassen.
 
Ganz anders sieht die Sache im Multiplayer aus. Nimmt man gemeinsam mit Freunden vor dem heimischen Fernseher platz, entwickelt sich schon sehr schnell eine ganz andere Stimmung. Bis zu vier Spieler dürfen beim Freunde-Modus mitmachen. Zunächst stellt man seine generelle Quiz-Art ein. Man kann ein Quiz so gestalten, dass falsche Antworten einen Punktabzug bedeuten. Auch interessant wird es, wenn die gewonnene Punktezahl mit jeder Sekunde geringer wird und man durch schnelle Antworten einen Bonus erhält. Es ist außerdem möglich die Punktzahl vor der Frage durch ein Minispiel festzulegen.
Ist man sich in dieser Hinsicht einig, kann es auch gleich losgehen. Jeder Spieler muss noch schnell sein Alter eintippen und schon erscheint das große Kategorien-Rad. Mit Hilfe der Wii-Mote setzt der erste Spieler das Rad in Bewegung und hofft auf seine favorisierte Kategorie. Die anderen Spieler sitzen dabei aber nicht ganz tatenlos daneben. Sie können ein wenig Einfluss auf die Bewegung des Rades nehmen und versuchen es auf die gewünschte Kategorie zu lenken.
Steht die anstehende Kategorie nun fest, wechselt der Bildschirm und es erscheint die erste Frage. Weiß man die Antwort, dann geht es fast wie in der Schule zur Sache. Man muss die A-Taste der Mote gedrückt halten und seine Hand heben. Dann darf man sich für eine der vier Antwortmöglichkeiten entscheiden. Ist die Antwort falsch, so dürfen sich noch die anderen Spieler probieren. Die Frage baut sich immer langsam auf. Sollte einer der Spieler frühzeitig die Handheben, ohne das die komplette Frage formuliert wurde, so läuft er Gefahr im Gefängnis zu landen. Für den Fall, dass man eine Frage frühzeitig beantworten will und die Antwort dann noch falsch, wird man ins Gefängnis geworfen. In der nächsten Runde muss dieser Spieler dann fünf Sekunden warten, ehe er wieder mitraten darf.
 
Kommen wir zum Familien-Modus, dem kooperativen Ratespiel. Alle Spieler bündeln ihr Wissen und beantworten gemeinsam die Fragen. Um an zusätzliche Zeit zu gelangen dürfen alle mit anpacken. Mit der Wii-Mote werden kleine Minispielchen abgehalten. Da wäre unter anderem das Zeittanzen. Wenn alle mitmachen und sich wild bewegen gibt es wertvolle Sekunden für das gesamte Team. Sehr witzig ist auch das Tauziehen. Hierbei müssen alle möglichst schnell eine Tauziehbewegung mit der Wii-Mote nachahmen. Während der Fragen gibt es aber auch für alle etwas zu tun. Wenn jemand zur Beantwortung seiner Frage etwas mehr Zeit benötigt, können die Mitspieler durch schütteln, springen, winken oder tanzen die Uhr verlangsamen. Alle für einen und alle für einen.
 
Die finale Frage: Was gibt es sonst noch zu sagen?
 
In Smarty Pants gibt es als zusätzliche Würze noch die so genannten Herausforderungskarten. Die können beim Drehen am Rad gewonnen werden. Dies passiert einfach zufällig. Diese können euch im Spiel helfen. Um sie in der Raterunde einzusetzen muss lediglich der B-Knopf betätigt werden und eine kleine Wurfbewegung nachgeahmt werden. Man wirft die Karte sozusagen in die Runde. Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Karten. Den Anfang macht die "Ich weiß es"-Karte. Jemand hat vor dir gebuzzert, obwohl du die Antwort ganz sicher weißt. Diesen Umstand kann man mit dieser Karte aufheben. Man kann seinem Kontrahenten die Frage wieder aus den Händen reißen und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Beide Spieler müssen ein Tauziehen veranstalten. Der Gewinner darf dann die Frage beantworten.
Eine weitere Karte wäre die "Kinderspiel"-Karte. Wenn in euren Augen eine Frage viel zu einfach ist, dann spielt diese Karte aus. In einem kleinen Minispiel wird dann entschieden, ob nun eine deutlich schwerere Frage beantwortet werden muss. Allein des Namens wegen sollten wir jetzt auf die "Wechseldidu"-Karte eingehen. Sie bewirkt ganz einfach, dass die Kategorie gewechselt werden kann. Zur welchen Kategorie gewechselt wird, kann dann in der Schießbude entschieden werden. Alle Kategorien laufen in Symbolform über den Bildschirm. Nun heißt es zielen! Die Kategorie, die am häufigsten abgeschossen wurde, steht dann als nächstes an der Reihe.
 
Zum Abschluss wollen wir noch kurz auf die Technik des Spiels eingehen. Hier dürfen wir es uns mal wirklich sehr einfach machen, denn zum Spiel gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wer hätte das bei einem Quizspiel auch schon erwartet? Smarty Pants hat eine schlichte und dadurch übersichtliche Grafik. Um guten Willen zu beweisen, hätte man sich ein paar nette Effekte einbauen können. Diese gibt es in diesem Spiel aber nicht zu finden. Man kann sagen, dass Smarty Pants nichts bietet, dass über das einfache Gerüst des Genres hinausgeht. Keine besonders einfallsreiche Präsentation oder Musik. Dafür gibt es aber einen deutschen Kommentator. Der gute Mann hat wirklich zu allem was zu sagen. Nur leider macht der bei der wichtigsten Sache ein Schläfchen. Es wäre wirklich sinnvoll gewesen, wenn der Herr die Fragen vorlesen würde. Naja, dazu müsste man aber erst jemanden finden, der Lust hätte 20.000 Fragen einzusprechen. Daher sei es noch einmal verziehen.
 
Positiv:
 
+ 20.000 Fragen in acht Kategorien
+ speziell für Deutschland angepasste Fragen
+ Miis
+ Altersystem passt die Fragen dem Spieler zu
 
Negativ:
 
- für Solo-Spieler total uninteressant
- sehr schlichte Präsentation
 
 
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
Becks
Smarty Pants – Das Besserwisserspiel ist ein Quizspiel...nicht mehr und sicher auch nicht weniger. Für Solospieler bietet es überhaupt keinen Reiz. Für Multiplayer ist es hingegen deutlich interessanter. Die sehr schlichte Präsentation und die gebotenen Möglichkeiten lassen aber doch sehr zu wünschen übrig. Außerdem bietet es nicht so viele Variationen und Ideen wie ein Buzz. Für Gamer mit ratefreudiger Gesellschaft ist das Spiel aber einen Blick wert.

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