Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer - Review

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

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Review
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erlebt in HDTV (samsung le 40m61b), unterstützt durch Dolby Digital 5.1 Teufel Sound
 
[u]"Vier Helden gegen das Ende der Welt"[/u]
 
Wir möchten Liebhabern der Fantastic Four nicht auf die Füße treten, aber die Videospielumsetzung des Hollywood Streifens ist allenfalls als durchschnittlich einzustufen. Das Gameplay beschränkt sich auf das wütende Drücken von A und X, wer fleißig Gegenstände zertrümmert darf zur Belohnung seine Fähigkeiten verbessern. Die machen das Spiel zumindest teilweise interessant, auch das ihr stets zu viert durch die Level tourt macht Laune. Dafür ist der Umfang nicht toll, das Design langweilig und dem Spiel fehlt nicht nur der letzte Funke, sondern so ziemlich alles um ihn aus dem Mittelmaß herauszubefördern.
 
 
[u]Handlung_[/u]
 
Die Kinovorlage weist euch den Weg, die fantastischen Vier haben mit einer unbekannten Macht, nämlich dem Silver Surfer zu tun. Später stellt sich heraus, dass dieser "Todesengel" nur die Ankunft eines noch viel grausameren Wesens ankündigen soll. Dr. Doom hat ebenfalls seine Finger im Spiel und relativ platt schlängelt sich die Handlung vom Anfang bis zum Ende, ohne euch zu irgendeiner Zeit zu begeistern. Die netten Zwischensequenzen halten euch aber einigermaßen bei der Stange.
 
[u]Optik_[/u]
 
Würde man hier nur das Design bewerten, bekäme "Rise of the Silver Surfer" durchweg schlechte Noten, immerhin sind die Level bis auf ganz spärlich gesähte Ausnahmen hemmungslos einfallslos. Kreisrunde Plattformen, eckige Raumstationen und stets wandelt ihr auf engen Pfaden. Das ist nicht attraktiv und langweilt schon nach kurzer Zeit. Die Qualität ist auch nicht viel besser, allerdings stört man sich nicht daran. Fade Gegner stürmen auf euch zu, wenige Effekte schmeicheln dem Auge und alles wirkt unspektakulär. Um einigermaßen Atmosphäre zu schaffen reicht es, mit einer Grafikgranate hatte ja sowieso niemand gerechnet.
 
 
[u]Akustik_[/u]
 
Anständig synchronisiert wurden die Helden, das kann man nicht abstreiten. Allerdings kommen die ohnehin schon tumben Sprüche im Spiel noch schlechter rüber und wirklich intelligent wirkt das Ganze nicht. Die restliche Akustik bewegt sich so tief im Durchschnitt, dass man nach dem Abschalten der Konsole schon gar nicht mehr genau sagen kann was man gehört hat. Passende aber unscheinbare Effekte, dazu relativ unauffällige Musik, die aber ebenfalls ganz gut zum Spiel passt. Keine Katastrophe also, aber auch nichts, weshalb man dem Spiel ein Lob aussprechen müsste.
 
[u]Ladezeiten_[/u]
 
Keine Besonderheiten hier, vor jedem Level wird exakt so lange geladen, wie man es von dem Spiel auch erwartet.
 
[u]Extras_[/u]
 
Das Menü mit den Extras, die ihr während des Spiels freischaltet, ist ziemlich voll und hat einiges zu bieten. Darin findet ihr unter anderem ein paar Trailer zu Filmen und dem Spiel, die Cover diverser Comics, ein paar Artworks und sonstige Spielereien. Kann sich durchaus sehen lassen
 
[u]Suchtfaktor & Spielgefühl_[/u]
 
Die Fantastic Four sind eine bunt gemischte Truppe und jedes der vier Mitglieder hat andere Spezialfähigkeiten. Während "die Flamme" durch spontane Selbstentzündug rasend schnell durch die Luft gleitet, trotzt Ben mit seiner steinernen Haut jedem Maschinengewehr. Auch im Spiel könnt ihr diese Fähigkeiten nutzen und mit Prof. Reed und seinen Gummiarmen beispielsweise weit entfernte Schalter aktivieren oder mit "der Unsichtbaren" durch Laserbarrieren marschieren. Leider sind das auch die einzigen spielerischen Elemente, die Fantastic Four von anderen Action Adventures unterscheiden und ansonsten bahnt ihr euch - wild auf A und X hämmernd - den Weg durch ein langweiliges und völlig uninspiriertes Abenteuer.
 
Im Hauptmenü könnt ihr euch vor Spielbeginn für einen Helden entscheiden, den aber auch jederzeit im Spiel wechseln. Denn bei "Rise of the Silver Surfer" seid ihr nur ganz selten allein unterwegs. Die meiste Zeit über folgen euch die anderen drei Freaks auf Schritt und Tritt und tun ihr möglichstes, um den Gegnern eins auf die Mütze zu geben. Intelligente Aktionen oder eigenständiges Handeln dürft ihr allerdings nicht erwarten. Die CPU hält die Protagonisten einigermaßen auf Kurs, trotzdem verfangen sie sich manchmal in der Levelarchitektur. Und dennoch macht eure Heldentruppe einen weit intelligenteren Eindruck als das Feindvolk. Das ist so dumm, dass es körperlich schon weh tun muss. Völlig sinnfrei stürmen sie auf euch zu oder beharken euch aus der Ferne mit ihren Laserkanonen. Es gibt keine Taktiken, keine Gruppierungen oder sonstige Finessen, das Kanonenfutter will einfach nur verdroschen werden. Ob ihr das jetzt mit den Standard Attacken tut oder eure Spezialfähigkeiten nutzt ist eigentlich egal. Aufleveln und verbessern kann man die Heroen übrigens auch noch. Wer das klever macht, nutzt einfach Bens Druckwelle um nahezu jedem Gegner binnen Sekunden den Garaus zu machen. Trotzdem macht es Spaß die Helden immer weiter zu verstärken.
 
 
Wenn ihr mal nicht kämpfen müsst, was äußerst selten vorkommt, könnt ihr durch die Gegend hüpfen, jede Menge Objekte zertrümmern und gegen die Endbosse bestehen. Die bringen zwar ein wenig Abwechslung, sind aber ebenfalls sehr einfallslos und nach knapp 30 Sekunden hat man sie durchschaut. Fantastic Four ist sicherlich ganz gut, wenn man mal einen Tag lang nur ordentlich Gegner zermürben will. Das funktioniert! Allerdings ist das Spiel so langweilig, abwechslungsarm und uninspiriert, dass man meist nicht länger als ein Stündchen investiert. Hat man das ca. sieben mal getan, sieht man den Abspann und spätestens jetzt verschwindet Rise of the Silver Surfer für immer im Regal. Es ist mal wieder ein Lizenzspiel, das dem Ruf eines Lizenzsspiels vollends gerecht wird. Ein spielerisches Desaster ist Fantastic Four nicht, aber eben ein genau so belangloses Spiel, wie jeder erwartet hat.
 
[u]Mehrspieler_[/u]
 
Hier punktet das Spiel tatsächlich, weil es lokal an einer Konsole zusammen mit einem Freund spielbar ist. Schlagartig macht es deutlich mehr Laune und Sinn, wenngleich die Level und Gegner keine Brillanz dazugewinnnen. Aber dank einigen Kombomoves und der dauerhaften Action, langweilt man sich wenigstens nicht so schnell. Abzüge verdient sich "Fantastic Four" hier nur wegen des fehlenden Xbox Live Supports, der Leute ohne Freunde für immer in den Singleplayer verbannt.
 
[u]Erfolgschancen_[/u]
 
Wer bei den Fantastic Four gerne mit 1000 Punkten glänzen möchte, benötigt einen guten Sinn für Verstecke, denn ihr müsst alle silbernen Münzen und Dr. Doom Wanzen aufspüren. Das ist neben dem "Fantastic Mode" aber die einzige Schwierigkeit, den Rest (also ziemlich genau 660 Punkte) bekommt man zügig und muss dafür nur das letzte Level ein paar mal spielen. Übrigens: Rise of the Silver Surfer muss ohnehin zweimal von vorne bis hinten durchgespielt werden. Die meisten werden also jene 660 Punkte auf ihrem Konto haben.
 
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
shadowman
Joa, genau das was ich erwartet habe. Ein Lizenzspiel eben, das beim einmaligen Durchspielen Laune macht, danach aber direkt wieder in den Schrank zurückwandert.

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