Shrek der Dritte - Review

Shrek der Dritte

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Review
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erlebt in HDTV (samsung le 40m61b), unterstützt durch Dolby Digital 5.1 Teufel Sound
 
[u]"Der tollkühne Held"[/u]
 
Der grüne, klobige Oger ist zurück. Während die Abenteuer auf der großen Leinwand sowohl Groß und Klein faszinieren, ist das Spiel zum grünen Helden eher auf jüngere Semester zugeschnitten. Ihr bekommt ein typisches Action Adventure Lizenzspiel, das sich aber angenehmer und unproblematischer spielt als viele Konkurrenten. Schlüpft in die Haut von Shrek, Esel oder Puss in Boots und verdrescht dumme Gegner, sammelt geheime Gegenstände ein und legt Prinz Charming das Handwerk. Für Kinder ein gutes Spiel, für ausgewachsene Zocker wohl eher ein kleiner Quickie, der sich zwar nicht intelligent spielt, aber nette Atmosphäre mitbringt.
 
 
[u]Handlung_[/u]
 
Ganz an den Plot des Kinofilms angelehnt, geht es im Spiel um die Suche nach einem Thronfolger für Shrek, der sich deshalb auf in die weite Welt macht. Doch sein hübscher Gegenspieler, Prinz Charming, nutzt genau jene Abwesenheit um den Thron für sich zu beanspruchen. Zu diesem Zwecke heuert er jede Menge böses Gesindel an, sperrt die schwangere Fiona in einen düsteren Kerker und wartet quasi nur darauf, das Shrek zurückkommt um ihm das Handwerk zu legen.
Die Geschichte ist wie gemacht für ein Videospiel, hält sich an die Vorlage und verzaubert euch zeitweise mit ähnlich guter Atmosphäre. Wer sich "Shrek der Dritte" aber schon angesehen hat, könnte sich durchaus langweilen.
 
[u]Optik_[/u]
 
Shrek ist ein Animationsfilm, weshalb das Spiel natürlich im Comic-Look erstrahlt. Bunt, witzig und überzeichnet kommt das Action Adventure daher, das deshalb vor allem Kinderaugen gefallen wird. Die witzigen Animationen der Hauptfiguren machen Spaß, sind objektiv betrachtet aber nicht geschmeidig oder elegant. Die Umgebungen und Level sind etwas plump und insgesamt einfach nichts Besonderes. Wie das Ganze Spiel, das einen zu simplen und einfachen Eindruck hinterlässt. Ohne spektakuläre Effekte plätschert Shrek sehr durchschnittlich vor sich hin, macht einen stimmigen und uninteressanten Eindruck.
 
 
[u]Akustik_[/u]
 
Wir hatten die amerikanische Version in der Konsole, folglich auch die englische Sprachausgabe, die sich von Anfang bis Ende hören lassen konnte. Die original Sprecher verzücken euch mit viel Witz und Schlagfertigkeit, von Shrek über Donkey bis hin zu Dornröschen, machen alle Figuren eine gute Figur. Die Musik ist ebenfalls von den Filmen inspiriert, aber nicht weiter bemerkenswert. Gleiches gilt für die Effekte. Das alles reicht trotzdem, um euch eine launige Atmosphäre ins Wohnzimmer zu bringen, für die man zwar keine 5.1 Anlage bemühen muss, aber vor allem den Kindern eine Freude macht.
 
[u]Ladezeiten_[/u]
 
Vor und nach jedem Level bekommt ihr eine Ladezeit präsentiert, die nicht weiter störend auffällt.
 
[u]Extras_[/u]
 
Keine
 
[u]Suchtfaktor & Spielgefühl_[/u]
 
Shrek ist eines jener typischen Lizenz Action Adventures, bei denen ihr hüpft, schlagt, sammelt und irgendwie die Handlung aus dem Film nachspielt. Das klappt hervorragend, ist aber primär ein Spaß für Kinder. Erwachsene Zocker werden sich langweilen und sind schon nach kurzer Zeit irgendwie unterfordert. Doch wollen wir das Spiel mal nicht zu früh beurteilen, sondern beginnen ganz gesittet im Hauptmenü.
 
Das Spiel beginnt mit einem kleinen Tutorial Level, in dem ihr die Grundzüge der Steuerung erlernt. Die ist für alle Figuren gleich, bei Shrek steuert ihr nämlich gleich mehrere Hauptfiguren. Esel, Dornröschen oder Fiona beispielsweise, die sich alle mit X und Y gegen fiese Gegner wehren können und auf A durch die Gegend springen. Mit der linken Schultertaste - genügend Feenstaub vorausgesetzt - löst ihr eine noch mächtigere Attacke aus. Ganz den beiden Ogern vorbehalten ist eine Art Zeitlupe, mit deren Hilfe ihr die Gegner problemlos vermöbelt und auseinandernehmt. Auch hier für braucht man reichlich Feenstaub, den man nach dem Besiegen von Gegnern findet oder in diversen Kisten und Fässern aufspürt. Dort entdeckt ihr auch haufenweise Goodies und Extras, von versteckten Kronen bis hin zu Sammeltassen und Kühlschrank-Zeichnungen. Das gestaltet sich als nette Suchaufgabe, eine Übersicht zeigt euch zudem was ihr bereits gefunden habt und was noch fehlt.
 
Der Rest des Spiels teilt sich in Kämpfe und Hüpfpassagen, wobei die Auseinandersetzungen mit Zwergen, Rittern, kleinen Drachen und sonstigem Fußvolk gänzlich unspektakulär sind. Ohne jegliche Intelligenz stürmen sie auf euch zu, verfangen sich dabei in Säulen und Objekten und spulen ohne Abwechslung ihre Angriffsmuster ab. Strategie braucht man bei Shrek nicht, simples Button Mashing reicht aus und nur bei den seltenen Endbossen müsst ihr mal eine Sekunde eure Phantasie spielen lassen. Die Hüpfeinlagen sind zufriedenstellend, nicht übermäßig gelungen und leider nicht sonderlich einfallsreich.
 
 
Aber trotz jener Widrigkeiten funktioniert Shrek. Für Kinder ist der simple Ansatz des Spiels gelungen, der Umfang (etwa 6 Stunden) ausreichend und die Spielmechanik leicht zu erlernen. Wer allerdings volljährig ist, egal ob Fan des Ogers oder nicht, sollte sich fragen ob er Lust auf sinnfreie Schalterrätsel, oberflächliche Kämpfe und anspruchslose Sprungsequenzen hat. Alle anderen amüsieren sich mit diversen Finishing Moves und erfreuen sich an der fröhlich-bunten Atmosphäre des Action Adventures.
 
[u]Erfolgschancen_[/u]
 
Kinderleicht sammelt sich quasi jeder Spieler bei Shrek eine satte Punktzahl zusammen, die nach einigen Spielstunden schon imposante Ausmaße jenseits der 700 Punkte erreicht haben kann. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Sammelobjekten, wie Büchern oder Tassen, aber auch auf dem Aufspüren weiterer Goodies. Für den Rest muss man das Spiel lediglich durchspielen und den ein oder anderen Feind auf kreative Art und Weise ins Jenseits befördern. Wer das Spiel danach nochmal auf "Grimm" durchspielt, sollte sogar mit den 1000 Punkten wenig Probleme haben.
 
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
shadowman
Shrek fand ich gar nicht so schlecht und für einen kleinen Quickie (wenn man kein Internet hat) ist das Spiel ganz launig. Übrigens liest man es vielleicht nicht raus, aber das ist ein Nachtest gewesen.

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