Hot Wheels: Beat That! - Review

Hot Wheels: Beat That!

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Review
360
10
 
erlebt in HDTV (samsung le 40m61b), unterstützt durch Dolby Digital 5.1 Teufel Sound
 
[u]"Flotte Raserei für Kinderhände"[/u]
 
Keine Vorurteile bitte, Hot Wheels ist gar kein schlechtes Spiel. Natürlich nur wenn man es der richtigen Zielgruppe in die Hände drückt. Das Forza und GT Fans damit nichts anfangen können und eventuell sogar Freunde von Mario Kart die Nase rümpfen kann man nachvollziehen, für Kinder ist es jedoch ein unkompliziertes und sehr spaßiges Rennspiel. Mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen rast ihr über Minigolf Kurse oder direkt durch ein Kinderzimmer, fahrt durch Steilkurven, Loopings und springt über Schanzen. Dabei sammelt man Goodies ein und macht Jagd auf die Gegner. Zwar ist die Steuerung recht anspruchslos und die Grafik nicht beeindruckend, dafür stimmt der Umfang und Kinder werden sich an der bunten Präsentation und den schnellen kleinen Flitzern erfreuen.
 
 
[u]Optik_[/u]
 
Hot Wheels ist den meisten Kindern ein Begriff, kriegt man die bunten kleinen Spielzeugautos doch fast schon in jedem Supermarkt. Das dazu passende Videospiel ist ebenso bunt und fasziniert die Zielgruppe mit einer bunten Miniaturwelt. Ihr rast durch ein riesiges Kinderzimmer, heizt über einen Minigolf Platz oder erkundet eine Bowling Bahn. Außerdem sind die Autos ziemlich schnell unterwegs. Die Zielgruppe wird also bestens bedient und Kinder werden sich an der Optik erfreuen.
Das bedeutet aber nicht, dass wir objektiv nichts daran zu kritisieren haben. Denn Hot Wheels ist einfach unheimlich simpel und ohne jeden Schick. Die klobigen Fahrzeuge sind detailarm und stammen scheinbar direkt aus einem PS2 Spiel, auch die Kurse beeindrucken weder durch scharfe Texturen, noch durch spektakuläre Effekte. Die Atmosphäre ist zwar ganz ordentlich, dafür sind die Effekte auf dem Stand von vor fünf Jahren. Passiert sehr viel auf dem Schirm, gerät Hot Wheels ganz leicht ins Ruckeln, läuft ansonsten aber stabil und flüssig. Doch was für ein Fazit zieht man jetzt? Ein mehr oder weniger unschönes Spiel, das die Zielgruppe dennoch uneingeschränkt begeistert... Wir vergeben deshalb 03 Punkte.
 
 
[u]Akustik_[/u]
 
Die akustische Untermalung bewegt sich leider auf durchweg niedrigem Niveau. Der Sprecher, der euch zum Beispiel einen Zusammenprall mit einer Mine verkündet, wirkt zwar irgendwie motiviert, wiederholt seine Phrasen aber schon nach wenigen Minuten und bringt keine anständige Rennspiel Stimmung mit sich. Die Musik teilt sich in belanglose Rockmusik und ein paar andere Genres, motiviert aber zu keiner Zeit und fühlt sich im Hintergrund sehr wohl. Dafür wäre sie auch okay, wenn nicht auch hier schon nach recht kurzer Zeit alles mehrfach abgespielt würde. Den leider recht negativen Eindruck bestätigen dann auch noch die laschen Effekte, die bei Hot Wheels schon ein wenig mehr Feuer hätten vertragen können. Etwas schwächlich, oft nicht mal richtig zum Spiel passend, in Sachen Sound dürften selbst Kinderhände schnell leiser drehen.
 
[u]Ladezeiten_[/u]
 
Durchschnittlich. Vor jedem Level wird zwar geladen, dafür bekommt ihr währenddessen die Info, welche Besonderheiten in diesem Rennen ausgeführt werden sollen. Sinnvoll genutzt also und deshalb kein Beinbruch.
 
[u]Extras_[/u]
 
Freispielen kann man bei Hot Wheels einiges. Jedenfalls kommt es einem beim Spielen so vor. Leider sind das meiste nur neue Fahrzeuge und Kurse (die man ohnehin freigeschaltet hätte), außerdem ein klein wenig Bonusmaterial. Besser als nichts in jedem Fall, nicht aber beeindruckend.
 
[u]Suchtfaktor & Spielgefühl_[/u]
 
Wir haben es eingangs bereits erwähnt und möchten trotzdem nochmal darauf hinweisen: Hot Wheels hat eine ganz bestimmte Zielgruppe und wird auch so bewertet. Nur wenige erwachsene Zocker werden sich das Spiel überhaupt mal näher anschauen, wir durchleuchten das Spiel jetzt für euch.
 
Das simple Hauptmenü bietet euch dank wenigen Optionen recht viel Übersicht. Ihr könnt lediglich zwischen dem Single- und dem Mehrspieler aussuchen, wobei wir uns in diesem Teil des Tests natürlich die Einzelspieler Kampagne näher ansehen. Drei Schwierigkeitsgrade stehen euch zur Auswahl, wobei jeder angehende Rennfahrer auf "leicht" beginnen muss. Unten sieht man schon eine kleine Anzeige mit einem Flammen-Symbol. Von diesen Flammen müsst ihr genug sammeln, um die anderen Schwierigkeitsgrade zu aktivieren. Die Kurse in jedem Schwierigkeitsgrad sind komplett identisch, wer das Spiel also auf "Turbo", so schimpft sich der leichte Modus, beendet hat, erlebt auf "Nitro", das ist der mittlere Grad, keinerlei Überraschungen. Widmen wir uns also dem, was wir im leichten Modus zu sehen bekommen, nämlich vier grundverschiedenen Strecken. Da wäre zum einen das Kinderzimmer und die Bowlingbahn, auch aber der Dachboden und der Minigolfplatz. Denn immerhin steuert ihr kleine Hot Wheels, Spielzeugautos also, die durch toll präsentierte Miniaturwelten rasen. Tatsächlich führen euch die Rennstrecken vorbei an Bett und Schreibtisch, tief hinein in eine Bowlingbahn und vorbei an Kartenspielen, Billardtischen, Golfbällen oder Heftzwecken. Die Atmosphäre auf den Strecken ist jedenfalls ziemlich gut gelungen, es gibt viel zu entdecken und dank haarsträubenden Loopings, Schleifen und Steilkurven wird dem Spieler selten langweilig.
 
Vor jedem Rennen dürft ihr euch natürlich für ein Fahrzeug entscheiden. Die kann man zumeist sogar im Handel erstehen, obendrein unterscheiden sich die Racer in Sachen Top Speed, Handling oder Aufladung. Was das ist erklären wir euch gleich, erstmal kommen wir nun zu den Spielmodi. Meist mit sieben weiteren Fahrzeugen auf der Strecke, müsst ihr wenn möglich auf Rang 1 fahren und den Sieg einheimsen. Es gibt aber auch Dominator Rennen, bei dem jeweils nach 30 Sekunden der letzte Platz eliminiert wird. Zum Schluss locken euch noch Randale Rennen, bei denen ihr mit euren Raketen ein paar Konkurrenten von der Strecke schießen müsst. Das ist auch eine gute Überleitung zur eben erwähnten Aufladung, die nämlich schlicht und ergreifend die Stärke eurer Waffen definiert. Von einer Eispistole bis hin zu Raketen oder Stromstößen, bietet Hot Wheels eine kleine aber feine Auswahl an Waffen und Schilden, die ihr mit dem A Knopf aktiviert. Gefahren wird mit den Schulterknöpfen, keine Besonderheiten also hier, auch wenn das Handling der Miniatur-Vehikel keinen straffen oder exakten Eindruck hinterlässt. Viel zu oft seid ihr vom Verhalten in den Kurven geschockt, Rennspiel Fans werden das Gamepad jedenfalls schnell beiseite legen. Kinder hingegen erfreuen sich an der absolut simplen Steuerung, die auch Fahrfehler mal verzeiht und kaum für Frust sorgt. Nerviger ist da die Kollisionsabfrage bei manchen Hindernissen, an denen man unverschuldet auch mal hängen bleibt.
 
 
Die KI der gegnerischen Fahrzeuge ist bei Hot Wheels eher niedrig angesetzt. Auch auf den höheren Schwierigkeitsgraden ist der Sieg nicht allzu fern, auch wenn ihr von einem heftigen Gummibandeffekt geplagt werdet. Ein grober Fahrfehler reicht meist aus, um die Konkurrenz wieder ranzubringen - nach horrender Führung um das mal anzumerken. Der Spieler profitiert im Umkehrschluss aber auch davon, meist ist der erste Platz auch noch in greifbarer Nähe, wenn man sich dreht oder falsch abgebogen ist. Erreicht man dann als erster die Ziellinie, wird man dafür mit drei flammenden Symbolen belohnt. 780 gilt es davon zu Sammeln, wobei man bei jedem Rennen noch zwei Sekundärziele meistern kann. Entdeckt geheime Abkürzungen, erledigt einen Gegner mit einer bestimmten Waffe oder haltet für mindestens 30 Sekunden den ersten Platz. So kann man in jedem Event satte fünf Flammen Symbole einsacken und nach und nach immer mehr Events und Schwierigkeitsgrade freischalten.
 
Hot Wheels ist keine Simulation und unterm Strich auch kein wirklich überzeugendes Spiel. Mit dem herrlich simplen Fahrverhalten, den witzigen Kursen und den ab und an auch ganz netten Gadgets, haben aber vor allem jüngere Semester ihren Spaß mit dem Spiel.
 
[u]Mehrspieler_[/u]
 
Natürlich ist es möglich, das Spiel auch gemeinsam mit einem Freund zu genießen. Wer zu diesem Zweck ein zweites Gamepad einstöpselt, kann sich zumindest offline vergnügen, einen Xbox Live Mehrspieler gibt es nicht. So könnt ihr dann zusammen in normalen Rennen um die Wette rasen oder euch in speziellen Arenen gegenseitig abschießen.
 
[u]Erfolgschancen_[/u]
 
Wer Hot Wheels für ein leichtes Spiel hält, wird schon nach knapp zwei Stunden eines besseren belehrt. Denn um an die 1000 Punkte ranzukommen, muss man Beat That von oben bis unten komplett und perfekt durchspielen. Das frisst enorm viel Zeit und dürfte die wenigsten Leute begeistern.
 
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
shadowman
Hat mir wirklich Spaß gemacht das kleine Spielchen, auch wenn man die Bremse quasi nicht braucht, die Technik nicht so genial ist und der Online Mehrspieler fehlt. Für die angepeilte Zielgruppe eine launige Raserei!

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