Yakuza 0 - Review

Yakuza 0

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Review
PS4
33
Die Yakuza-Reihe hat sich während des vergangenen Jahrzehnts eine kleine, aber feine Fanbase im Westen aufgebaut und gilt schon lange als absoluter Geheimtipp aus dem fernen Osten. Trotzdem hat sie in Europa und den USA nie so ganz ihren großen Durchbruch geschafft. Jeder Ableger der Reihe kommt erst mit mehreren Monaten Verspätung zu uns und wird nicht gerade mit einem allzu großzügigen Marketing-Budget beglückt. Infolgedessen wissen viele Spieler gar nicht, was genau sie sich unter diesen Spielen vorstellen sollen. Oft hört man, dass Yakuza eine Art japanisches GTA sei. Dieser Vergleich ist nicht komplett falsch, aber trotzdem weit davon entfernt, einzufangen, was die Yakuza-Reihe so großartig macht.
Da ist es doch praktisch, dass Außenstehende mit dem Prequel Yakuza 0 den perfekten Einstieg in die langjährige Geschichte rund um Kiryu und Majima erhalten, die bis heute fortgeführt wird. Doch wie sehr lohnt es sich wirklich, diesen kleinen Exkurs in das Japan der 1980er-Jahre zu wagen?
 
 
 
 

Ein Yakuza für Fans und Neueinsteiger

Zuerst sei gesagt, dass man fürs Spielen von Yakuza 0 absolut keine Vorkenntnisse aus anderen Teilen der Reihe benötigt. Sämtliche Ereignisse sind auch für Neueinsteiger perfekt verständlich und jeder der wichtigen Charaktere wird ausreichend vorgestellt. Noch dazu wirkt die Story keinesfalls aufgesetzt oder an den Haaren herbeigezogen, nur um ein Prequel zu rechtfertigen. Nach einer anfangs etwas langsamen Exposition mit gemächlichem Erzähltempo erwartet den Spieler ab dem zweiten Drittel des Spiels eine Handlung, die sich vor großen Gangsterepen in TV und Kino nicht zu verstecken braucht. Das Writing in Yakuza 0 ist geradezu meisterhaft in der Ausarbeitung sämtlicher Charaktere, die an der Handlung beteiligt sind. Selbst die meisten Nebenakteure haben genügend Tiefe, um dem Spieler auch nach dem Durchspielen noch lange in Erinnerung zu bleiben. Der Spannungsaufbau der Story, sowie die einzelnen Plot-Twists erfolgen mit einer Raffinesse, die sich ohne Probleme auf Augenhöhe mit den ganz großen Story-Kalibern im Videospiel-Bereich à la Uncharted oder The Last of Us behaupten kann.
 
Das Setting, Tokio und Osaka im Jahr 1988, ist nicht minder großartig umgesetzt. Die Welt wirkt glaubwürdig und aufregend. Das Gefühl der japanischen Kultur wird perfekt eingefangen und auch die Gangster-Szene in Yakuza 0 ist authentisch umgesetzt (laut echten Yakuza, die zu der Spiele-Reihe interviewt wurden). Das Besondere am Open World-Konzept der Yakuza-Reihe ist, dass es sich bei der Spielwelt von Yakuza nicht um eine gigantische, kilometergroße Landschaft handelt, wie viele Open World-Spiele sie gerne einsetzen. Stattdessen beschränkt sich Yakuza 0 auf gerademal zwei vergleichsweise kleine Stadtteile von Tokio und Osaka, die dafür aber mit einer geradezu wahnwitzigen Menge an Details und Inhalt pro Quadratmeter gefüllt sind.
 
Ein weiterer Fakt, den man sowohl bezüglich der Welt, als auch bezüglich der Story herausstellen sollte, ist der spürbare Unterschied der japanischen Kultur zur amerikanischen Kultur, von der die meisten anderen Open World-Gangsterspiele geprägt sind.
 
Während man in einem GTA meist mit einem ganzen Waffenarsenal in der Hosentasche herumläuft, sind Schusswaffen in Tokio und Osaka eher die Ausnahme als die Regel. Die meisten Konflikte im Spiel werden durch klassische Nahkämpfe oder anderweitige Methoden wie Bestechung und Erpressung gelöst. Wenn ein Charakter dann tatsächlich mal eine Pistole zieht, hat dies ungewöhnlich viel Gewicht und löst sofort ein Gefühl von Achtung und Panik aus. Dementsprechend sind auch Mord und Totschlag lange nicht so allgegenwärtig wie in westlichen Action-Spielen. Die Charaktere, die im gesamten Spielverlauf sterben, kann man an wenigen Händen abzählen und auch die beiden Hauptcharaktere, Kiryu und Majima, sind keine kaltblütigen Schurken, die jeden skrupellos umlegen, der ihnen gerade im Weg steht. Sie sind Gesetzlose, die ihrem eigenen Kodex und Gutdünken folgen und somit Charaktere, mit denen man sich als Spieler deutlich besser identifizieren kann als mit den massenmordenden Protagonisten westlicher Action-Spiele.
Selbst der Anteil der Bevölkerung, der in vielen Spielen nur als Bodensatz der Bevölkerung charakterisiert wird, wird in Yakuza deutlich menschlicher dargestellt. So werden selbst Obdachlose und Prostituierte im Writing des Spiels respektvoll behandelt und haben deutlich mehr Charaktertiefe als in vielen anderen Videospielen.
 

Ein Fest für Serien-Junkies

Doch nicht nur die Story und das Writing selbst können sich sehen lassen. Auch die Präsentation der selbigen ist außerordentlich gelungen. Sämtliche Momente der Hauptstory sind grandios in Szene gesetzt. Das Spiel variiert dabei zwischen In-Game-Cutscenes und aufwendig animierten Render-Cutscenes. Die Ingame-Cutscenes sehen stellenweise leider ein wenig hölzern aus, da die Charaktermodelle und deren Animationen nicht ganz auf der Höhe der Zeit sind und auch die automatisch scrollenden Textboxen am unteren Bildschirmrand nicht gerade cineastisch wirken. Auch beim Motion-Capturing hat man in diesen Szenen augenscheinlich ein wenig gespart, sodass Charaktere sich nicht ganz so dynamisch bewegen, wie man es aus anderen modernen Spielen gewohnt ist. Trotzdem sind auch diese etwas günstiger produzierten Sequenzen hervorragend vertont. Generell überzeugen sämtliche Synchronsprecher auf ganzer Linie und es stört zu keiner Zeit, dass die einzige verfügbare Vertonung in diesem Spiel japanisch ist. Noch mehr als andere Spiele lebt Yakuza 0 nämlich von seinem außergewöhnlichen Setting und die Authentizität der von den Charakteren gesprochenen Sprache trägt stark zu diesem Gefühl bei.
Den wahren audiovisuellen Augenschmaus des Spiels bieten die großzügig eingesetzten Render-Cutscenes. Selbst wenn man deutlich merkt, dass auch diese Cutscenes der In-Game-Engine sehr ähnlich sehen, findet man hier ein ganz anderes Qualitätsmaß an Charakteranimation und Produktionsqualität. Vor allem cineastische Merkmale wie Schnitt, Kameraführung, sowie Licht- und Tongestaltung bewegen sich auf einem absolut erstklassigen Niveau, das zu dem Besten im Videospiel-Bereich gehört.
Da stört es gar nicht, dass die Cutscenes in ihrer Länge teilweise mit den ausufernden Zwischensequenzen der Metal Gear Solid-Saga konkurrieren. 15-minütige Passagen ohne Gameplay sind keine Seltenheit in Yakuza 0 und doch stört es nie, weil der Plot einfach so wenige Längen hat und so erstklassig inszeniert ist.
 
Am anderen Ende der Skala befinden sich dann die Zwischensequenzen und Dialoge der Nebenmissionen. Diese sind zwar nicht ganz so lang wie die Passagen der Hauptstory, sind aber in ihrer Präsentation auch deutlich simpler gehalten. So wird man hier häufig mit Dialogpassagen konfrontiert, in denen die Charaktere sich nur gegenüberstehen und stumm per Textboxen miteinander kommunizieren. Vor allem zu Beginn des Spiels wirken diese Passagen befremdlich. Man ist es als Spieler gar nicht mehr gewohnt, in einem Spiel dieser Größenordnung mit nicht-vertonten Textbox-Dialogen konfrontiert zu werden. Die Dialoge der Nebenquests fühlen sich deshalb häufig langsam und träge an. Es ist verständlich, dass es für ein Spiel dieser Größe zu teuer gewesen wäre, Dialoge zu vertonen, mit deren schierer Anzahl man ein ganzes Buch füllen könnte, aber nichtsdestotrotz muss dieser Mangel kritisiert werden. Hinzu kommt, dass die Gesichter vieler Charaktere, die nur in Sidequests auftauchen, deutlich detailärmer animiert sind, als die Gesichter der wichtigen Charaktere.
 

Die ganze Welt ist ein Vergnügungspark

Der Präsentationsaufwand sagt allerdings rein gar nichts über den Inhalt aus. Der Inhalt der Dialoge der unzähligen Sidequests, mit denen Yakuza 0 aufwartet, ist nämlich fast durchweg unterhaltsam und kreativ. Dabei stehen die skurrilen und verrückten Handlungsstränge der Sidequests in starkem Kontrast zur Hauptquest, die sich im direkten Vergleich deutlich ernster nimmt und eher düstere Themen behandelt. Eine Sidequest in Yakuza 0 ist seltsamer als die andere. In einer muss man beispielsweise einer Domina, die nicht weiß, wie man dominant ist, beibringen, wie sie ihren Job zu machen hat. Nur um dann in der nächsten Nebenmission für ein kleines Mädchen Plüschtiere am Greifautomaten zu gewinnen. In einigen der Nebenhandlungen trifft man sogar auf berühmte Persönlichkeiten wie Steven Spielberg und Michael Jackson (mit abgeänderten Namen), denen man dabei helfen muss, das berühmte Musikvideo zu Thriller zu drehen. Fast jede Sidequest ist entweder witzig oder in irgendeiner Weise interessant. Das erstklassige Writing erstreckt sich also auch in dieses Segment des Spiels.
 
Wer trotzdem keine Lust auf die grandiosen Nebenaktivitäten des Spiels hat, kann diese jedoch auch komplett ignorieren und sich nur auf die Hauptstory konzentrieren. Doch selbst wenn man sich nur auf die Hauptmissionen fokussiert, kann man mit einer Spielzeit von etwa 30 Stunden rechnen, welche nur selten Längen aufweist.
Weicht man ein wenig vom Pfad ab, kann man die Spielzeit ohne Probleme verdreifachen, da man in der detaillierten Open World neben den unzähligen Nebenaufgaben auch noch zahlreiche andere Aktivitäten und Minispiele findet.
So hat man fast jederzeit die Freiheit, die Welt auf eigene Faust zu erkunden, um sich mit trivialen Zeitvertreiben wie Karaoke-Bars, alten SEGA-Arcade-Automaten (in denen Klassiker wie Space Harrier oder OutRun komplett spielbar sind), Mah-Jongg-Partien oder Tanzen in der Diskothek zu vergnügen. Und das kratzt nur an der Oberfläche der Fülle von verschiedenen Möglichkeiten, sich in Yakuza 0 die Zeit zu vertreiben.
Erwähnenswert ist, dass sämtliche der Minispiele und Nebenaktivitäten in Yakuza 0 überraschend gut und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet sind. Nichts wirkt einfach so dahingeschleudert und jede der Aktivitäten fügt sich perfekt in die Welt ein, die die skurrile japanische Pop-Kultur perfekt widerspiegelt.
Wer sich nicht vorstellen kann, wie vielschichtig die Nebenaktivitäten in Yakuza 0 sein können: Es gibt im Spiel einen Laden, in dem man sich Erotik-Clips dutzender realer Models auf VHS ansehen kann – inklusive Taschentücher-Box neben dem TV. Die Entwickler haben wirklich an alles gedacht.
 
Wem diese Fülle an Spielinhalt noch nicht reicht, für den haben die Entwickler noch einen Simulator-Aspekt ins Spiel eingebaut, der die Hauptcharaktere jeweils entweder einen Nachtclub oder ein Immobilien-Büro managen lässt. Auch hier warten Spielmechaniken mit erstaunlicher Tiefe auf den Spieler, welche für sich genommen schon mit dem gesamten Umfang einiger Free to Play-Mobile Games konkurrieren könnten.
 
Einige der kleinen Minispiele lassen sich im Hauptmenü übrigens auch separat für einen 1 gegen 1 Multiplayer-Modus auswählen. Da der Multiplayer-Part aber nicht über kleine Spielereien wie Dance-Offs oder Poker hinausgeht, wird dieser Teil des Spiels hier nicht separat bewertet. Ebenfalls im dem Hauptmenü auswählbar sind ein Challenge-Modus, der eure kämpferischen Fähigkeiten auf die Probe stellt, sowie ein New Game Plus, sobald man das Spiel beendet hat.
 
Der einzige Kritikpunkt an dieser beinahe schon wahnwitzigen Menge an hervorragenden Nebenaktivitäten ist, dass sie sehr häufig absolut nicht in den Kontext der Hauptstory passen. So nimmt diese besonders in der zweiten Hälfte der Story ein absolut mitreißendes Tempo an und vermittelt dem Spieler ein Gefühl von Dringlichkeit und Konsequenzen, sollte man beispielsweise nicht schnell genug Person X zu Hilfe eilen. Da wirkt es dann häufig unpassend, wenn die Hauptcharaktere in solch einem spannenden Abschnitt der Story erstmal einen Abstecher ins nächste Sushi-Restaurant machen. Zum Glück sind sämtliche Nebenaktivitäten, wie bereits zuvor erwähnt, komplett optional, sodass man sich nicht von ihnen ausbremsen lassen muss, wenn man dies gerade nicht möchte.
 

Streets of Rage 2017

Alles andere als ausbremsend sind dagegen die hervorragenden Kämpfe in Yakuza 0. Die beiden Hauptcharaktere des Spiels verlassen sich in Gefechten hauptsächlich auf ihre Fäuste (oder andere Körperteile, mit denen man anderen Menschen Schmerzen zufügen kann), sowie Gegenstände aus der direkten Umgebung, die sie ihren Widersachern um die Ohren schleudern können. Es gibt auch die Möglichkeit, Pistolen auszurüsten, allerdings erweisen sich diese im Gefecht gegen mehrere Gegner aufgrund ihrer geringen Präzision im Nahkampf und Munitionsknappheit als eher ineffizient.
Stattdessen verfügt jeder der beiden Hauptcharaktere über drei verschiedene Kampfstile, die nicht nur wirksam, sondern auch äußerst aufregend in ihrer Präsentation sind. Da wären zum Beispiel ein Stil, der rohe Gewalt mit den Fäusten bevorzugt, ein Stil, der Majima mit einem Baseball-Schläger ausrüstet oder sogar ein Kampfstil, bei dem man Feinde durch Breakdance-Moves aufmischt.
Durch den situationsbedingten Wechsel zwischen den verschiedenen Kampfstilen, aufrüstbare Charakter-Fähigkeiten und vielseitige Kombo-Möglichkeiten bietet das Kampfsystem neben einer ordentlichen Prise Gewalt auch reichlich Tiefgang. Jeder Schlag fühlt sich präzise an und hat reichlich Gewicht. Besonders die unzähligen Finishing-Moves, die man mit ein wenig Können ausführen kann, wissen durch (blutige) Kreativität auf Dauer zu unterhalten. Lediglich die immer gleichen Animationen einiger der Standard-Finisher sieht man im gesamten Spielverlauf ein wenig zu oft. Alternative Animationen, um zum Beispiel Gegner auf dem Boden wegzutreten, wären wünschenswert gewesen.
Allgemein geht es in Yakuza 0, trotz des Mangels an Schusswaffen, alles andere als zimperlich zur Sache. Spieler, die eher ein sanftes Gemüt haben und diese Ästhetisierung überzeichneter Gewalt als störend empfinden, können das Blutgespritze aber auch einfach im Options-Menü deaktivieren.
 
Insgesamt ist das arcadige Kampf-Gameplay von Yakuza 0 die spielmechanisch stärkste und befriedigendste Eigenschaft des Spiels. Da stört es nicht, dass es reichlich viele Kämpfe im gesamten Spielverlauf gibt. Immer wieder wird man auf den Straßen Tokios und Osakas einfach so von Punks oder anderen Gangstern zu kurzen Kloppereien aufgefordert, die am Ende Geld zum Aufleveln der Fähigkeiten des Charakters einbringen.
Besonders aufregend sind die Passagen, in denen man während der Hauptstory in einen langen linearen Abschnitt versetzt wird, in dem man sich durch Wellen von Gegnern kämpfen muss. Hier kommt echtes Streets of Rage- oder Final Fight-Gefühl auf, wenn man auf gekonnte Weise dutzende Gegner gleichzeitig mit wilden Martial Arts-Kombos umherjongliert.
Lediglich die Bosskämpfe des Spiels ziehen sich manchmal ein wenig zu lange hin und konfrontieren den Spieler häufig mit Sandsack-Gegnern, die unmenschlich viel einstecken können.
 

Der Fluch der Cross-Gen-Veröffentlichungen

Ein signifikanter Kritikpunkt an Yakuza 0 als Ganzes ist, dass es sich rundum nicht anfühlt, wie man es heutzutage von einem PS4-Spiel gewohnt wäre. Die gesamte grafische Qualität sieht an den meisten Stellen eher nach dem Remaster eines PS3-Spiels, als nach einem vollwertigen PS4-Titel aus. Das ist jedoch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass das Spiel in Japan nicht nur für die PS4, sondern auch für die PS3 veröffentlicht wurde.
Doch trotz der allgemeinen grafischen Qualität ist Yakuza 0 keinesfalls ein hässliches Spiel. Der Artstyle, sowie der Detailgrad, mit dem das angenehm unverbrauchte Setting umgesetzt wurde, ist trotz allem großartig. Auch der vielseitige und häufig mitreißende Soundtrack trägt positiv zur Atmosphäre und der übergreifenden Ästhetik des Spiels bei. Abgerundet wird die technische Darbietung durch durchweg flüssige 60FPS, welche auch die Spielbarkeit sehr angenehm machen.
 
Weniger verständniserregend sind dagegen einige andere Old-School-Marotten, die sich schlichtweg veraltet anfühlen, wenn man im Jahr 2017 mit ihnen konfrontiert wird.
So ist zum Beispiel das Speichern des Spielstandes nur in Telefonzellen (die zum Glück an jeder Straßenecke stehen) oder am Ende eines Kapitels möglich. Statt eines bequemen Autosaves, wie es heute üblich ist, muss man sich so also durch einen unnötig umständlichen Speicher-Bildschirm klicken. Ein anderer Kritikpunkt dieser Art wären zum Beispiel die kurzen Ladezeiten bei jedem Betreten eines Gebäudes. Andere, grafisch weitaus anspruchsvollere Spiele zeigen schon seit einigen Jahren, dass es heutzutage auch möglich ist, ein Geschäft in einer Open World zu betreten, ohne dabei eine Überblende einsetzen zu müssen.
Auch die Tutorials des Spiels sind äußerst unelegant umgesetzt und warten meist entweder mit Walls of Text, durch die man sich klicken muss oder einem aufgesetzt wirkenden Gameplay-Abschnitt auf.
Solche und andere Dinge sind zwar lediglich Kleinigkeiten, mit denen man sich nach kurzer Eingewöhnungszeit relativ schnell arrangiert, aber trotzdem ziehen sie den Gesamteindruck des Spiels marginal herunter.
VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
MeanMrMustard
Trotz der kleinen Macken ist Yakuza 0 ist ein absolutes Ausnahmespiel. Es ist alles andere als perfekt, aber dies ist schnell vergessen, wenn man sich für dutzende von Stunden in dieser lebendigen Spielwelt verliert. Diese wartet mit so viel hochwertigem Inhalt auf, dass selbst viele RPGs grün vor Neid werden. Die Nebenquests sind so kurzweilig und originell, dass man sie immer wieder gerne am Wegesrand erledigt. Widmet man sich dann der Hauptstory, findet man hier ein Gangster-Epos, das sich in Sachen Spannung, Dramatik und Liebe zum Detail nicht vor TV-Serien wie Breaking Bad oder Sopranos verstecken zu braucht.
Fans von großartigen Storys und umfangreichen Open World-Spielen, die gleichzeitig noch eine Affinität für die japanische Kultur haben, sollten bei Yakuza 0 zuschlagen, ohne noch eine Sekunde länger nachzudenken.
 

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