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Das nächste Projekt von Ken Levine wird keine lineare Geschichte haben

Lineare Geschichten grenzen Entwickler und Spieler voneinander ab

Consoles // Samstag, 22. März 2014 um 11:23 von miperco


Ken Levine, der Schöpfer der BioShock-Reihe ist bekannt dafür, neue Wege mit seinen Spielen beschreiten zu wollen. In jüngster Zeit schaffte er dies wohl mit „BioShock Infinite“ und seiner viel gerühmten Geschichte.

Nachdem Levine vor einiger Zeit den Weggang und damit auch die Schließung von „Irrational Games“ verkündet hat, arbeitet er mit einem sehr viel kleinerem Team an einem neuen Projekt. In einem Vortrag, der im Rahmen der Game Developers Conference stattfand, sprach Levine vor allem über die Linearität von Geschichten in Spielen und welche Probleme diese mit sich bringen. Daran lässt sich wohl schon erahnen, in welche Richtung er bei seinem neuen Projekt gehen will.

Levine vertritt die Meinung, dass lineare Spiele die Entwickler und Spieler voneinander abgrenzen. Dabei nennt er zum Beispiel die strenge Geheimhaltung, die gegeben sein muss, damit nicht zu viel von der Geschichte nach außen dringt. Bei einem linearen Spiel, bei der die Geschichte im Vordergrund steht, wäre dies natürlich subotptimal. Zudem würde die Geheimhaltung verhindern, dass man eine Beziehung zu den Spielern aufbauen kann.

„Das Problem mit Geschichten ist, dass es eine Sache ist, die immer größer und größer werden muss. Das wird Zeitaufwendig und das wird teuer. Und du verbringst viele Jahre deines Lebens damit, um diesen einen großen Moment zu haben. Du lieferst das Spiel ab, es wird veröffentlicht, und Spieler spielen das Spiel, das ungefähr 12 Stunden lang ist. Die Leute haben eine großartige Erfahrung damit, und du siehst Cosplayer und Fans für ein paar Jahre, aber du hast nicht dieses Engagement mit dem Publikum. Lineare Spiele bauen eine Mauer zwischen den Entwicklern und den Spielern auf.“

Levine möchte in Zukunft vor allem daran etwas ändern und eine Geschichte erschaffen, die von der Handlung getrieben wird. Die erzählerischen Elemente sollen dabei nicht linear sein, aber miteinander interagieren. Laut Levine könnte man am Ende sogar ein Spiel ohne wirkliches Ende erschaffen, es würde unendlich weitergehen. Natürlich dürfte nicht alles zu kompliziert werden und man muss auf die Balance des Ganzen achten. Bei einer solchen Art Spiel wäre dann auch die Interaktion zwischen den Spielern und Entwicklern möglich, die er sich wünscht.


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