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Vorschaubericht: Killzone: Mercenary

Wir durften uns einen ersten Eindruck von Guerilla's neuem Killzone-Teil für die Vita machen. Grafikwunder oder Renderblender? Erfahrt es in unserer Preview!

Mittwoch, 24. Juli 2013 um 10:08 von Hannibal

Eines der wohl am meisten erwarteten Vita-Spiele dieses Jahres ist mit Sicherheit Killzone: Mercanary. Auf diesem Spiel ruhen viele Erwartungen und die Hoffnung, dass es endlich einen vernünftigen Shooter auf Sony's mobiler Konsole gibt. Wir durften eine kleine Preview zu Killzone: Mercenary genießen und wollen euch unseren ersten Eindruck vom neuen Ableger des Grafik-Referenzshooters der PS3 vermitteln. An dem Game selbst werkelt allerdings nicht das selbe Guerilla-Team, welches auch für die Playstation 3 Teile zuständig war. Diesmal übernimmt ein kleines Team aus Cambridge die Entwicklung. Die Preview die wir erhielten, dient hauptsächlich der Demonstration der Grafik und des Gameplays. Daher werden wir uns in unserem Feature lediglich auf diese beiden Komponenten des Spiels konzentrieren und euch später im Review weitere Informationen zur Story und der gesamten Spieldauer, sowie zum Multiplayer liefern.

Ein Sci-Fi Grafikmonster der Extraklasse


Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass die Entwickler von Killzone mal wieder saubere Arbeit geleistet haben. Verwendet wurde für diesen Ableger des Killzone-Franchise die Engine, die wir bereits aus dem dritten Teil auf der Playstation 3 kennen. Natürlich lässt sich das Ganze nicht mit der Grafik auf der Playstation 3 vergleichen, doch für einen Handheld kann man hier ohne schlechtes Gewissen von einem Grafikmonster der Extraklasse sprechen. Sehr schöne Explosionsanimationen und detaillierte Raucheffekte machen das Spielgefühl zu einem der intensivsten Ballererlebnisse, die wir bisher auf einer mobilen Spielekonsole zu Gesicht bekommen haben. Fast kommt es einem so vor, als würde man einen Killzone Teil der PS3 spielen. Die verwendeten Spieletexturen wirken schön und geben dem Spiel einen absolut plastischen Eindruck. Kombiniert mit einer sehr soliden Inszenierung der Missionen fühlen wir uns als seien wir ohne Umwege in die Welt von Killzone eingestiegen. Störende Fehlermomente treten lediglich auf, wenn der Bildschirm für eine Millisekunde einfriert und die Framerate abnimmt. Doch das waren wirklich nur Ausnahmesituationen und lassen sich wahrscheinlich auf den Preview-Quellcode zurückführen. Ein weiterer Nachteil, der sich durch die gute Grafik ergibt, ist die fehlende Rechenleistung für eine anständige KI. Diese ist nämlich tatsächlich ziemlich stupide und lässt sich in der von uns angespielten Mission sehr leicht überlisten.

Heimkonsole oder Handheld? Bei dem Spiel gäbe es wohl kaum einen Unterschied


Was die Steuerung des Spiels betrifft, kann man von einer soliden einfachen Eingabe sprechen. Wie bei der herkömmlichen Heimkonsole wird der Protagonist des Spiels durch die beiden Dual-Sticks in Bewegung versetzt. Dreieck zum Aufheben von Munition und Interagieren mit der Umwelt – Kreis zum Ducken – Viereck zum Nachladen und Kreuz zum Springen. Gezielt wird mit der linken Schultertaste, die Rechte tätigt schließlich den hoffentlich tödlichen Schuss. Mit Hilfe des Steuerkreuzes lassen sich Granaten auswählen und Waffen wechseln. Erweitert wurde die Eingabemöglichkeit durch den Touchscreen. Die Interaktionen mit der Umwelt lassen sich ebenso durch den Screen steuern, wie die Auswahl der Granaten oder der Waffen. Ein Manko an der Steuerung sind die fehlenden L3 und R3 Druckknöpfe bei den Dual-Sticks. Diese sorgen in den meisten Shootern auf Heimkonsolen für einen zügigen Sprint. Für uns war es zunächst ziemlich schwierig herauszufinden, wie man bei Killzone: Mercanary sprintet. Der Kniff zum Erfolg ist das Rückseitentouchpanell der PS Vita. Durch doppeltes Antippen der Rückseite des Geräts beginnt der Protagonist des Spiels seinen Sprint. Sobald man stehen bleibt ist dieser wieder deaktiviert. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert nach einer Weile wirklich gut und intuitiv.
Was das Gameplay angeht, gibt es keine wesentlichen Neuerungen zu den Konsolentitel des Franchise. Man erhält vor Beginn der Mission einen ausführlichen Bericht zur Lage und soll schließlich alles wieder gerade biegen. Sobald man die feindliche Zielbasis erreicht hat, fängt auch schon ohne große Umschweife das Geballer an. Abwechslung bieten zwischendurch ein kleines Touchrätsel und diverse Missionsziele, welche das Spielarea nicht zum Schlauchlevel missbrauchen, sondern ein etwas breiteres Spektrum bieten. Wirklich neu waren am Gameplay eigentlich nur zwei Aspekte. Zum einen gibt es nun einen Händler namens BlackJack, bei dem man sich neue Waffen, Granaten, Rüstungen und Van-Guard-Systeme kaufen kann. Die notwendigen finanziellen Mittel erhaltet ihr durch verschiedene Kills. Ein Headshot bringt dementsprechend mehr Einnahmen als ein gewöhnlicher Kill und weniger als ein Multikill durch Granaten. Außerdem erhaltet ihr für das Beenden der Mission auch Geld. Die Höhe der Summe richtet sich dabei nach der ausgewählten Schwierigkeitsstufe. Der zweite neue Gameplayaspekt ist die Verwendung von den bereits vorab genannten Van-Guard-Systemen. Diese Systeme erlauben es das Gameplay durch bestimmte Features wie z.B. einer Remote-Drohne zu erweitern und den Stil des Tötens abzuändern. Ein weiteres Van-Guard-System ist beispielsweise die Boden-Luft-Unterstützung durch Bomber , ein persönliches Stealth-System zum Unsichtbar machen, eine Vulture-Drohne zum Scannen der Kampfarea oder auch ein mobiles Schutzschild. Durch all diese Systeme lässt sich das Spiel in vielerlei Hinsicht spielen - es kommt lediglich darauf an, wie es euch am meisten Spaß macht. Seid ihr Taktiker oder Metzger?

Unser Preview-Fazit


Das was wir bisher von dem Spiel sehen, und die Betonung liegt auf "sehen" konnten, sprengt unsere Vorstellung von der Grafik auf Handheldkonsolen. Mit diesem Spiel wurde tatsächlich ein Grafikmonster der Extraklasse auf ein Mobiles Gerät gebracht. Besitzer eines 3DS können hiervon nur träumen. Und auch sonst spielt sich das Game erstaunlich gut und fast so, als würde man vor dem Fernsehr an einer Heimkonsole zocken. Wir sind jetzt schon sehr gespannt auf das Endprodukt und können vom aktuellen Stand bereits eine deutliche Kaufempfehlung für Vita-Besitzer aussprechen.



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