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Kampfjets, Krieger und Kaninchen...

...zocken bei Ubisoft

Montag, 23. Juni 2008 um 11:18 von shadowman

Wir waren mal wieder zu Gast bei Ubisoft in Düsseldorf und konnten einen genaueren Blick auf einige der bald erscheinenden Spiele werfen. Diesmal mit dabei: Tom Clancy's H.A.W.X., eine weiter verbesserte Fassung von Soul Calibur IV und die erste spielbare Fassung von Raving Rabbids TV Party für die Wii.



Soul Calibur IV:
Wir haben das Spiel nun schon in mehreren Phasen der Entwicklung ausprobieren dürfen und sind hocherfreut, dass es immer wieder neue Fortschritte zu bestaunen gibt. Zwar hatten wir auch diesmal wieder nur vier Kämpfer zur Verfügung, darunter befanden sich aber immerhin die beiden Gastcharaktere aus Star Wars. Während Meister Yoda nur die Xbox 360 Version mit seinem Auftritt beehrt, kämpft der dunkle Lord Vader exklusiv auf der Playstation 3.

Das waren jedoch nicht die einzigen Verbesserungen, wie immer sind auch neue Level dazu gekommen, die dank schönen Lichteffekten und Texturen mittlerweile richtig prächtig aussehen und bei denen im Hintergrund meist auch einiges passiert. Egal ob sich ein Karussell dreht oder eine Reihe Soldaten das Schlachtfeld immer mal wieder verkleinert. Der Soundtrack kann sich ohnehin hören lassen und eure Freunde werden im ersten Moment schon komisch gucken, wenn ihr zum Imperial March mit Darth Vader gegen Mitsurugi kämpft - im typischen Sci-Fi Hangar mit Tie Fightern und Co. Die beiden "Gäste" spielen sich übrigens sehr unterschiedlich, wobei Yoda insgesamt ein gutes Stück spezieller ist. Er ist nur halb so groß wie die anderen Kämpfer, kann deshalb mit vielen Angriffen nicht verletzt werden und auch Nahkampfgriffe kann man nicht ausführen. Zwar macht er keinen unausbalancierten Eindruck, es wird sich aber zeigen wie die Online Gemeinde diesen Vorteil nutzen wird.



Der Rest ist wie gewohnt. Gewohnt gut! Die Kämpfe sind rasant, sehr brachial und begleitet von fabelhaften Kombos, spektakulären Schlägen und massivem Waffeneinsatz, prügelt man sich die Energieleiste leer. Neu mit dabei ist übrigens eine Seelenkugel, die sich während des Kampfes auflädt und irgendwann zu leuchten beginnt. Jetzt sind heftige Spezialattacken möglich und in der finalen Version soll es sogar Finishing Moves geben. Die konnten wir noch nicht begutachten, die zerstörbaren Rüstungen hingegen schon. Mit gezielten Schlägen reisst ihr den Figuren Löcher in ihre Kostüme, schlagt ihnen Gürtel, Panzerungen und Helme ab. Zwar werden Taki und Co. am Ende nicht nackt im Ring stehen, vielleicht sorgt dieses Feature aber für den ein oder anderen Hingucker.

Soul Calibur IV erscheint schon Ende nächsten Monats und mit den erneut vielen Verbesserungen ist Namco auf gutem Weg, ein episches, schnelles, schönes und attraktives Beat 'em Up zu erschaffen, weshalb wir uns sehr auf die finale Version freuen.



Raving Rabbids TV Party:
Nehmt die Wiimote in die Hand, zieht die Schlaufe fest und schnallt euch an: Die durchgeknallten Hasen sind wieder da und in bekannt-bekloppter und sehr lauter Art und Weise, führen sie euch auf der Wii durch zahlreiche Minispiele, die jetzt nicht mal mehr vor dem Balance Board halt machen. Ganz genau, wir haben unseren Hintern auf Nintendos Yoga-Brett geparkt und sind auf einer Kuh einen Berg runtergesaust. Auf einer Kuh? Jap, genau, denn die Minispiele bei Raving Rabbids sind gnadenlos verrückt und sorgen deshalb nicht selten für ein breites Grinsen auf euren Gesichtern. Die Schlittenfahrt fühlt sich übrigens sehr gut an, das Board reagiert sehr exakt und nur wer alle Tore trifft, sich gleichzeitig aber zurücklehnt um Geschwindigkeit aufzubauen, knackt am Ende den Highscore. Denn wie immer lebt Raving Rabbids vom intensiven Gefecht gegen drei Freunde. Mit denen könnt ihr übrigens auch tanzen, was wir ebenfalls gemacht haben. Passt nur auf, dass euer Nachbar nicht zu nah an euch dransteht, denn jetzt müsst ihr Bewegungen nachahmen, nach links und rechts boxen, mit den Armen wedeln und dabei noch auf Takt und Rhythmus achten. Auch das klappt schon jetzt sehr gut und wie immer erwartet uns ein aufregendes, wildes und launiges Spiel mit den wahnsinnigen Häschen. Die TV Party startet übrigens diesen Winter.




Tom Clancy's H.A.W.X.:
Damit Ace Combat nicht auf ewig den Thron des besten Flugzeug-Kampfspiels innehat, macht sich Ubisoft auf und schickt euch ebenfalls ins Cockpit eines Kampfjets und hoch oben am Himmel dürft ihr zahlreiche Gegner abknallen. Wir durften uns in Rio de Janeiro um eine feindliche Übermacht kümmern, die mit Kampfbooten, Panzern, Bombern und ein paar Fliegerassen schon einiges im Aufgebot hatte. Rio ist übrigens nur einer von vielen original Schauplätzen und macht schon jetzt eine sehr detaillierte Figur - jedenfalls wenn man genügend Abstand vom Boden hält. Die virtuelle Stadt sieht der echten Metropole übrigens nicht nur zufällig zum verwechseln ähnlich. Für H.A.W.X. wurden die Schauplätze von Satelliten abgetastet und sorgfältig ins Spiel eingepflegt. Ein Stück Realismus, der dem Spiel ausgezeichnet zu Gesicht steht.

Nach einer kurzen Ladezeit und ein paar Funksprüchen zwischen euch und euren Kameraden, kanns dann auch losgehen und in bekannter Art und Weise düst ihr durch den schicken Himmel. Auch die Musik macht bereits jetzt eine gute Figur, wenngleich das ständige Piepen des Raketen Warnsystems euch irgendwann auf den Nerv gehen könnte. Ihr habt eine Karte, mehrere Waffensysteme und könnt später auch eure Flügelmänner und sogar Bodeneinheiten kontrollieren - jedenfalls passiv. Das ging leider jetzt noch nicht, wir sind aber mehr als gespannt wie Ubisoft dieses Feature nutzen wird. Die Steuerung sorgt übrigens für keine Überraschungen, auch die Flugzeuge kennt man. Wir hatten drei verschiedene original Kampfjets zur Verfügung, am Ende werden es über 50 Stück sein.

Kommen wir nun zu einigen Besonderheiten von H.A.W.X., die viele von euch vielleicht schon aus dem Ubidays Trailer kennen. Da wäre zunächst mal das E.R.S.. Mit Hilfe dieses tollen Systems, könnt ihr a) Gegner vom Himmel pusten b) schwer zugängliche Panzer eliminieren c) Raketen ausweichen. Mit der B Taste aktiviert, erscheint vor euch eine Art Tunnel aus Dreiecken, den ihr zu durchfliegen habt. Sie sind euer Leitsystem und verhelfen euch zu einem sicheren Abschuss oder sorgen für euer Überleben. Im Spiel macht das Ganze mehr Sinn als man zunächst denkt: Aufgabe war es, fünf Panzer zu vernichten. Während die Feinde in Küstennähe für erfahrene Kampfpiloten wie uns kein Problem sind, bereitete der zwischen einigen Hochhäusern stehende Panzer uns schon mehr sorgen. Egal von wo wir ihn auch angeflogen haben, wir hatten keine Chance ihn zu vernichten. Kaum hatten wir das E.R.S. aktiviert, gings steil hoch in den Himmel und danach im Sturzflug von oben auf das Ziel zu: Totale Vernichtung!



Kommen wir nun zum bereits erwähnten Piepen eures Warnsystems, das immer dann losgeht, wenn ihr eine Rakete auf euren Fersen habt. Die sind sehr hartnäckig und lassen sich mit einer einfachen Drehung nicht abschütteln. Nein, entweder ihr aktiviert das E.R.S. und entkommt dem Beschuss durch ein geschicktes Manöver oder ihr wechselt in den Assistance Modus. Jetzt seht ihr das Flugzeug nicht mehr von hinten, sondern in einer Art Kinoperspektive. Sieht jedenfalls aus wie ein imposantes Replay, ihr steuert den Jet aber noch. Das ist zwar nicht einfach, aber jetzt könnt ihr deutlich wendigere Manöver fliegen, habt den Feind und die Rakete im Blick und könnt dem Flugkörper ideal ausweichen. Danach wechselt man einfach wieder zur gewohnten Ansicht und holt die restlichen Feinde vom Himmel.

Auch wenn der Einstieg in H.A.W.X. nicht leicht ist, weil die Feinde euch ordentlich einheizen, ist es schade nur ein Level gespielt zu haben. Mehr gabs nämlich leider nicht zu sehen und es bleibt abzuwarten, ob Ubisoft Ace Combat 6 vom Thron stoßen kann. Das Potential dazu haben sie, das ist uns nach dem Einsatz über Rio auf angenehme Art und Weise klar geworden.




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