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G|C 2006: Preview Red Steel

Endlich darf man das Schwert schwingen.

Sonntag, 03. September 2006 um 22:08 von Becks

Preview Red Steel

Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
System: Wii

Sharky81s Meinung




Red Steel

Mit Spannung wird dieser Titel erwartet, hat er doch bei der Präsentation auf der E3 und mit ersten Screenshots für Begeisterung unter den Spielern gesorgt. Jedoch sind dadurch die Erwartungen an Red Steel extrem hoch ausgefallen. Zu hoch?



Auf der Games Convention wurde dieselbe Demo wie auch schon auf der E3 präsentiert. Ihr kämpft euch durch ein japanisch anmutendes Haus und bekommt die Eigenheiten der Steuerung und erste Waffen und Kampftechniken präsentiert. Mit dem Analogstick in der linken Hand wird die Laufrichtung bestimmt, mit der Fernbedienung wird gezielt. Der unten an der Fernbedienung angebrachte B-Button dient zum Feuern. Dadurch kommt auch schon wie beim N64-Controller das Gefühl einer wirklich in der Hand gehaltenen Pistole auf, was sehr zur Atmosphäre beiträgt. Durch betätigen des A-Buttons wechselt ihr in einen Zoom-Modus, der euch genaueres Zielen erlaubt. Cooles Detail: je nachdem wie ihr die Fernbedienung haltet, also schräg oder gerade, bewegt sich auch die Hand eures virtuellen Egos auf dem Bildschirm und somit die Waffe. Coole Posen sind somit beim Gegner eliminieren möglich.

Das Zielen hat sich in der uns gezeigten Version noch als recht schwierig erwiesen. Es wird aus dem Handgelenk heraus gefeuert, da das Zielsystem sehr empfindlich auf eure Bewegungen reagiert. Zu empfindlich meiner Meinung nach. Da kann es schon mal vorkommen, das ein komplettes Magazin in die Umgebung geballert wurde, ohne den Gegner auch nur ein einziges mal zu treffen. Besonders in hektischen Situationen mit 3 oder 4 Gegnern gleichzeitig stellt sich die hypersensible Steuerung als tückisch heraus. Bleibt zu hoffen, das sich dieser Umstand durch manuelles Nachjustieren und genügend Übung ausbessern lässt.

Auch das Zeitlupen-Feature, bei dem ihr durch gedrückt halten des B-Buttons seelenruhig bestimmte Punkte beim Gegner markiert, um diese anschließend rasend schnell abzufeuern, hat sich als sehr nützlich und spaßig erwiesen.

Die Schwertkämpfe waren meiner Meinung das Highlight der Demo. Durch schwertähnliches Schwingen der Fernbedienung führt ihr Schläge aus, durch anheben des Nunchak-Teils vor das Gesicht blockt ihr gegnerische Schläge ab. Bei diesen Kämpfen kam das meiste interaktive Gefühl auf. Lediglich manche Schläge wurden vom Sensor nicht registriert, sodass ihr schon 2 oder 3-mal zuschlagen musstet, um einen Treffer zu landen. Hoffentlich wird dies noch bis zum Release ausgebessert.

Der Spielverlauf der kurzen Demo glänzte durch Abwechslungsreichtum. Ihr liefert euch spannende Shootouts, sprengt Autos in die Luft und lasst das Schert sprechen. Die Gegner reagieren intelligent und verschanzen sich hinter Spielautomaten oder Mülleimern, um euren Beschuss auszuweichen. Gegnern denen ihr die Waffe aus der Hand geschossen habt ergeben sich und sinken zitternd vor euch auf die Knie. Auch die Animationen wussten zu überzeugen. Leider kann man dies nicht von der Grafik sagen. Sahen die ersten Screenshots nach einem wirklichen Next-Gen-Titel aus, so hatte man nun den Eindruck, einen etwas besser aussehenden Gamecube-Titel vor sich zu haben. Die Grafik war stellenweise grob und pixelig, was besonders auf einem LCD oder Plasma-TV negativ auffällt. Ob sich hier noch etwas ändert bleibt abzuwarten.

Red Steel war mit Abstand der beste auf der Games Convention präsentierte Wii-Titel. Die versprochenen Features funktionieren und die neuartige Steuerung ließ ein anderes Spielgefühl aufkommen. Wenn die beschriebenen Schwachpunkte noch ausgebessert werden erwartet uns ein Hammerspiel, aber auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, dürfte sich Red Steel zu einem Must-Have zum Launch des Wii entwickeln.

Ersteindruck: sehr gut

shadowmans Meinung




Red Steel

Der Hoffnungsträger von Ubi Soft bringt fast als einziger Titel ein wenig Feuer mit in das Wii Launch Line Up und zaubert euch Gewalt und heiße Waffenaction auf den TV. Das Spielprinzip dürfte mittlerweile recht bekannt sein: Während ihr mit dem Analogstick in der linken Hand herumlauft, steuert ihr mit der Fernbedienung – nicht unähnlich einer Maus – das Fadenkreuz. Die löbliche Idee erntet schon jetzt viel Lob, hat mich beim durchspielen der Demo aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.



Ich kaufe ein Stück Next Gen, da will ich keine Grafik von Vorgestern. Red Steel erinnerte mich leider viel zu oft an Titel wie Die Hard Vendetta. Die niedrig aufgelösten Texturen sind ja noch zu verschmerzen, schlimmer ist da der hässliche Waffenarm und die deplatziert wirkenden Gegner, die allesamt mit einem weißen Rand überzogen wurden. Doch reiten wir nicht auf der Grafik rum, immerhin scheint die aktuelle Fassung (wir hatten nur die E3 Fassung) durchaus besser auszusehen, außerdem ist die Optik ja nicht im Vordergrund.
Doch auch spielerisch ist Red Steel nicht das gelbe vom Ei. Der Controller bringt einen direkt rein ins Spiel und macht seine Aufgabe auch gut. Etwas zu sensibel, ansonsten ist das Zielen ein Klacks und auch die automatische Zielerfassung macht Freude. Schade, dass die KI in der Demo völling unbrauchbar ist und auch der so genial aussehnde Schwertkampf nicht das hielt, was er immer versprach. Für mich etwas zu stumpf und fad, immer wieder umkreist man den Widersacher und versucht den Block zu umgehen… Das Fazit ist also nicht rosig, aber auch nicht ganz dunkel, eher rosè. Das neue Spielgefühl ist gut, wirkt aber in der Demo leicht unfertig und ich bin gespannt was Ubi Soft da noch rausholt!

Ersteindruck: -

HotSauces Meinung




Red Steel

Red Steel steuert man mit dem Wiimote und dem Nunchak. Wobei letzterer die Figur bewegt, der Wiimote hingegen steuert das Fadenkreuz auf dem Bildschirm und ersetzt somit den zweiten Steuerknüppel, der sonst bei der üblichen Ego-Shooter Steuerung auf Konsolen eingesetzt wurde. Die Bewegungen werden direkt und sehr genau erfasst, dass heißt das jede kleine Bewegung auch auf dem Bildschirm registriert wird. Man sollte also schon ein ruhiges Händchen haben, ansonsten wird das Spielen sehr erschwert. Wir gehen aber davon aus, dass Ubisoft daran noch arbeiten wird und man vor dem Spielen eventuell die Sensibilität einstellen kann.

Zuerst wird uns die Schwertsteuerung erklärt. Wird der Nunchak in der linken Hand geschüttelt, geht der Protagonist in eine Abwehrhaltung und hält die Schwerter schützend vor sich. Holt der Gegenüber nun zum Schlag aus wird dieser abgeblockt und der Gegner ist kurze Zeit verwirrt. Dies ist der Richtige Zeitpunkt zu einem offensiven Manöver. Mit der Wiimote holen wir zum Schlag aus und unser Gegner wird verletzt. Die Prozedur wird nun so oft wiederholt, bis der Feind mit einem „Gnadenstoߓ zu Boden gestreckt wird. Danach begeben wir uns in den Straßenkampf und fahren größere Geschütze, sprich Pistolen, auf. Das Fadenkreuz wird natürlich mit der allseits bekannten „Fernbedienung“ gesteuert. Aber auch die Haltung der Pistole kann beeinflusst werden: Wenn man den Wiimote um 90 Grad dreht, ändert auch unser Protagonist die Haltung der Waffe. Das bringt zwar keine Vorteile, aber dafür fühlt man sich umso mehr wie ein Action-Held.
Wir öffnen also die Türe, indem wir den Nunchak schütteln. Draußen angekommen blenden uns neben ein paar Leuchtreklamen auch die abgefeuerten Schüsse unserer Gegner. Diese sind jedoch keine große Gefahr, da unsere Lebensenergie immer wieder aufgefüllt wird und der ein oder andere Feind ohne Rücksicht auf Verluste auf uns zuläuft. Die Demo eignet sich also gut, um sich mit der Wii Steuerung vertraut zu machen.
Mithilfe des Wiimote probiert man nun die Gegner anzuvisieren und zu treffen. Nachdem wir so einige Feinde niedergestreckt haben, wird uns das Zeitlupen-Feature erklärt. Durch Knopfdruck bleibt die Zeit praktisch stehen und wir können uns in Ruhe drei Stellen pro Gegner markieren, auf die wir feuern wollen. Allerdings sollte man sich nicht zuviel Zeit lassen, da ein Zeitlimit vorgegeben ist. Wenn wieder in den normalen Spielmodus zurückgekehrt wird schießen wir eine Feuersalve in Richtung Feind, die dann auch gleich Geschichte sind.



Am Ende erwartet uns ein Katana-Kampf gegen den tätowierten Endgegner. Sobald man den Rythmus zwischen Angriff und Verteidigung durchschaut hat, ist auch dieses Gefecht schnell beendet.

Da es noch nicht die endgültige Version ist, kann man zur Grafik kein abschließendes Fazit geben. Die gezeigte Fassung bewegte sich auf höherem GameCube Niveau.

Ersteindruck: gut

Becks Meinung




Zahlreiche Entwickler wurden vom neuen Nintendo-Projekt überzeugt. Allen voran Ubisoft. Der französische Videospielentwickler unterstützt den Wii mit zahlreichen Spielen. Es befindet sich sogar eines der beliebtesten Wii-Spiele bei ihnen in der Entwicklung. Und auf der diesjährigen Games Convention hatte die europäische Presse endlich die Chance Red Steel einmal selber zu spielen.

Während meine Kollegen hier zahlreiche Worte zum Spiel verloren haben, will ich mal etwas die Story unter die Lupe nehmen. In Red Steel übernimmt man die Rolle eines Amerikaners. Seine Frau Myu ist Halb-Japanerin/-Amerikanerin. An einem Abend will der noch namenlose Held seinen Schwiegervater in einem Restaurant in Los Angeles treffen. Doch eine Entführung seiner Frau verstimmt seinen Appetit. Man erfährt am selben Abend, dass Myu’s Vater ein Yakuza-Boss ist und somit indirekt für die Entführung verantwortlich ist. Er besitzt ein wertvollen Katana, für die sich auch die Entführer, eine junge Yakuza-Gruppe, interessiert. Der Anführer dieser Gruppe heißt Tokai und er will unbedingt dieses Schwert sein Eigen nennen können und somit der symbolische neue Kopf der Yakuza werden. Im Austausch gegen das Schwert, würden sie die Tochter wieder frei lassen. Doch Sato entschließt sich lieber das Spiel seinem Schwiegersohn zu geben und ihn darum anzuflehen damit seine Tochter zu befreien. Das Spiel beginnt in den Straßen Tokios, wo die erste Spur endet.



Die auf der Games Convention gezeigte Version war noch etwas holperig. Vielmehr sollte es nur eine erste Annäherung mit der neuen Steuermethode bieten. Und genau das hat es auch. Man kann sich jetzt ziemlich gut vorstellen, wie man in Zukunft Ego-Shooter spielen kann. Dank des guten Designs und der (noch ausbaufähigen) Steuerung aber, lässt sich sagen, dass hier wirklich ein Launch-Hit ansteht.

Ersteindruck: sehr gut



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