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gamescom 2009 Preview: SAW

Gebrauchte Spritzen und kieferbrechende Bärenfallen!

Mittwoch, 26. August 2009 um 21:18 von Sharky81

SAW

Hinter verschlossen Türen zeigte uns Konami die Xbox360-Version von SAW, dem Videospiel zur gleichnamigen Filmreihe. Für die Story lies man sich allerdings nur von den ersten beiden Teilen inspirieren, was aus unserer Sicht die richtige Entscheidung war - schließlich gelten diese beiden Teile als die Besten. Zu Beginn des Spiels erwacht der Hauptcharakter in einer heruntergekommenen Toilette mit dem berühmten Bärenfalle auf seinem Kopf. Nachdem wir uns in einem rasant inszenierten Quicktime-Event davon befreit und unter Einsatz eines Spiegels die Kombination für ein Zahlenschloss herausgefunden hatten, machten wir uns an die Erkundung der dreckigen Kellergewölbe.



SAW ist ein Action-Adventure mit regelmäßigen Rätseleinlagen, die ihr via Videobotschaften von dem aus dem Film bekannten Psychopaten gestellt bekommt und die sich (zumindest in unserer Demo) um die aus dem Film bekannten Fallen drehen. Um einen Eingeschlossenen zu befreien, mussten wir beispielsweise in eine Toilettenschüssel voller gebrauchter Spritzen greifen. In einer Röntgenperspektive steuerten wir dazu mit dem linken Analogstick die Hand und griffen mit dem A-Button nach dem Schlüssel, während sich eine Schmerz-Anzeige langsam dem Maximum näherte – entsprechend schnelles Handeln ist hier also gefragt. In einer ähnlichen Szene mussten wir einen Gegenstand aus einem lebenden, menschlichen Körper entfernen, den ihr zuvor mit einem Skalpell aufgeschnitten habt – das Problem: insgesamt standen vier Körper unschuldiger Opfer zur Auswahl bereit. Die erste Wahl sollte also nach Möglichkeit die Richtige sein. Mit Gore-Effekten geizt der Titel auf jeden Fall nicht.



Während ihr euch von Raum zu Raum kämpft, erinnern kurze Rückblenden oder herumliegende Leichen an Szenen aus dem Film. Häufig war in den zahlreichen dunklen Gängen unser Feuerzeug die einzige Lichtquelle, was dank der atmosphärischen Geräuschkulisse für die eine oder andere Gänsehaut sorgte. Von Zeit zu Zeit auftretenden Gegnern erwehrten wir uns mit Fäusten oder anhand von Stangen oder Brettern, die in der Umgebung herumlagen. Gerade letztere hinterließen zudem sichtbare Spuren auf den Gesichtern der Gegner. Auch das eine oder andere Quicktime-Event wartete während unserer Erkundungstour auf uns - um nach dem öffnen einer Tür nicht von einer Schrotflinte den Kopf von den Schultern geschossen zu bekommen, mussten wir schnell den vorgegebenen Button betätigen. Dieser erschien aber nicht einfach nur als Bildschirmeinblendung, sondern war in die Falle integriert, was übrigens bei jedem Quicktime-Event der Fall war. Wie wir finden eine nette Idee.



Optisch konnte der Titel mit detaillierten Texturen und schaurigen Lichteffekten durchaus überzeugen und erinnerte uns beim Grafikstil zum Teil an Silent Hill Homecoming. Auch bei der Steuerung gab es nichts zu meckern – der Charakter reagierte direkt auf unsere Befehle. Alles in allem hinterließ die Version einen guten Eindruck und dürfte alle Fans der Filme zufrieden stellen. SAW erscheint im November für Xbox360 und PS3.



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