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gamescom 2009 Preview: James Cameron´s Avatar

Wir haben für euch einen Blick auf das Spiel und den kommenden Blockbuster geworfen!

Sonntag, 30. August 2009 um 14:50 von Sharky81

James Cameron´s Avatar

Das Spiel zum neuen Film von James Cameron war bisher ein gut gehütetes Geheimnis, schließlich soll bis zum Release des Films noch nicht zuviel von Story und dem Look verraten werden. Und die Gefahr war groß, arbeiten Ubisoft und 20th Century Fox doch seit mehr als drei Jahren eng zusammen, um mit dem Originalmaterial des Films rechtzeitig zum kommenden Blockbuster das entsprechende Spiel abzuliefern. Mehr als geschönte Screenshots bekam man deshalb bisher nicht zu sehen. Was uns Ubisoft nun auf der gamescom vom Spiel zeigte, erreichte leider nicht die Qualität der bekannten Screenshots, wusste aber durchaus zu gefallen. Nachdem wir uns an Bord eines Scorpion-Hubschraubers effektreich durch einige Felsmassive gesprengt haben, erkundeten wir nach der Landung den Planeten zu Fuß. "Avatar" erinnert auf den ersten Blick an Capcoms "Lost Planet". Unserer Spielfigur, einem Soldaten der menschlichen Organisation RDA, über die Schulter schauend, liefen wir durch den Dschungel und erwehrten uns mit MG, Granat- und Flammenwerfer der feindlichen Flora und Fauna. Als urzeitlicher Planet lauern auf "Pandora", dem Schauplatz von "Avatar", nämlich hinter jeder Ecke tödliche Gefahren wie aggressive Pflanzen oder in Rudeln auftretende, beißwütige Tiere. Besonders gefährlich wird es bei Nacht. "Avatar" wird zwar keinen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel besitzen, dafür aber einige Nachtmissionen bieten, in denen der üppige Dschungel in unzähligen Farben erstrahlt. Die fluoreszierenden Pflanzen sehen zwar sehr hübsch aus, dafür ist das Gegnerverhalten noch aggressiver.



Ziel unsere Mission war es (ähnlich wie bei Lost Planet) Wegpunkte, sogenannte Repulsor-Einheiten, zu aktivieren und durch die damit ausgelösten Schockwellen die Fauna von der Basis fernzuhalten. Eine Übersichtskarte am rechten, unteren Bildschirm-Rand wies uns dabei immer die entsprechende Richtung in den weitläufigen Gebieten. Neben dem anfängliche Scorpion-Hubschrauber nahmen wir in der Demo noch in zahlreichen anderen fahrbaren Untersätzen wie einem Kampfroboter oder einem Jeep platz. Die Fahrzeug-Steuerung funktionierte recht gut, nur die Fahrphysik des Jeeps wirkt noch zu unrealistisch. Neben den zahlreichen Waffen und Fahrzeugen greift ihr im Laufe des Spiels zudem auf bis zu 20 besondere Eigenschaften zurück. Im Stealth-Modus werdet ihr beispielsweise unsichtbar, während ein Air-Strike große Gegneransammlungen schnell ins Nirvana befördert. Diese Eigenschaften schaltet ihr nach und nach durch Erfahrungspunkte frei, die ihr für erledigte Gegner oder erfüllte Missionen erhaltet. Ebenso verbessert ihr damit eure Ausrüstung und Waffen.



An bestimmten Punkten im Spiel könnt ihr auch die Seiten wechseln und mit einem Na´vi-Krieger, den eingeborenen von Pandora, gegen die RDA in den Krieg ziehen. Anstatt über Hightech-Waffen verfügen diese über Hämmer, Bögen und Arm-Klingen, was im Kampf gegen die Menschen eine etwas andere Herangehensweise von euch verlangt – Guerilla-Taktik ist hier das Stichwort. Auch der Na´vi-Krieger verfügt über 20 Eigenschaften, die sich jedoch ebenso wie die Waffen von denen der Menschen unterscheiden. Anstelle eines Air-Strikes beschwören die Na´vi beispielsweise alles vernichtende Winde oder rufen eine Horde Tiere zu Hilfe. Als fahrbare Untersätze stehen ihnen zudem nicht Kampfroboter oder Jeeps zur Verfügung, sondern exotische Tiere.



Grafisch konnte das Gezeigte noch nicht mit den bisher verfügbaren Screenshots mithalten. Unsere Spielfigur und besonders der Dschungel hinterließen einen soliden Eindruck, zum Teil starke Framerate-Einbrüche und hakelige Animationen der Na´vi zeigten allerdings, dass die Entwickler noch viel Arbeit investieren müssen. Auch der beeindruckende 3D-Effekt, den der Titel genauso wie der Kinofilm unterstützen wird den wir einem sündhaft teuren 3D-Bildschirm bestaunen durften, konnte daran leider nichts ändern. Im Großen und Ganzen dürfte "Avatar" ein solider, aber nicht außergewöhnlicher Shooter im Avatar-Universum werden. Erscheinen wird der Titel im November diesen Jahres.

Der Film:

Im Rahmen der Spielepräsentation gab uns Ubisoft am Abend noch die Möglichkeit, im Cinedome in Köln einen exklusiven Blick auf die ersten Szenen aus dem Film zu werfen. Zur Story: In der entfernten Zukunft sind die Rohstoffe der Erde erschöpft, weshalb die Organisation RDA auf fremden Planeten nach neuen Rohstoffen sucht. Dabei entdecken sie den urzeitlichen Planeten Pandora, auf dem nicht nur ungewöhnliche Pflanzen und Tiere leben, sondern auch der Eingeborenen-Stamm der Na´vi - 3,50 Meter große, katzenähnliche blauhäutige Krieger. Da diese mit ihrer Umwelt im Einklang leben und die Zerstörung der Umwelt der einzige Weg für die RDA ist, an die Rohstoffe zu gelangen, kommt es schnell zum Konflikt der beiden Parteien. Um siegreich aus diesem Konflikt hervorzugehn finden die Menschen einen Weg, um Menschen- und Na´vi-Gene miteinander zu kreuzen. Die auf diese Weise entstehenden seelenlosen Na´vi-Körper werden als Avatare bezeichnet, in welche menschlichen Seelen hinein projeziert werden können. Der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) wird in einen solchen Avatar projeziert und nach Pandora geschickt, um die Na´vi zu infiltrieren. Dort trifft er auf die Na´vi Neytiri, verliebt sich in Sie und freundet sich im Laufe der Handlung mit den Eingeborenen an, was selbstredend zu weiteren Konflikten führen wird. Die ersten Szenen in 3D überzeugten bereits mit unglaublichen Effekten und einer packenden Mischung aus Action- und emotionalen Szenen, wie man es von James Cameron gewohnt ist. Besonders beeindruckend war der Umstand, dass der größte teil des Films gerendert ist – egal ob Na´vi, Tiere oder die Schauplätze auf Pandora – und trotzdem unglaublich realistisch wirkt. Wir können es jedenfalls bis zum Start des Films am 17. Dezember 2009 kaum mehr erwarten.



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