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DJ Hero Preview: We will 'Robot' rock you!

Wir haben aufgelegt...

Sonntag, 20. September 2009 um 12:57 von Becks



So langsam reicht es doch, oder? Wir haben unzähliges Plastik mit fünf Teilen der Guitar Hero Serie (mal von den bandspezifischen Teilen abgesehen) verheizt und da wäre noch Rock Band, dem ein ähnliches Schicksal bevorsteht. Wieso also, will uns Activision nun wieder ein neues Musikspiel vorsetzen? Was soll dieses anders machen? Gibt es einen nennenswerten Unterschied und vor allem brauche ich ein DJ-Spiel, wenn ich doch lustige Musik mit Guitar Hero machen kann? Die Antwort darauf kann uns Daft Punk geben, die im folgenden Trailer zeigen, was DJ Hero für musikalische Ambitionen hat:



Nach dieser kurzen Einlage, die uns die Stimmung des Spiels sehr schön vermittelt, machen wir uns ans Eingemachte. Den ersten genauen Blick unterziehen wir dem tragenden Element des Spiels: Der Turntable-Controller. Wir durften ihn ausprobieren und wollten uns davon überzeugen, dass dieser nicht nur ein seelenloses Stück Plastik ist. Bevor es ans eigentliche Spielen ging, mussten wir das Teil einmal in die Hand nehmen und an allen Enden und Ecken drücken, ziehen und zehren...der Turntable-Conroller hat es überlebt und wirkt solide verarbeiten. Man bekommt schlicht und ergreifend das Gefühl, etwas hochwertiges für sein Geld zu bekommen. Während man den Crossfader von links nach rechts ziehen kann und einen gewissen Widerstand spürt, besitzt auch der Plattenteller die Funktion komplett rotiert werden zu können. Alles passt, wirkt gut verarbeitet und vermittelt beim Bedienen das Gefühl echter Turntables (wir können das beurteilen, einer unser Redakteure hat auch welche zu Hause stehen).

Put the needle on the record

In diesem Aspekt gibt es also nichts so befürchten. Begeben wir uns also zu den zwei weiteren wichtigen Tragpfeilern des Spiels: Musikauswahl und Gameplay. Eines der größten Mysterien hinter DJ Hero ist sicherlich die Bedienung, denn das Guitar Hero Prinzip lässt sich nicht ganz so einfach auf ein Turntable übertragen. Das ist wohl auch der Grund, wieso wohl die gesamte Idee bereits seit drei Jahren in der Entwicklung ist. Activision hat 16 namhafte DeeJays für die Konzipierung des Titels ins Boot geholt, von denen jeder einzelne seinen Input abgeben hat. Unter anderem war beispielsweise Jessy Jeff an den Arbeiten beteiligt und konnte den Entwicklern, unter denen sich auch viele DJs tummeln, genau erklären, worauf es beim DJing ankommt. Nach all den Arbeiten haben wir nun ein funktionierendes Konzept, was eigenständig wirkt und nur die Grundzüge eines Guitar Heros inne hat, dabei aber immer noch das selbe fesselnde Gameplay vermitteln kann.

DJHero versucht den Einstieg in das Spiel mit umfangreichen Tutorials so angenehm wie möglich zu gestalten, so dass auch blutige Anfänger, die mit der Materie bisher nichts zu tun hatten, erste Erfolgserlebnisse feiern können. Dies ist auch bitter nötig, wie sich beim Lesen der nächsten Zeilen zeigen wird. Der DJHero-Controller besitzt drei elementare Steuereinheiten. Da wäre zunächst der Cross-Fader, mit dem man zwischen den beiden zu mixenden Tracks hin und her switcht. Dann wäre da noch der Plattenteller, auf dem sich drei farbliche Tasten befinden, die im Prinzip die selbe Funktion der Tasten auf der Gitarre übernehmen. Dieser Plattenteller lässt sich darüber hinaus für Scratches um 360-Grad in beide Richtungen drehen. Zu guter Letzt hätten wir dann noch einen kleinen Regler, der sich oberhalb des Crossfaders befindet und für spezielle akustische Effekte eingesetzt wird. Wie werden diese ganzen Elemente nun in ein brauchbares Gameplay zusammengeführt? Nun, auf dem Spielbildschirm nehmen drei Spuren, die von oben nach unten verlaufen, den Löwenanteil ein. Diese drei Tonspuren repräsentieren die drei Stellungen des Crossfaders. Der linke Kanal ist Track eins, der rechte Track zwei und die mittlere Position gibt beide Tracks gemischt wieder. Erscheint auf einen der drei Tonspuren nun ein Symbol, so gilt es den entsprechenden Knopf auf dem Plattenteller, der ja drei Tasten besitzt, zu drücken. Für einen Scratch, verfährt man ähnlich. Während auf der Trackspur ein durchgehendes Symbol angezeigt wird, drückt man auf dem Teller die entsprechende Taste, hält diese gedrückt und macht eine Scratchbewegung. Der Einsatz des Crossfaders wird durch die Tonspuren verdeutlich. Macht diese auf dem Bildschirm einen Sprung nach links, so gilt es diese Position auch mit dem Crossfader einzunehmen. Entsprechend hört man auch nur den Ton der einen Spur. Dies sind nur die grundlegenden Spielelemente, werden diese auch noch gemischt, kommt ein richtig anspruchsvolles Gameplay zu stande. Für ein besseres Verständnis haben wir hier ein Auszug des Tutorials für euch:



Lauter!

Um einer Franchise wie Guitar Hero ebenwürdig zu werden, muss man schon dicke Geschütze auffahren, und genau das macht Activision mit DJ Hero. Alle gefeaturten Songs im Spiel sind von Kennern ihrer Zunft produziert worden und bieten eine breitgefächerte Auswahl von Hip Hop über RnB bis hin zu Elektro-Musik. Der Großteil der Songs, die aus verrückten MashUps wie "DaftPunk vs Queen" oder "KidCudi vs Black Eyed Peas" bestehen, sind bereits beim ersten Einlegen des Spiels verfügbar. Die Entwickler wollten einfach sicher gehen, dass man im Prinzip gleich eine Party mit seinen Freunden schmeißen kann, ohne groß erst die passenden Tracks erspielen zu müssen. Ist man im Besitz einer Guitar Hero Gitarre, so kann mit dieser auch mitgemacht werden und begleitende Musik darauf gespielt werden.

Ein Auszug aus der Trackliste lässt die Güte der Musik erahnen. Dies sind die Beiträge von DJ Shadow (nein, nicht unser Crewmitglied shadow), der sogar drei Tracks exklusiv für DJ Hero produziert hat, die die breitgefächerte Musikauswahl nochmals verdeutlichen.

Zitat:


DJ Shadow mixes:

Feel Good Inc. (Gorillaz) vs. I Heard It Through the Grapevine (Marvin Gaye)

Jayou (Jurassic 5) vs. Rockit (Herbie Hancock)

Shout (Tears for Fears) vs. Pjanoo (Eric Prydz)

Exclusive DJ Shadow mixes:

Bustin' Loose (Chuck Brown) vs. Time of the Season (The Zombies)

All Apologies (Nirvana) vs. Give It to Me Baby (Rick James)

Let's Dance (David Bowie) vs. Jack of Spades (KRS One)




Auf die Frage, wieso nicht zwei Tunrtables zum Einsatz kommen, erklärte man uns schlicht und ergreifend, dass man gründlich über diese Idee nachgedacht hätte, aber es effektiv keinen großen Mehrwert gebe. Mit einem Turntable kann man sich gerade bei einem reaktionsschnellen Spiel, besser auf das laufende Stück konzentrieren. Aber auch ohne diesen zweiten Teller bietet DJ Hero reichlich Möglichkeiten. Man kann sich beispielsweise auch im DJing beim DJ-Battle mit anderen Spielern messen.

DJ Hero erscheint am 30. Oktober im Bundle (also Spiel und Turntable-Controller) oder als Renegade Edition (beinhaltet einen veredelten Turntable-Controller) für PS3, Xbox 360 und Nintendo Wii.




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