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Angespielt bei Ubisoft...

...wir haben mal wieder Hand angelegt

Mittwoch, 20. Februar 2008 um 20:20 von shadowman




Im Herzen Düsseldorfs waren wir mal wieder für euch bei Ubisoft zu Gast und erzählen euch nun, was es dort zu sehen gab:



Soul Calibur IV


Taki, Mitsurugi und Cassandra standen uns beim Probespiel zur Verfügung und in zwei Leveln haben wir die Waffen sprechen lassen. Ubisoft hat uns die aktuelle Demo Fassung von Soul Calibur vorgeführt, was wir dabei erlebt haben erfahrt ihr jetzt:
Zu allererst blieben unsere Augen natürlich an Taki hängen. Die agile Kämpferin hat mittlerweile einen massiv großen Busen, der äußerst attraktiv und vor allem intensiv hin und her wackelt. Da vergisst man als männlicher Spieler gerne mal den nicht vorhandenen Realismus. Im ersten Match haben wir auch gleich Taki ausgewählt und Mitsurugi, den mächtigen Schwertkämpfer, herausgefordert. Alle Figuren die wir beim antesten aussuchen konnten, kennt man übrigens aus den Vorgängern. Der Auswahlbildschirm offenbarte uns aber die finale Zahl der Kämpfer, 32 Figuren werden demnach ihren Weg ins Spiel finden.



Doch zurück zu Taki, die wir mit altbewährter Steuerung durch die 3D Areale hetzen. Die sehen auf den ersten Blick sehr schick aus, wirken im Hintergrund aber ein wenig platt und nicht so fein wie wir uns das vorgestellt haben. Dafür kracht es im Vordergrund ordentlich, die flink animierten Charaktere hüpfen, rennen und fighten sich durch die Gegend. Der ein oder andere Bewegungsablauf ist noch etwas hölzern, dafür gibt es kräftige Farben und da der angepeilte Release erst im Sommer ist, kann man etwaige Kleinigkeiten noch bearbeiten.

Und wie spielt sich die neueste Episode von Soul Calibur nun? Schwere und leichte Hiebe, dazu ein Tritt und dann ein paar Kombos, problemlos setzen unsere Kämpfer das um, was wir ihnen gern auch mal per Button Mashing befehlen. Heraus kommen dabei aber auch spektakuläre Kombos und tolle Nahkampfgriffe. Stets mit dabei sind die großen Waffen, von denen jede Figur wie immer eine ganz besondere benutzt. Der Sound erscheint bislang noch gespalten: Während die Effekte mehr Abwechslung benötigen, begeistert die Musik schon in den wenigen Leveln die wir gesehen haben.



Schlussendlich haben wir noch die gute alte Cassandra ein wenig herumgescheucht, neue Moves probiert, den Gegner aus dem Ring getreten und danach unser Probespiel beendet. Fazit? Ihr bekommt schnelle Action, fette Waffen und dazu eine ansehnliche, wenngleich noch nicht ganz ausgereifte, Präsentation. Wer auf Arcade-Prügler steht, wird mit Soul Calibur IV sicher erneut das richtige Spiel erwischen.


ab Sommer 2008 auf Xbox 360 und PS3 spielbar




Lost


Das Spiel zur Serie erscheint schon Ende diesen Monats für die PS3 und die Xbox 360, wir konnten schon jetzt selber Hand anlegen und haben die 360 Fassung einem kleinen Vorabtest unterzogen. Aufgepasst: Man muss kein Serienkenner sein um Lost zu spielen. Ist man aber zufällig Fan von Jack und Co., wird man sicherlich ein bisschen mehr Spaß mit dem Titel haben. Protagonist und "Held" ist ein unbekannter Passagier, der bei dem katastrophalen Flugzeugabsturz auch noch sein Gedächtnis verloren hat. Sowas dummes. Die Handlung beginnt jedenfalls ganz am Anfang der Serie, erster Schauplatz ist deshalb auch der verwüstete Strand mit dazugehörigem Dschungel. Dort trefft ihr schon auf viele Helden der Serie, von Locke bis Hurley oder Kate.



Lost ist ein reines Adventure, wer sich auf Action gefreut hat wird enttäuscht. Zwar muss man später im Spiel ein paar Quick-Time Events bewältigen, im Großen und Ganzen geht es aber um Dialoge und das Auffinden von wichtigen Gegenständen. Das macht zwar Spaß, ist aber schon nach kurzer Zeit ein wenig ermüdend. Oft übersieht man kleinere Objekte, die Story geht erst weiter wenn man bestimmte Personen angesprochen hat und oft nervt einen auch das Spiel an sich. Da wäre zum Beispiel die Turbine am Strand ganz zu Anfang. Geht man zu nah ran, explodiert das Ding einfach und man muss von vorne beginnen. Ob das Spiel also die Motivation halten kann ist fraglich.



Besser gefallen haben uns da die Erinnerungen. Denn Hauptziel des Protagonisten ist es, sein Gedächtnis wiederzuerlangen. Dazu müsst ihr in verschiedenen Flashbacks Fotos von Schlüsselmomenten schießen. Obwohl die Figur in der Serie nicht vorkommt, scheint sie in einen ganz eigenen Plot verstrickt zu sein. Ob der die typische Lost Atmosphäre gut einfängt können wir noch nicht beurteilen, der mysteriöse Anfang macht aber Lust auf mehr. Grafik und Sound bewegen sich auf durchschnittlichem Niveau, die Umgebungen sind zwar hübsch, aber von unsichtbaren Wänden und steifen Animationen geplagt. Für Freunde der TV Serie ist das Spiel sicherlich sehr gut geeignet, alle anderen Abenteurer warten auf unseren kompletten Test irgendwann im März. Eine ganz wichtige Info noch zum Schluss: Wie in der englischen Fassung, haben auch die deutschen Sprecher den Charakteren ihre Stimmen geliehen.


ab 28. Februar 2008 auf Xbox 360 und PS3 spielbar




Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles


Da Ubisoft für das neue Franchise sehr viel Geld investiert hat, bekommt natürlich auch der DS eine eigene Assassin’s Creed Episode. Altair’s Chronicles bringt euch erneut in die Haut des coolen Attentäters im weißen Gewand. Im Grunde genommen müsst ihr das gleiche tun wie im "großen" Spiel, euer Hauptziel ist die Ermordung von Personen, das Stehlen von Gegenständen, und natürlich müsst ihr viele Wachposten eliminieren.



Selbstverständlich gibt es aber auch ziemlich große Unterschiede, die sowohl Darstellung als auch Gameplay betreffen. Die Flucht vom Tatort spielt keine so wichtige Rolle mehr, außerdem müssen die Attentate nicht mehr akribisch vorbereitet werden. Auf dem DS ist das Spiel also etwas rasanter und simpler geworden. So löst man viele Aufgaben jetzt völlig anders: Wer einen Gegenstand stehlen will, muss ein Minispiel absolvieren und mit dem Stylus vorsichtig einen Schlüssel aus der Tasche des Opfers angeln. Wollt ihr jemanden verhören, müsst ihr die Geisel quälen. Auch das passiert mit Hilfe eines Minispiels, bei dem ihr mit richtigem Timing verschiedene Körperteile malträtiert. Alles sehr gute Ideen und auf den DS zugeschnitten, hat aber mit der 360 und PS3 Vorlage nicht mehr viel zu tun.

Auch die Grafik ist natürlich eine komplett andere, was schon mit der Perspektive beginnt. Diese ist nun mehr 2D als 3D, auch wenn man sich frei im Raum bewegen kann, stürmt man oft eher von links nach rechts. Dabei erklimmt man natürlich Häuser, hangelt sich an Simsen vorwärts, schleicht über schmale Stege und lässt mit einem imposanten Sprung auch Abgründe hinter sich. Die Grafik ist sehr pixelig und oft ein wenig grob, dafür stimmen Farben, Atmosphäre und man erkennt alles was nötig ist.



Erregt ihr mit eurer Akrobatik die Aufmerksamkeit der Wachposten, ist eine Auseinandersetzung unvermeidlich. Mit X und Y lasst ihr Altairs Klinge sprechen, blockt Schläge ab und könnt sogar Konter ausführen. Das ist zwar insgesamt nicht so beeindruckend und spaßig wie auf der Heimkonsole, funktioniert aber auch auf dem Handheld und wird durch einige neue Waffen abgerundet.
Altair’s Chronicles hinterlässt keinen perfekten Eindruck, macht aber Lust auf mehr. Mit dem neuen Enterhaken schwingt es sich ganz amüsant, die Story scheint spannend zu sein und wir sind neugierig, ob die Entwickler bis Ende März noch ein wenig an den Kritikpunkten arbeiten.


ab dem 28. März auf dem Nintendo DS spielbar



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