XBOX One gegen PS4 - Rematch #1

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Sushi

Es ist einige Zeit vergangen und der Verlierer des lezten Matches bat um ein Rematch. Wird er dieses mal gewinnen?

Willkommen beim ersten Rematch unseres ersten Fight des Jahres. Der Kampf geht über 12 Runden, und in der letzten werden wir den Gewinner küren. Bei einem "DRAW" bekommt jeder der Kontrahenten einen Punkt gutgeschrieben. Beachtet bitte, dass in Runde 12 ein Vote stattfindet, der aber nicht zum Gesamtpunktestand hinzugerechnet wird.
 
Genug der Worte, auf geht's!
 

Round 1: Die Kontrahenten: Sony vs. Microsoft

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Die Bühne ist aufgebaut, der Ring bereit - doch bevor wir starten können, müssen wir die Ringgegner genauer unter die Lupe nehmen. Lasst uns einen Blick auf die beiden Parteien werfen und nachsehen woher sie kommen.

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Sony

Inline BildKazuo Hirai, Sony Chef
Auch wenn die Playstation Marke mittlerweile zum Synonym fürs Videogaming geworden ist, ihr Debut ins Videospielbusiness kam wohlgemerkt durch die Hintertür. Damals in den späten 80er Jahren, als Nintendo noch mit Sega allein im Ring stand, bat Nintendo Sony beim Bau eines CD-Rom Laufwerks für die Super Famicom Konsole (bei uns im Westen auch bekannt als Super Nintendo) zu helfen. Das Spielmedium war zu dieser Zeit noch die Cartridge, welche eine sehr begrenzte Speicherkapazität hatte und hohe Produktionskosten verursachte. Unglücklicherweise (oder aber auch glücklicherweise für die Gamerwelt) ist der Deal zwischen den beiden geplatzt, als Nintendo die Zusammenarbeit aufgrund von unterschiedlichen Entlohnungsvorstellungen einstellte. Sie ließen Sony mit dem Überbleibsel ihrer Zusammenarbeit zurück und ahnten nicht, was für Konsequenzen dies mit sich zog. Ken Katuragi wurde zu diesem Zeitpunkt vom aufgebrachten Sony Präsident Norio Ohga bevollmächtigt eine eigene Spielekonsole als Rache gegen Nintendo zu entwickeln, welche später als Playstation bekannt werden sollte. 
Seitdem bestritt Sony einen langen Weg, um sich selbst mit seinem Juggernaut, der Playstation Marke, zu etablieren, welche Mittlerweile ihre vierte Generation von Heimspielkonsolen auf den Markt bringt.
 
 

Microsoft

Inline BildDon Mattrick, XONE-Vater, nun bei Zynga
In den späten 90er Jahren war Microsoft nur für gelegentliche Hardware Exkursionen in Form von PC-Tastaturen und Mäuse bekannt, bis sie schließlich ihr Hauptgeschäft mit der Softwareproduktion begonnen haben und damit 95% der weltweit verkauften PC's ausrüsteten. Doch die Dinge änderten sich im Jahre 2001 als der Konzern wie aus dem Nichts die Xbox Spielekonsole vorstellte. Ok, so ganz aus dem Nichts kam die Vorstellung nicht. Einige Insider behaupten, Sega sei mitverantwortlich dafür, dass Microsoft den Weg ins lukrative Gaminggeschäft einschlug, da der traditionelle Spielehersteller Microsoft um Mithilfe bei der stockenden Softwareentwicklung für die Dreamcast bat. Die Dreamcast lief zu diesem Zeitpunkt unter Windows CE. Microsoft sah darin die Möglichkeit eine eigene Konsole zu entwickeln, welche auf Basis einer Hardware funktionierte, die der Konzern bereits kannte: Intels x86-Architektur. Das DirectX-Team arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits an einem speziellen PC, welcher die Leistungsfähigkeit der DirectX Gaming API demonstrieren sollte. Diese Hardware war bekannt als DirectXBox. Die Entscheidung zur Verwendung der Intel Architektur war für Microsofts erste Spielekonsole selbstverständlich, der eigentliche Erfolg wurde jedoch durch den Kauf des Spieleentwicklers Bungie erzielt, welcher mit Halo einen Top-Exclusivtitel für die XBOX veröffentlichte. Gleichzeitig etablierte Microsoft den Online-Service XBOX Live, welcher die Erstellung von Freundeslisten und Motivation in Form von Errungenschaften mit sich brachte. Nach dem ersten kleinen Erfolg mit der XBOX veröffentlichte Microsoft schließlich die XBOX 360, welche zumindest in Amerika der PS3 weit überlegen war. 


 
Anders als in den vorherigen Generationen, in denen so gut wie alle Informationen zur neuen Hardware auf einmal in einer großen Show auf der E3 vorgestellt wurden, entschied sich Sony dieses Jahr (2013) die Enthüllung der PS4 über zwei Events durchzuführen. Das erste Event, welches am 20. und 21. Februar stattfand, beschäftigte sich mit der Idee, dem Konzept und dem Hardwaredesign der PS4. Im Grunde genommen wurden alle relevanten Daten der PS4 auf diesem Event veröffentlich - ausgenommen dem eigentlichen optischen Design der Konsole. Marc Cerny, Lead-Designer der Playstation 4 erklärte in Detail die Philosophie die man mit dem neuen Design verfolgte und welchen Einfluss seine Kreation auf die Playstation Marke haben wird. Dieses erste Event war lediglich darauf fokussiert zu demonstrieren, wozu die Konsole in der Lage ist und wie die Spiele von der Power der x86-Architektur profitieren können. 
In einem zweiten Event, kurz vor der E3, zeigte Sony bereits erste First-Party Games und andere Titel die bereits im ersten Jahr der Konsole erscheinen sollen. Auch wenn dieses Event eigentlich nicht nur die Playstation 4 selbst zum Thema haben sollte, verschwendete Sony kaum Zeit für die PS3 und die Vita. Man gönnte der alten Generation lediglich 20 Minuten um alle relevanten Informationen zu nennen, der Rest der Nacht gehörte dem neuen System. 


 
 

Xbox One





Microsoft zeigte die Zukunft der Xbox auf einem XBOX-Reveal Event, welches am 21. Mai 2013 abgehalten wurde und sich als eine der Präsentationen herausstellen sollte, welche nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird und in den Köpfen der Leute hängen bleibt. Microsoft war bereits aufgrund der frühen PS4-Enthüllung unter Druck gesetzt. Außerdem kursierten bereits einige Gerüchte bezüglich der neuen XBOX im Internet. Besonders zwei dieser Gerüchte brachten das Gemüt der Gamer zum Kochen: Werden die Spieler gezwungen ständig mit der Konsole online zu sein und wird man die Gamer daran hindern ihre Spiele gebraucht weiterzuverkaufen? Die meisten Videospieler wollten ein klares "Nein!" von Microsoft hören, doch was sie geboten bekamen war weder eine Bestätigung noch eine Dementierung der Gerüchte. Denn auf dem Event bot Microsoft den Gamern lediglich ein Totschweigen dieser beiden bewegenden Fragen: Es wurde nur die XBOX One als Multimedia-Hub vorgestellt - das Gefühl eine brandneue Konsole zu Gesicht zu bekommen blieb leider aus. Besonders die sehr starke Einbindung der integrierten Sprachsteuerung kombiniert mit einer Show die sehr auf TV-Kompatibilität ausgelegt war, ließen im Internet heitere Memes zum Leben erwecken. Da gab es solche wie „XBOX go home“ bis zu fiesen Vergleichen mit Stanley Kubrick’s berüchtigter HAL 9000 KI, die dem Nutzer jegliche Befehlsausführungen verweigerte.
Man sollte dazu sagen, dass Microsoft die Spiele auf dem E3 Kick-Off Event vorstellen wollte. Aber wie gut ist ihnen das gelungen? Ja, sie zeigten zwar eine Menge Spiele, aber die Präsentation strotzte nur so von technischen Problemen wie fehlendem Sound oder gar Glitches in einigen Spielen. 


 
Microsofts dritte Konsolengeneration ist eine komplette Kehrwende für das Unternehmen: Die Original-XBOX wurde aus Standard-PC-Hardware zusammengebaut und beinhaltete sogar einen Intel x86 Prozessor. Die zweite Generation der Konsole (XBOX 360) wechselte die Architektur von Intel auf eine Drei-Kern PowerPC CPU, die von IBM gefertigt und „Xenon“ genannt wurde. Jeder der drei Kerne kann zwei Threads abarbeiten und ermöglicht es der XBOX 360 sechs Threads gleichzeitig auszuführen. Diese Xenon Kerne waren Derivate des PowerPC Kernelements der Cell CPU, die IBM zusammen mit Toshiba für Sony entwickelt hatte – man kann also fast behaupten, dass Microsoft irgendwo an Sonys Investition in den Cell profitiert hat. Die PowerPC- hatte Vorteile gegenüber Intels x86- Architektur als sie entwickelt wurde. Sie hatte klarere und einfachere Instruktionsbefehle, mehr Register und einen sogenannten RISC-Befehlssatz (Reduced instruction set computing).
Obwohl die PowerPC Architektur vielen Entwicklern eher unbekannt war, war die Lernkurve doch nicht so steil wie bei Sonys Cell CPU. Doch der Architektur der XBOX 360 war keine lange Zukunft beschert, denn bei der XBOX One hat Microsoft wieder alles verändert. Auf der Suche nach einer kostengünstigen CPU, im Vergleich zum PowerPC Kern, landete Microsoft wie auch Sony vor AMDs Türen.
 
Die XBOX One CPU basiert auf AMDs Jaguar-Kern der im 28nm Prozess gefertigt wird und nutzt wie bei der PS4 8 dieser Kerne, die in zwei Gruppen zu je vier Kernen verschaltet sind. Jede dieser zwei Gruppen hat Zugriff auf 2MB gemeinsamen L2 Cache, während jeder Kern einen eigenen 32KB großen L1 Instruktions- und Datencache besitzt. Die Taktfrequenz der CPU wurde von Microsoft zwar nicht verraten, wir[strike] gehen aber davon aus, dass diese CPU auch bei etwa 1.6GHz läuft[/strike] wissen jetzt, dass die XBOX One CPU mit 1,75GHz läuft. Diese Jaguarkerne die AMD Microsoft zur Verfügung gestellt hat, sind verbesserte Versionen ihrer „Bobcat“ CPU Core-Architektur. Diese CPUs wurden mit dem Ziel eines geringen Energieverbrauchs entwickelt. AMD hat den Entwicklungsprozess ausgereift und kann diese Prozessoren massenhaft produzieren. Damit kann Microsoft im Gegensatz zu der Xenon CPU Geld einsparen und gleichzeitig mehr XBOX One bauen. Eine weitere interessante Entwicklung ist auch, dass die XBOX One durch die Wahl der Hardware wieder sehr viel näher an der originalen XBOX dran ist. Sie könnten also ohne viel Aufwand klassiche XBOX Spiele auf der XBOX One zum Laufen bringen - aber Microsoft scheint kein Interesse zu haben diesen Weg zu gehen. Die x86 Architektur ist für Entwickler einfacher zu verstehen und es gibt für diese Architektur auch vorhandene optimierende Compiler, was Entwicklern stark unter die Arme greifen wird. Es gibt zwar noch keine wirklichen Benchmarks der CPU bisher, aber von einigen Leaks die im Internet aufgetaucht sind, kann man davon ausgehen, dass die CPU zumindest einem Intel Core i3-2100T, der mit viel höherer Taktfrequenz läuft, ebenbürtig ist. Die XBOX One APU befindet sich damit in der mittleren bis niedrigen Leistungsklasse von PC-CPUs.
 
Einen weiteren Interessanten Aspekt den Microsoft auf seiner Konferenz verraten hat, ist, dass die XBOX One es den Entwicklern ermöglichen wird, Berechnungsaufgaben in die Cloud zu verlagern. Theoretisch könnten alle Prozesse die nicht Latenzsensitiv sind in die Cloud verlagert werden. Microsoft machte ein Beispiel mit der Beleuchtungsberechnung für einen Waldabschnitt in einem fiktiven Spiel. Die Umgebungsbeleuchtung könnte in der Cloud berechnet und die Daten an die XBOX One zurückgeschickt werden. Dynamische Berechnungen fallen aber aufgrund von Latenzproblemen aus.




 

GPU - Das Arbeitspferd

 

PlayStation 4

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Bisherige Playstations waren bekannt für ihre recht beachtlichen grafischen Fähigkeiten. Bei der allersten Playstation war schon die 3D Performance eines der wichtigsten Aspekte der Konsole. Sony nannte den Grafikchip der PS2 „Graphics Synthesizer“ der ein Spezialanfertigung für die PS2 war und eine sehr hohe theoretische Performance aufwies. 16 Pixel Pipelines waren an 4MB embedded DRAM über einen 2560-Bit breiten Bus angebunden – ja richtig gelesen, der Bus war wirklich so breit. Heutzutage hat beispielsweise die GeForce GTX 780 einen Bus der „nur“ 384 bits breit ist.
Bei der PS3 entwickelte Sony einen weiteren speziellen Grafikchip, der aber zusammen mit nVidia entwickelt wurde. Der „Reality Synthesizer“ genannte Chip war Sonys ganzer Stolz und man glaubte mit ihm virtuelle Welten bauen zu können, deshalb der Name. Inzwischen wissen wir, dass der Chip den 7800er Grafikkarten von nVidia sehr ähnlich war und die PS3 einen 128Bit breiten Bus mit 256 MB GDDR3 Speicher besaß.
Bei der PS4 haben sich die Dinge drastisch verändert. Wie bereits in der CPU-Sektion erklärt wurde, hat Sony sich entschieden nicht einen neuen Grafikchip selbst zu entwickeln, sondern stattdessen AMDs GCN (Graphics Core Next) GPU zu lizenzieren. Was für ein Biest ist nun dieser GCN?
Von Sony wurde bereits bestätigt, dass die GPU mit etwa 800MHz laufen und eine Leistung von 1.84 TFLOPS erbringen wird. Dazu verfügt sie über 18 „Compute Units“, die aus insgesamt 1152 Stream-Cores bestehen. Der GCN-Kern ist kompatibel zum DirectX 11.2 Feature-Set, was aber nicht bedeutet, dass das alles ist was er kann. Mark Cerny hat in verschiedenen Gesprächen betont, dass Sony die GCN Cores in der Playstation 4 verändert hat, sodass sie universeller einsetzbar sind. Entwickler könnten beispielsweise Berechnungsaufgaben einfacher an die GPU abgeben als bisher. Was Sony damit meint, ist, dass Physik-, Kollisions- und andere umfangreiche Berechnungen von dem Grafikkern übernommen werden können. Der Grafikkern hat sehr viel mehr Leistung als eine gewöhnliche CPU.
„Die Original-AMD-GCN Architektur erlaubte ein Grafikbefehlquelle zusammen mit zwei Berechungsbefehlquellen. Für die PS4 haben wir mit AMD zusammengearbeitet, so dass wir diese Grenze auf 64 Berechungsbefehlquellen erhöhen konnten – die Idee dahinter ist, dass wenn man irgendwelche asynchronen Berechnungen auszuführen hat, diese in eine der 64 Warteschlangen einfügen kann und dadurch die Hardware dann entscheidet, wann und wie sie welchen Befehl im Zusammenspiel mit der Grafik ausführt“, erklärte Cerny.
Obwohl es keine echten Benchmarks von der Leistungs des GCN gibt, kann man jetzt schon behaupten, dass der Grafikkern nicht die Leistung einer High-End PC Grafikkarte übertrifft. Eine GeForce GTX 780 bietet etwa 3,97 TFLOPS an Leistung, kostet aber zur Zeit auch etwa EUR 550,-.
Es scheint so, dass Sonys Änderungen am GCN Kern für asynchrone Berechungsarbeiten in Zukunft Früchte tragen könnten – ein wichtiger Aspekt, denn Konsolen haben eine Lebensspanne von 5-7 Jahren.
 
 

Xbox One

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Microsoft hat bisher noch nie einen Grafikchip selbst entwickelt und sich stattdessen Expertenwissen und/oder Hardware ins Haus geholt. Mit der Original XBOX schloss Microsoft eine Partnerschaft mit dem Grafikkartenspezialisten nVidia. Die Beziehung zwischen den beiden verschlechterte sich rapide als nVidia Microsoft immer dieselben hohen Kosten für den Grafikchip berechnete, obwohl die Produktion von Chips im Laufe der Zeit naturgemäß immer günstiger wird. Diese Fehde führte dazu, dass die beiden Unternehmen sogar vor Gericht gingen, sich aber dann außergerichtlich einigten. Bei der XBOX 360 hat Microsoft dann ATI als Partner für den Grafikkern ihrer Konsole mit dem Namen Xenos auserkoren. Dieser Chip war in vielen Belangen der R520 Architektur von ATI ähnlich, aber unterschied sich in einem wichtigen Aspekt: Der Kern hatte „Unified Shaders“, was bedeutete, dass die klassische Aufteilung in Vertex- und Pixelshader nicht mehr existierte. Für Entwickler bedeutete es, dass sie je nach Aufgabenstellung die Anzahl an Shader für sich selbst aufteilen konnten und nicht im starren Korsett der Hardwarevorgaben arbeiten mussten.
Da Microsoft gute Erfahrungen mit ATI gemacht hatte, war es ein logischer Schritt, dass sie bei ATI (nun AMD) für ihre nächste Konsole eine Anfrage stellten. Insbesondere schien auch die XBOX 360 in den Anfangstagen grafisch der PS3 überlegen zu sein. Microsoft hat sich nun ähnlich wie Sony für AMDS GCN Core für ihre XBOX One entschieden. Dieser GCN Core ist Teil der CPU/GPU Kombinations-APU und AMD bietet seinen Lizenznehmern eine Art Baukastenprinzip für diese APUs an, so dass man sich aussuchen kann was und wieviel man haben möchte. Microsoft war zwar bei seinen zwei Events für die XBOX One ziemlich still was die Hardware anging, aber wir konnten herausfinden, dass die XBOX One’s GPU mit etwa 853MHz laufen und etwa 1.31 TFLOPS an Leistung liefern wird. Dazu bedient sie sich 12 „Compute Units“ die aus insgesamt 768 Stream-Cores bestehen. Der Chip unterstützt das Direct 11.2 Feature-Set, was natürlich nicht bedeutet, dass es nur dieses Set unterstützt. Weitere Veränderungen an dem GCN-Kern durch Microsoft wurden von diesen nicht verraten, aber es besteht im Bereich des Möglichen, dass Microsoft auch an der einen oder anderen Stelle geschraubt hat. Microsoft behauptet, dass die XBOX One die achtfache Grafikleistung der XBOX 360 hat und an anderer Stelle konnten wir herausfinden, dass die XBOX One zumindest die fünffache der theoretischen Shader Performance der XBOX 360 haben wird. Von der graphischen Seite sollte aus es also ausreichend Leistung geben, um sichtbar bessere Optik zu erreichen.
 

RAM - Random Access Memories


Bevor wir zum Speichervergleich kommen, möchten wir erst einmal erläutern wieso Unified RAM so etwas Gutes ist: In traditionellen Rechnersystemen bereitet die CPU die Daten beispielsweise für die Geometrie vor und lädt sie anschließend hoch in den Grafikkartenspeicher. Dieser Transfer ist teuer, wenn er häufig ausgeführt werden muss. Mit Unified RAM kann die GPU direkt auf den Speicher in dem die CPU die Daten vorbereitet hat, zugreifen. Und was noch wichtiger ist: Sie kann die Ergebnisse von GPGPU-Berechnungen eben auch im Speicher selbst hinterlassen, was die CPU sofort weiterverarbeiten kann.
 

PlayStation 4

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Ein wichtiger Aspekt einer Konsole ist der Speicher (RAM – Random Access Memory) und seine Menge. Die PS2 beispielsweise besaß 32MB RDRAM (Rambus-RAM, eine schnellere Version von Standard-DRAM der damals verbaut wurde) und 4MB hochgeschwindigkeits eDRAM der direkt auf dem Die des Graphics Synthesizer saß. Die PS3 beinhaltet 256MB XDR DRAM (eine aufgepumpte Version von DDR2 RAM) als Hauptspeicher und 256MB GDDR3 RAM als Grafikspeicher.

Die Playstation 4 benutzt als erste Sony Konsole eine Unified RAM Architektur und baut auf 8GB GDDR5 RAM auf, welcher einen Durchsatz von 176GB pro Sekunde aufweist. Dieser Speicher läuft mit einer Taktfrequenz von etwa 5.5GHz. Im Gegensatz zu den alten Architekturen haben alle Systemkomponenten Zugriff auf den sehr schnellen GDDR5 RAM, welcher normalerweise nur auf Grafikkarten genutzt wird (und das auch noch in geringeren Mengen zwischen 1-6GB). Inzwischen wird geschätzt, dass etwa 3 bis 3,5 GB für das Betriebssystem der PS4 gebraucht wird, und für die Spiele 5 bis 4,5 GB auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Sony hat ein Konzept des "flexiblen Speichers" in die PS4 integriert wonach Entwickler Speicher vom OS anfordern können. Die genauen Details sind noch nicht bekannt aber Sony könnte durch Updates die verbrauchte Größe verringern. [strike]Es ist nicht ganz klar wie viel von diesem Speicher für Spiele zur Verfügung steht und wie viel Speicher das Betriebssystem in Beschlag nimmt. Wir schätzen, dass das OS etwa 1GB RAM verbraucht, so dass 7 GB für den Rest des Systems übrig bleibt.[/strike]
 

Xbox One




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Man kann niemals genug Speicher haben, denn sobald man glaubt genug zu haben, kann man diesen sehr schnell mit noch mehr Dingen auffüllen. Diese Binsenweisheit ist natürlich auch für Konsolenspeicher anwendbar. Die Original XBOX hatte 64MB DDR RAM der mit 200MHz lief (doppelt so viel wie es bei der PS2 der Fall war) und die XBOX 360 hatte bereits 512MB GDDR3 RAM, welcher mit etwa 700MHZ lief. Der interessante Aspekt ist, dass Microsoft bereits bei der XBOX 360 einen Unified RAM benutzte, während die Konkurrenz die Speicherbereiche noch trennte.
 
Die XBOX One benutzt [strike] auch Unified RAM[/strike] eine Art von Unified RAM und baut auf DDR3-2133 DRAM auf, dessen Bandbreite bzw. Durchsatz bei etwa 68,3GB pro Sekunde liegt. Um den Zugriff auf den Speicher für den Grafikkern etwas abzumildern, hat Microsoft 32MB embedded SRAM auf dem APU-Die der XBOX One integriert, welcher angeblich etwa 102GB pro Sekunde schafft. Es ist zur Zeit nicht sehr klar, ob die Hardware diesen Cache selbst managt oder aber der Entwickler sich um diesen speziellen Speicherbereich kümmern muss.
Wie heise.de unter Berufung von AMD Mitarbeitern nun herausgefunden hat, nutzt Microsoft bei der XBOX One eben nicht deren hUMA Technologie wie Sony das bei der PS4 tut, sondern haben recht getrennte Speicherbereiche. Gerade diese Technik sei wichtig für das Rendering von grossen Texturen: "Spieleentwickler wollten seit einigen Jahren extrem große Texturen nutzen, mussten sich bis dato aber einer ganze Reihe von Tricks bedienen, Teile großer Texturen in kleinere Texturen zu verpacken. Denn heute muss eine Textur zunächst in einem separaten Bereich des physischen Speichers liegen, bevor die GPU sie verarbeiten darf. Mit hUMA werden Anwendungen viel effizienter mit Texturen umgehen können."
Microsoft hat verlauten lassen, dass auf der XBOX One zu jeder Zeit 3 Betriebssysteme laufen werden (XBOX One Game System, Windows 8 Core und der verbindende Hypervisor), welche 3GB an RAM verbrauchen werden. Für Spiele werden in etwa 5GB RAM übrig bleiben. Microsoft reserviert sich somit einen guten Teil des Arbeitsspeichers um auch für zukünftige Erweiterungen der XBOX One genügen Platz zu haben und diese verwirklichen zu können.
 
 
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Round 4: Macht euch bereit für den Service



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In diesen Tagen reicht es für Konsolen nicht mehr aus, eine einfache Playback-Maschine für Games zu sein. Es muss mehr sein. Sie muss mehr bieten und die Spieler erwarten von ihren Spielekonsolen weitaus mehr als das stupide Disc-Lesen. Wir schauen uns an, was die beiden Konsolen noch alles zu bieten haben.



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PlayStation 4


Sony präsentierte eine Menge Services für die Playstation 4. Zunächst einmal soll Playstation Plus nun das Tor zum Onlinegaming werden. Was auf der PS3 noch ein kostenloser Service war, wird nun mit der Playstation 4 kostenpflichtig. Die Anmeldung für PS-Plus soll den Spielern den Zugang auf eine Instant-Game-Kollektion ermöglichen, bei der jeden Monat neue Spiele hinzugefügt und kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt werden. Für die Dauer des PS-Plus Abonnements hat der Spieler all diese Games zur Verfügung. Des weiteren soll die PS4 einen Film- und TV-Serienverleih bieten und dem Spieler wieder ermöglichen Games aus dem Playstation Store zu erwerben. 
Außerdem gab Sony an, dass man Spiele nach dem Erwerb im Playstation Store sofort spielen könne. Diese Technik, wie sie auch in PC-Spielen wie Diabolo 3 oder World of Warcraft verwendet wird, ist für Konsolen neu und sollte die Downloadwartezeit nach dem Kauf eines Spiels deutlich verringern. 
Bereits vor der E3 gab es wie immer viele Gerüchte. Einige der Spieler dachten, Sony würde den selben DRM-Weg wie Microsoft einschlagen und den Gebrauchtspielehandel unmöglich machen. Doch von all den Befürchtungen hat sich keine bewahrheitet. Ganz im Gegenteil: Sony gab bekannt, dass man keinerlei Pläne zum Unterbinden des Gebrauchtspielehandels habe. Mit Hilfe von diesem Schritt übte Sony massiven Druck auf Microsoft aus. Sowohl die Presse, als auch die Konsumenten und Investoren brachten Microsoft schließlich dazu von den DRM-Plänen einen Schritt zurück zu tätigen. Und als sei das nicht genug, verbot Sony seinen Entwicklern noch den "Online-Pass" in Spiele zu programmieren. Dieser Online-Pass hat die Spieler zu PS3-Zeiten daran gehindert Online-Multiplayerspiele einfach so zu verkaufen. Nach erstmaliger Aktivierung des Passes musste der neue Besitzer des Spiels einen neuen Pass erwerben, um in den Genuss des Onlinegamings zu kommen. 

Neben diesem Angebot wird Sony außerdem den Gaikai Streamingservice auf seiner Playstation 4 anbieten. Dieser soll dem Spieler eine "Preview" von Games ermöglichen, ohne sie auf dem Gerät installieren zu müssen. Zusätzlich könnte Sony mit diesem Service das Streamen von PS3 Spielen ermöglichen. Zwar ist dies noch nicht bestätigt worden, die Möglichkeit dazu würde allerdings existieren. 

Außerdem ermöglicht Sony den Spielern das Gameplay eines Freundes live zu verfolgen. Dieser Broadcast wurde durch eine Partnerschaft mit UStream ermöglicht, welche die Infrastruktur für diesen Service bieten werden. Dabei soll es nicht nur möglich sein dem Spiel eines Freundes auf dem PS4 System zu folgen, nein auch mobile Geräte sollen das Gameplay streamen können. Neben UStream hat Sony auch Twitch mit ins Boot geholt, welches unter PC-Gamern der beliebtere Streamingservice sein soll.

Sony hat einen speziellen Chip in die Playstation 4 eingebaut, welcher dauerhaft die Geschehnisse auf dem Display in Echtzeit kodiert. Das ermöglich es die letzten 15 Minuten Gameplay auf dem Laufwerk abzuspeichern und mit dem neuen Share-Button des Playstation 4 Kontrollers zu teilen. Spieler werden die Möglichkeit besitzen ihre besten Spielmomente zu speichern und mit ihren Freunden zu teilen oder diese auf Youtube, Twitter und Facebook hochzuladen.
 
 

Xbox One





So wie bereits bei der Xbox360 wird auch der Onlineservice der XBOX One wieder kostenpflichtig werden. Doch dieses Mal leihen sie sich einige Ideen der Konkurrenz: Einige Spiele werden kostenlos zum Download angeboten. Während der E3 verkündete Microsoft, dass unter diesen Spielen beispielsweise Titel wie Assassin's Creed 2 und Halo 3 sein werden. Der Service der XBOX One wird außerdem viel breiter werden als bei der hauseigenen Vorgängerkonsole. Man wird Musik, Videos und Spiele downloaden können. Außerdem integrierte man TV Funktionalität. Auch das surfen im Internet soll mit einer eigens dafür angefertigten Internet Explorer Version möglich sein. Wie mit Windows 8 soll die XBOX One in der Lage sein zwei Applikationen zur selben Zeit auf dem Display anzuzeigen: Man wird also spielen und gleichzeitig im Internet surfen können. Auch der Skypevideochat wird mit der XBOX One möglich sein. Eben dieser wurde vor allem in der ersten Präsentation der XBOX One sehr prominent vorgestellt. Besonders interessant für die Amerikaner: NFL Fantasy Football Leagues und andere Sportangebote werden auf der XBOX One erlebbar sein. Außerdem erklärte Microsoft, dass sie ein spezielles TV-Programm veröffentlichen werden, welches an das Halo Universum angelehnt sein wird. Worum es sich dabei genau handelt ist noch unklar.

Manche der Cloud-Services wurden während der Präsentation besonders hervorgehoben. So sollen die User zum Beispiel die Möglichkeit besitzen ihre Filme, Musik oder Spiele in der Cloud zu sichern. Wenn ihr die Berichterstattung direkt nach dem Einführungs-Event im Mai zur XBOX One verfolgt habt, solltet ihr vielleicht mitbekommen haben, dass Microsoft eine Menge neuer Richtlinien und Management-Systeme in Bezug zu ihren Spielen angekündigt haben. Bis Mittwoch, den 19. Juni 2013 spielte sich folgende Situation ab: Spiele die im Laden gekauft wurden, sollten an den Account des Spielers gebunden werden - das Spiel würde auf der Festplatte gespeichert und in der Cloud für den Spieler persönlich aktiviert werden. Die Spiele-CD würde hiermit für andere Spieler nutzlos sein. Der Vorteil die Spieleaktivierung so zu behandeln besteht darin, dass das Spiel von jeder beliebigen Konsole des Käufers des Spiels oder auch Konsolen in denen er sich eingeloggt hat spielbar ist. Doch als Nachteil sei aufzuzeigen, dass das Eigentumsrecht des Käufers erheblich eingeschränkt wird. Man könnte nicht mehr ganz so einfach Spiele mit den Freunden tauschen oder sie verleihen. Man müsste sich auf der Konsole der Freunde einloggen, das Spiel downloaden und anschließend innerhalb von 24 Stunden zocken. Warum ausgerechnet 24 Stunden? Weil die XBOX One innerhalb von diesem Zeitraum mindestens einmal eine Internetverbindung aufbauen müsste. Spätestens dann wäre das Spiel wieder für diese Konsole deaktiviert. Auch für den Fall, dass man ein gekauftes Spiel wieder verkaufen möchte, müsste man es erst einmal von dem Account des ursprünglichen Käufers deaktivieren, was mit Sicherheit diverse Kosten verursachen würde. Es war zwar nicht wirklich klar, ob Microsoft so den Umgang mit den Gebrauchtspielen vor hatte, doch es sah ganz danach aus. Nach dem massiven Shit Storm, den der Konzern aufgrund seiner vielen Regelungen im Internet erhielt, machte man eine 180 Grad Kehrtwende und verabschiedete sich von all diesen Plänen. 

Microsoft und Twitch haben nun in Zusammenarbeit einen Streamingservice für XBOX One Besitzer erarbeitet. Mit diesem Service soll man das aktuelle Gameplay streamen und sogar aufnehmen können. Zudem soll es für aufgenommenes Videomaterial, wie bei Youtube, eine Kommentarfunktion geben. SmartGlass ist expandiert, sodass die User nun auf ihren Tabletts sehen können was ihre Freunde aktuell spielen. Die Daten werden in Echtzeit übertragen, sodass man den Spielefortschritt des Freundes hautnah mit verfolgen kann. Das ermöglicht eine Art Konkurrenzkampf zwischen den Spielern - Wer beendet das Spiel als erster? Als sei das nicht genug, kann man mit SmartGlass die eigenen Spieldaten mit denen seiner Freunde vergleichen.
 
Microsoft hat in jüngster Zeit verlauten lassen, dass auch die XBOX One eine gewisse Zeit Spiele wird aufzeichnen können: Man wird die letzten 5 gespielten Minuten auf der Festplatte speichern und darüber hinaus kann man der XBOX One per Sprachbefehl sagen, die genau letzten 30 Sekunden festzuhalten. Einfach "XBOX, record that" sagen und die letzten 30 Sekunden werden separat aufgenommen und für spätere Verarbeitung zur Verfügung gestellt.


 
 
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Round 5: Jedermanns Liebling ist...Jedermanns Liebling?

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Das Konzept einer Konsole ist darauf abgestimmt was das Publikum hören will. Spielt das überhaupt eine Rolle? Natürlich tut es das! Der ökonomische Erfolg der drei Hauptspielekonsolen hängt schließlich von den Erwartungen des Publikums ab.



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PlayStation 4

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Sony stellte eines ziemlich klar: Sie zielen auf die Core Gamer ab. Nicht weniger und nicht mehr. Durch beide Konferenzen hindurch, zielten alle Dinge die gezeigt wurden auf den vor dem großen Fernseher sitzenden Gamer ab. Sehr wenig lenkte von diesem klaren Fokus ab und fast alle Spiele die gezeigt wurden, hatten den Core Gamer im Visier. Previews für Casual Games waren fast nicht vorhanden und Sony zeigte keine neuen SingStar oder Move Games auf den Konferenzen. Es gab nur eine kurze Präsentation der Move Features in Kombination mit dem neuen Controller und der Playstation Kamera.
 
Um die Core Gamer noch weiter zu begeistern, ließ man verlauten, dass es keine Gebrauchtspielsperren und auch keine Regionalsperre bei der PS4 geben würde. In ihrer Präsentation betonte Sony, dass sie die Plattform der Wahl für Netflix seien, obwohl sie das eigentlich nie aktiv beworben haben.
 

Xbox One




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Microsofts Message an die Menschen die zugehört haben, war nicht wirklich klar und an manchen Stellen sogar verwirrend. Am ersten XBOX Reveal Event haben die Massen viel zur Hardware und auch ein paar Spiele erwartet. Stattdessen drehte sich der Event aber ausschließlich um die TV Funktionalitäten der neuen Microsoft Konsole. Man erklärte damit auch den Namen der Konsole: „ONE“ – die eine Box, die im Mittelpunkt steht. Obwohl die zweite Präsentation auf der E3 mehr auf den Core Gamer zugeschnitten war, ist die Zielgruppe, die Microsoft anvisiert, eine viel breitere. Microsoft kämpft um die Vorherrschaft im Wohnzimmer, und um diese zu gewinnen, haben sie Features integriert, die Gamers nicht unbedingt wollen. Den Kampf führt Microsoft nicht gegen Sony, sondern eher gegen Google und Apple. Microsoft will diesen beiden Technologiegiganten das Feld nicht überlassen. Die Zukunft wird zeigen ob die Strategie mit der XBOX One als Vehikel aufgehen wird. Core Gamer können zumindest mit der zweiten Präsentation zufrieden sein.


 
 
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Round 6: Größer ist besser: Massenspeicher und Ausbaufähigkeit



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Wir lieben unsere Konsolen weil wir eben nicht Teile von ihnen durch bessere austauschen müssen, wie es die PC-Spieler tun. Aber ab einem gewissen Punkt wollen wir unsere Konsole mit mehr Speicherkapazität und schnellerem Laufwerk aufrüsten. Erlauben uns die zwei Kontrahenten unsere Bedürfnisse nach Größerem zu befriedigen? 

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PlayStation 4

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Die PS3 war die erste Konsole, die Sony mit einer integrierten Festplatte auslieferte. Das Tolle daran war, dass diese Festplatte durch den Nutzer ohne Probleme ausgetauscht werden konnte. Wenn man wollte, konnte man die Festplatte also ohne Hindernisse durch eine handelsübliche größere Festplatte austauschen. Wenn man das nötige Kleingeld hatte, konnte man natürlich auch eine SSD einbauen um verbesserte Zugriffszeiten auszunutzen. Die USB-Ports der PS3 erlauben das Anschließen von USB-Laufwerken, die dann als Medienzulieferer fungieren können.
 
Die PS4 bietet zwei Super Speed USB 3.0 Anschlüsse an, die genug Bandbreite haben, so dass auch eine Standardfestplatte durch die Verbindung nicht ausgebremst werden würde. Die interne Festplatte wird 500GB groß sein und ist wie wir bestätigt bekommen haben, wieder durch den Nutzer austauschbar. Wir nehmen an, dass die internen SATA-Ports zum Anschluss der Festplatte mindestens SATA-3 haben, so dass ein Austausch durch eine SSD Sinn machen könnte. Zur Zeit ist es noch unklar, ob Spiele auf einer externen HDD installiert werden können.


 
 

Xbox One




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Die XBOX 360 ermöglichte es dem Nutzer, die angedockte Festplatte auf der Oberseite durch eine andere auszutauschen. Das Problem hierbei war aber, dass man diese Festplatte nur durch solche von Microsoft ersetzen konnte. Diese speziellen HDDs waren extrem teuer im Vergleich zu jenen die man einfach so kaufen konnte.
 
Bei der XBOX One ist es noch ein Tacken schlimmer: Microsoft hat sich dazu entschlossen, das interne Laufwerk nicht austauschbar zu machen. Auf den ersten Blick ist der Nutzer beschränkt auf die 500GB große Festplatte. Wenn man die Erfahrung aus Windows RT Surface Notebooks ableiten kann, so werden die Betriebssysteme in etwa 5-10GB für sich selbst reservieren und damit den freien Speicher noch weiter reduzieren.
Aber es ist nicht alles so schlimm wie es scheint, denn wie Microsoft verlauten lassen hat, kann man über die USB-Ports externe Festplatten anschließen, die sich genau so wie die interne Festplatte nutzen lassen.
 
Microsoft hat ganz klar gesagt, dass es keine Abwärtskompatibilität für XBOX 360 Games geben wird. Der Grund ist natürlich, dass die XBOX 360 eine andere Prozessorarchitektur hat als die XBOX One.
Dafür hat die XBOX One aber mehr gemeinsam mit ihrer Großmutter: Die Original XBOX basierte nämlich auch auf einer x86 Architektur und in der Theorie müsste es möglich sein diese Titel auf der XBOX One zum Laufen zu bringen. Microsoft hat diesem Unterfangen aber eine Absage erteilt.
 
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Round 10: Kostbare Juwelen benötigen eine spezielle Pflege: Unabhängige Entwickler



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Große Spielepublisher tendieren dazu sich auf ihren Juggernaut-Franchises auszuruhen, da hier ein bestimmtes Zielpublikum bereits existiert und man so nur ein geringes Risiko eingeht. Aber meistens kommen die wirklich innovativen Spiele und Ideen von kleinen unabhängigen Entwicklern, die eigentlich niemand wirklich auf dem Radar hat. Wir wollen uns mal ansehen, wie unsere beiden Kontrahenten diese Entwickler-Juwelen pflegen wollen. 



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PlayStation 4


Sony hat seine Strategie geändert und erlaubt Indie-Developern nun eigene Spiele für die PS4 und die PSVita zu entwicklen und wesentlich direkter zu veröffentlichen. Das ist ein riesiger Schritt nach vorne, da die unabhängigen Entwickler nicht mehr dazu genötigt werden sich von einem großen Publisher einengen zu lassen - da sie diesen einfach nicht mehr benötigen. Außerdem verzichtet Sony noch auf Gebühren für den Vertrieb der Spiele im Playstation Store.


 
 

Xbox One





[strike]Microsofts Einstellung bezüglich der Veröffentlichung von Spielen im XBOX Live hat sich seit der XBOX 360 nicht geändert - als unabhängiger Entwickler muss man immernoch zunächst Kontakt mit einem Publisher aufnehmen, bevor das Spiel im XBOX Live erhältlich sein wird. Es scheint so als habe sich tatsächlich wenig verändert, doch angeblich möchte Microsoft um japanische Entwickler werben und sie mit auf ihr Schiff ziehen. [/strike]
Microsoft hat mit einer Ankündigung vor kurzem einen weiteren One-Eighty vollzogen und erlaubt es nun Indie-Entwicklern, Spiele selbst zu publishen ohne auf einen Publisher angewiesen zu sein. Darüber hinaus wird man auch die Endkontrolle der Spiele stark verkürzen, so dass man nicht mehr mit einem feinen Kamm durch den Code der Indies gehen wird, sondern diese an bestimmten Kriterien beurteilen wird. 



 
 
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Round 12: Deine Meinung ist gefragt!

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In dieser Runde entscheidest du wer gewinnt. Entscheide welche Konsole dir besser gefällt - die XBOX One oder doch die Playstation 4? Es liegt an dir! Wie auch immer die Umfrage ausfallen wird, sie fließt nicht mit in die Endwertung ein. 


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Das Urteil

[smallhead]Nachdem die PS4 mit der XBOX One im ersten Match den Fussboden aufgewischt hat, war Microsoft klar, dass sie noch viel machen mussten um verlorenes Terrain zurückzuerobern. Microsoft hat in den letzten Wochen Schlüsselaspekte der Kritik verändert und abgemildert und nähert sich nun Schritt für Schritt dem Gewinner des ersten Matches an:
 
- Das unsägliche DRM wurde entfernt.
- Die Indies werden nun sehr viel besser unterstützt und können Ihre Spiele selbst veröffentlichen
- Man hat auch eine Record-Option der XBOX One spendiert und sie somit auch auf das Niveau der PS4 gebracht.
- Die Kinect-Hardware muss nicht mehr permanent an der XBOX One angeschlossen sein
- Das Headset gehört nun wieder zur XBOX One Grundausstattung
- Zeitlich begrenzt in Europa: Kostenloses FIFA 14 mit jeder vorbestellten XBOX One
 
Alle diese Verbesserungen können nicht ignoriert werden. Microsoft ist auf dem besten Weg die Konsole zum Launch wesentlich besser dastehen zu lassen als sie es noch zum Debut kurz vor der E3 war.
Auch wenn es nicht zum Sieg für die XBOX One gereicht hat, können wir jetzt sagen, dass die Konsole uns jetzt wesentlich besser gefällt als noch vor ein paar Monaten.
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