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Microsoft äußert sich zu Kinect-Überwachung, Gebrauchtspielverkauf und Online Zwang

Noch vor der E3 will man die wichtigsten Kritikpunkte geklärt haben.

XBOX One // Freitag, 07. Juni 2013 um 13:47 von HatWolf


Die E3 steht kurz bevor und somit auch die Pressekonferenz von Microsoft für die neue Xbox-Konsole. Allerdings hat man bei der ersten Enthüllung mit einigen Kritikpunkten zu kämpfen gehabt, die Presse und besonders Spieler gegen die Xbox One immer wieder hervorgebracht haben. Nun äußerte sich der Hersteller zu den drei wichtigsten Angriffspunkten ihrer neuen Konsole auf ihrer Webseite, nämlich den Vorwurf der Kinect-Überwachung, die Eingrenzung des Gebrauchtspielverkaufs und dem Online-Zwang.

Zunächst zu Kinect. Wie bereits bekannt wurde, muss die Kamera an der Xbox One angeschlossen sein, damit die Konsole überhaupt funktioniert, allerdings sei es dem Anwender möglich sie jederzeit abzuschalten oder zu pausieren. Kritisiert wurde ja, dass die Konsole sich über einen Sprachbefehl ("Xbox On!") einschalten ließ, weswegen das Mikrofon immer passiv mithören würde, was in der Umgebung gesprochen wird. Diese Funktion ließe sich aber abschalten, damit das Mikrofon nicht mehr die ganze Zeit offen sei. Die Xbox One ließe sich auch mit dem Controller oder der Fernbedienung steuern. Die Kinectkamera müsse nur dann aktiviert werden, wenn es die entsprechende Anwendung erfordert. Microsoft betont auch, dass der Anwender immer vorher informiert würde, bevor aufzeichnete Daten online übertragen würden, sei es nun in Form von Videos, Fotos, Mimik-Aufnahmen, Puls oder andere Informationen, die von Kinect aufgenommen werden können.

Wie sieht es mit dem Online-Zwang aus? Die Xbox One muss nicht ständig mit dem Internet verbunden sein, bedarf aber genereller Internetanbindung damit das DRM-System überprüft werden kann und auch Updates heruntergeladen werden können. Spiele werden von der Disc nun vollständig auf der Hardware installiert und über eine Seriennummer an den Account des Spielers gebunden. Damit ist die Disc selbst für eine Kopierschutzabfrage nicht mehr notwendig, allerdings muss der Spieler sich einmal in den letzten 24 Stunden in seinen Account eingeloggt haben, damit die Spiele-Bibliothek überprüfen kann, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Wer sich bei einem Freund auf seinem Konto einloggt, kann somit weiterhin auf seine Spiele zugreifen, unter diesen Umständen darf die Internetverbindung aber nicht länger als eine Stunde unterbrochen werden. Die persönliche Spielbibliothek kann man auch für bis zu zehn weitere Familienmitglieder freigeben können.

Und nun zuletzt die Diskussion um die Gebrauchtspielgebühren und -verkauf. Micosoft spricht davon, dass die jeweiligen Publisher der Spiele nun entscheiden könnten, ob sie den Weiterverkauf eines Spiels unterstützen oder dafür eine Gebühr verlangen wollen. Es gibt aber Ausnahmen. Der Besitzer des Spiels kann es einmalig an einen Freund verkaufen, falls dieser mindestens 30 Tage in seiner Freundesliste registriert ist. Dieser kann aber somit das gekaufte Spiel selbst nicht weiterverkaufen. Damit ist ein Verkauf an unbekannte Dritte, wie etwa über eBay, nicht mehr möglich. Solche Spiele lassen sich nur noch an registrierte Händler verkaufen (wie etwa Gamestop), da nur noch diese die Registriernummer des Spiels aufheben können. In diesem Fall können die Publisher eine Gebühr verlangen. Microsoft selbst will diese Freischaltgebühr erst einmal nicht für die eigenen Spiele anwenden, betont aber, dass man dies in Zukunft ändern könnte.

Die Einschränkung des freien Verkaufs dürfte allerdings wohl noch zu Diskussionen führen. Nicht nur unter Spielern und Xbox-Fans, sondern auch unter deutschen Verbraucherschützern. Ob dieses System von Microsoft hier genauso rechtlich anerkannt würde, bleibt nämlich fraglich. Was haltet ihr davon?


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