Da die momentan Marktlage sehr ungewiss ist, wurde bei Ampere Analysis ein Report erstellt, der verschieden Szenarien abdeckt und mögliche Launchpreise von PlayStation 6 und Xbox Helix gegenüber stellt. So geht man bei einem Verkaufspreis von 1000 US-Dollar davon aus, dass sich beide Konsolen zusammen 38% weniger verkaufen bzw. 39 Millionen Einheiten weniger Einheiten gegenüber der aktuellen Generation absetzen würden. Im Vergleich zu einem Launchpreis von 700 US-Dollar in 2028 würde dies bedeuten, dass der Konsolenmarkt in den ersten fünf Jahren um 12% schrumpft bzw. 3,4 Milliarden US-Dollar weniger umsetzt.
Um diesen Szenario zu entgehen schlägt Piers Harding-Rolls, Senior Research Director bei Ampere Analysis, drei verschiedene Möglichkeiten vor. Die erste wäre es den Launch über Ende 2028 hinaus zu verzögern und hoffen, dass die Komponentenpreise bis dahin gesunken sind. Dies ist allerdings mit einigen Risiko verbunden, da die Senkung nicht garantiert ist und weitere globale Krisen zusätzlichen Einfluss nehmen würden.
Die zweite Möglichkeit wäre stärkere Hardware-Zuschüsse, welche an anderer Stelle wieder reingeholt werden müssten durch aggressivere Monetarisierungsmodelle und ein Fokus auf digitale Verkaufswege. Der Verzicht auf ein physisches Laufwerk der PlayStation 6 steht hierfür beispielhaft.
Die dritte Möglichkeit ist mehr Fokus auf Innovation und weniger auf grafischen Fortschritt, wie es Nintendo bereits macht. Durch eine bessere bzw. andere Spielerfahrung soll sich die kommende Generation wie Next-Gen anfühlen und dabei gleichzeitig einen günstigeren Einstiegspreis als 1000 US-Dollar bieten.