Interne Daten aus den neuesten Xbox-Insider-Builds könnten Aufschluss über Microsofts künftige Hardware- und Service-Strategie geben. Unter dem Codenamen "Project Saluki" wird offenbar ein speziell auf den chinesischen Markt zugeschnittener Game Pass-Tarif vorbereitet.
Dieser soll mehrere Stufen und Belohnungssysteme umfassen, um den komplexen regulatorischen Anforderungen und den spezifischen Vorlieben der dortigen Spielerschaft gerecht zu werden. Die neue Expansionsstrategie von CEO Asha Sharma ist der zentrale Pfeiler des Vorhabens, das mit Blick auf das enorme Wachstum des chinesischen Marktes ins Leben gerufen wurde.
Parallel dazu sind Hinweise auf ein Programm namens "Positron" durchgesickert, bei dem es sich um ein "Disc-to-Digital"-System handeln könnte, das die Umwandlung von analogen in digitale Medien ermöglicht. Es ist jedoch zu betonen, dass die Informationen hierzu noch äußerst vage sind und mit großer Skepsis betrachtet werden sollten, denn offizielle Bestätigungen oder detaillierte Belege fehlen bislang.
Es wird spekuliert, dass ein solches Programm es Spielern ermöglichen könnte, ihre physische Sammlung in digitale Lizenzen umzuwandeln, was im Hinblick auf die nächste Xbox-Generation sinnvoll wäre, sollte diese auf ein optisches Laufwerk verzichten.
Angesichts der Tatsache, dass die Konkurrenz bereits einen Digitalanteil von über 85 Prozent erreicht hat, wäre ein Entitlement-Programm eine logische Maßnahme, um langjährige Kunden beim Übergang zur reinen digitalen Hardware nicht zu verlieren.
Dennoch bleibt "Positron" vorerst ein unsicheres Gerücht. Die Integration der Codenamen in aktuelle Test-Builds verdeutlicht jedoch, dass Microsoft intensiv an der Neuausrichtung seines Ökosystems arbeitet.