Die jüngsten Berichte legen nahe, dass die Planungen für die kommende PlayStation-Generation unter massivem Kostendruck stehen. Laut Angaben aus dem Umfeld von Sony könnten die anhaltenden Engpässe auf dem globalen Speichermarkt dazu führen, dass der Hersteller seine ursprünglichen Hardware-Ziele für die PlayStation 6 ändern muss.
Laut dem bekannten Hardware-Insider KeplerL2 könnte der Verkaufspreis in einem für Konsumenten akzeptablen Rahmen gehalten werden, wenn eine Reduzierung des Arbeitsspeichers in Betracht gezogen wird. Statt der ursprünglich anvisierten 32 GB RAM könnte das System demnach mit lediglich 24 GB RAM ausgestattet werden.
Diese potenzielle Entscheidung basiert auf einer notwendigen Senkung der Herstellungskosten.
Diese potenzielle Entscheidung basiert auf einer notwendigen Senkung der Herstellungskosten.
Eine Reduzierung des Speicherinterfaces auf 128 Bit in Kombination mit 24 GB VRAM würde die Produktionskosten pro Einheit schätzungsweise um 60 US-Dollar senken.
Während technische Puristen vor einer zu starken Beschneidung der Spezifikationen warnen, wird argumentiert, dass Entwickler eine höhere Speicherkapazität gegenüber einer extrem hohen Bandbreite bevorzugen könnten, um komplexere Spielwelten zu realisieren.
Dementsprechend agiert Sony derzeit bei der Festlegung eines Veröffentlichungszeitraums sehr vorsichtig. In dem jüngsten Finanzbericht haben die Führungskräfte eingeräumt, dass die Preisgestaltung der Hardware aufgrund der volatilen Komponentenpreise eine der größten Herausforderungen darstellt. Ein zu hoher Launch-Preis könnte die Marktdurchdringung der neuen Generation gefährden.
Deshalb ist es immer wahrscheinlicher, dass es technische Kompromisse beim SSD-Speicher (der weiterhin bei 1 TB bleibt) und dem Arbeitsspeicher geben wird. Ob diese Anpassungen ausreichen, um die PlayStation 6 unter der kritischen Preisobergrenze zu halten, wird maßgeblich von der Preisentwicklung der kommenden zwei Jahre abhängen.