Das Wachstum der Spieleindustrie führt zu einigen Marktverschiebungen, wie dem neusten Generations in Play-Report zu entnehmen ist. Dieser basiert auf einer Umfrage von Vielspielern, oder auch Gamer genannt, in den USA, Großbritannien sowie Australien. Laut der Umfrage kaufen nur noch 38% ihre Videospiele zu Release zum Vollpreis. Runtergebrochen auf die Altersgruppen sind dies 42% bei Gen Z (14 bis 29 Jahre), 38% der Millenials (30 bis 44 Jahre) und 20% von Gen X (46 bis 61 Jahre).
Als Gründe werden für das geänderte Kaufverhalten das größere Angebot an Videospielen heutzutage sowie der häufig unfertige Veröffentlichungszustand angegeben. Dementsprechend erhalten Käufer oft einige Zeit nach Release das bessere Produkt für einen geringeren Preis. Hinzu kommt der geringere Druck in den älteren Spielergruppen, sich sofort über jede Neuentscheidung auszutauschen.
Bei Gen Z steht dieser soziale Austausch mehr im Vordergrund, wozu auch soziale Netzwerke gehören. Dementsprechend sind die Spieler dieser Altersgruppe eher bereit, Spiele bei Veröffentlichung zu kaufen, damit sie sich über ihre Erfahrungen sofort unterhalten können.
Ähnliche Beobachtungen lassen sich bei der Abwägung Einzelspieler gegen Mehrspieler feststellen. So bevorzugen Gen Z klar Mehrspieler-Spiele aufgrund des Gemeinschafts-Aspekts, wohingegen Gen X bevorzugt alleine in die virtuellen Spielwelten abtauchen. Bei Millenials hält sich das Verhältnis in etwa die Waage.