Im Interview mit Bloomberg hat sich Take-Two CEO Strauss Zelnick zu Grand Theft Auto VI geäußert, welches im November endlich erscheinen soll. So sind laut ihm Konsolenspieler die Kernzielgruppe, welche optimal bedient werden müssen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird es laut ihm schwierig andere Zielgruppen anzusprechen. Dementsprechend bemüht man sich bei Rockstar Konsolenspielern die beste Erfahrung bei Erscheinen zu bieten, um anschließend mit der gewünschten positiven Aufnahme auch PC-Spieler und andere Spieler zu erschließen.
Die Zeitexklusivität ist dabei nicht durch einen Marketing-Deal mit Sony bedingt, sondern liegt mehr an der Tatsache, dass Rockstar-Spiele traditionell zuerst für Konsole erschienen. Dabei führt Strauss Zelnick weiter aus, dass bei manchen AAA-Titeln PC-Verkäufe 45% bis 50% ausmachen können, was vermutlich eine gewisse Erwartungshaltung an die späteren PC-Verkaufszahlen von GTA 6 mit sich bringt. Ein Zeitfenster für die Konsolenexklusivität wurde aber nicht genannt.
Zusätzlich beschreibt Strauss Zelnick sein Rolle bezüglich GTA VI als jemand, der an der Seitenlinie steht. So versucht man bei Take-Two Rockstar unbegrenzte finanzielle und kreative Ressourcen zu geben, wofür Rockstar im Gegenzug Perfektion anstreben. Dementsprechend hat Strauss Zelnick keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung, weshalb es ihm durchaus vor den Reaktionen der Spieler graut. Schließlich soll GTA 6 die hohe Erwartungshaltung erfüllen.