In ihrem neuesten Video berichten Moore's Law Is Dead von den geplanten Spezifikationen der PlayStation 6, welche ihnen zugespielt wurden. Dabei spekuliert er über eine dritte Version der PlayStation 6. So könnte sich zum bereits bekannten Handheld und der Standardversion eine Einsteigerversion (PS6S) gesellen, vergleichbar zur Xbox Series S, welche weniger leistungsfähig ist, dies aber durch den Preis ausgleicht. Die PS6 und Handheld sollen dabei Ende 2027 oder Anfang 2028 erscheinen, wobei sich der Termin auch noch etwas nach hinten verschieben kann.
Preisschätzungen wurden bereits im August 2025 geliefert, wobei diese sich durch die Speicherkrise mittlerweile wohl verändert haben: So wurden für die Einsteigerversion der PS6 300 bis 400 US-Dollar angegeben, für den Handheld 400 bis 500 US-Dollar und für das Standardmodell (PS6) 550 bis 700 US-Dollar. Gerade im Hinblick auf den erwarteten Preis des Standardmodells kann eine Einsteigerversion sinnvoll sein, um auch Spieler mit geringerem Budget abzuholen. In dieser Hinsicht ist es allerdings ironisch, dass Microsoft gerüchteweise von dieser Strategie abrücken und nur noch eine High-End-Version der kommenden Xbox veröffentlichen will.
Durch die Einführung der schwächeren PS6S-Variante bestünde die Gefahr, dass diese die technische Entwicklung der gesamten Generation ausbremst, wie es bereits bei der Xbox Series S der Fall ist. Immerhin scheint Sony im August 2025 mit reichlich Arbeitsspeicher geplant zu haben, um einen der größten Flaschenhälse der aktuellen Generation zu vermeiden. Wie es bei der momentanen Speicherkrise aussieht, mag nur spekuliert werden.
Der Leak schlüsselt die aktuell geplante Hardware der verschiedenen Varianten (Codename "Canis" für Handheld sowie mögliche Einsteigerversion und "Orion" für das Flaggschiff) detailliert auf:
Der Leak schlüsselt die aktuell geplante Hardware der verschiedenen Varianten (Codename "Canis" für Handheld sowie mögliche Einsteigerversion und "Orion" für das Flaggschiff) detailliert auf:
PS6 Handheld & potenzielle P6S (Canis APU)
CPU: 4x Zen 6c Kerne (für Gaming) + 2x Zen 6 LP Kerne (für das OS). Die Performance pro 6c-Kern soll etwa doppelt so hoch sein wie bei der PS5.
GPU: 16 RDNA5 CUs. Dank der neuen Architektur leistet eine CU rund 60% mehr als bei der PS5 (RDNA2).
RAM: 24GB bis 36GB LPDDR5X (192-bit Interface).
Leistung: Im Dock-Modus erreicht das System nur ca. 75% der Raster-Leistung einer PS5, übertrifft diese aber beim Raytracing um den Faktor 1,3 bis 2,6. Zusammen mit FSR4 sollen die Spiele optisch mindestens auf PS5-Niveau liegen.
Die PS6 "Standard" (Orion APU)
CPU: 8x Zen 6 Kerne
GPU: 40 bis über 48 RDNA5 CUs, getaktet mit mindestens 3GHz.
RAM: Geschätzte 40GB RAM.
Leistung: Hier wird mit der dreifachen Raster-Leistung der PS5 gerechnet (300% Boost). Damit würde die sich die PS6 leistungstechnisch in der Region einer Nvidia RTX 5080 bewegen Der Sprung beim Raytracing soll sogar noch deutlicher über dem Dreifachen der aktuellen Generation liegen.