Pearl-Abyss-CEO Heo Jin-young hat auf einer Aktionärsversammlung bestätigt, dass der südkoreanische Publisher eine Umsetzung von Crimson Desert für die Switch 2 prüft. Angesichts der geringeren Leistungsfähigkeit der Nintendo-Konsole seien jedoch Kompromisse nötig. Die Entwickler hätten bereits mit internen Forschungsarbeiten begonnen.
Das Open-World-Rollenspiel nähert sich unterdessen der Marke von fünf Millionen verkauften Einheiten. Bereits am ersten Tag gingen zwei Millionen Exemplare über den Ladentisch, nach vier Tagen waren es drei Millionen – laut Heo ein heimischer Rekord.
In der gleichen Sitzung äußerte sich der CEO auch zu möglichen Bezahlinhalten. Statt auf kostenpflichtige Erweiterungen zu setzen, wolle man zunächst mit kostenlosen Updates das Grundspiel attraktiver machen. "Ich möchte eine strategische Entscheidung treffen, die dafür sorgt, dass die Basisversion von Crimson Desert gut läuft", so Heo.
Auf die Frage nach Mehrspieler-Funktionen antwortete er zurückhaltend: Das Team habe zwar intern experimentiert, doch angesichts der aktuellen Hardware seien deutliche grafische Abstriche nötig – größere Pläne gebe es derzeit nicht.
Die Aktie von Pearl Abyss war nach den ersten Kritiken zeitweise um fast 30 Prozent eingebrochen, hat sich seitdem dank der starken Verkaufszahlen jedoch weitgehend erholt.