Wie eine detaillierte technische Analyse von Digital Foundry zeigt, unterscheiden sich die Konsolenversionen von Resident Evil Requiem erheblich in ihren Funktionen. Während alle Plattformen eine stabile Performance liefern, bietet einzig die PS5 Pro erweiterte Grafikoptionen wie 120Hz und Raytracing.
Das Spiel selbst, das erstmals rein für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt wurde, präsentiert sich auf allen Systemen mit atmosphärischen Umgebungen, hochdetaillierten Charaktermodellen und ausgefeilten Effekten. Die Umsetzung der technischen Finessen fällt jedoch je nach Konsole unterschiedlich aus.
PS5 Pro als technisches Flaggschiff
Die Enhanced-Konsole von Sony hebt sich in mehreren Disziplinen von den Basismodellen ab. Sie ist die einzige Plattform, die einen 120-Hz-Modus bietet und dies mit durchgehend hohen Bildraten bei Unterstützung von variablem Refresh Rate (VRR). Gleichzeitig können Spieler auf der PS5 Pro im 60-fps-Modus auf hochwertige Raytracing-Effekte zugreifen, darunter transformative Reflexionen und globale Beleuchtung.
Die Bildqualität profitiert zudem von einer temporalen Hochskalierung, die selbst bei internen Pixeldichten knapp über 1080p eine Optik erzeugt, die an native 4K-Auflösung heranreicht.
Die Bildqualität profitiert zudem von einer temporalen Hochskalierung, die selbst bei internen Pixeldichten knapp über 1080p eine Optik erzeugt, die an native 4K-Auflösung heranreicht.
Technische Unterschiede im Überblick
| Console | Standard mode | Ray Tracing | 120FPS Mode |
| PS5 Pro | 60 FPS (1080p) mit modernem temporal upscaling | Ja | Ja |
| PS5 (Base) | 60 FPS (1080p) mit FSR 1 | Nein | Nein |
| Xbox Series X | 60 FPS (1080p) mit FSR 1 | Nein | Nein |
| Xbos Series S | 60 FPS (720p) mit FSR 1 | Nein | Nein |
Sowohl die Basis-PS5 als auch die Xbox Series X müssen auf diese erweiterten Funktionen verzichten. Ein 120-Hz-Modus ist auf beiden Plattformen nicht vorhanden, ebenso wenig wie Raytracing-Effekte. Die Bildqualität wird hier durch eine räumliche Hochskalierung von einer internen Auflösung knapp über 1080p erzeugt; ein spürbar weniger aufwendiges Verfahren.
Die Xbox Series S fällt technisch noch weiter zurück. Hier kommt dieselbe räumliche Hochskalierung zum Einsatz, allerdings von einer internen Basisauflösung von etwa 720p. Die Bildqualität leidet darunter deutlich. Zudem fehlt der kleinen Konsole das aufwendige Strich-basierte Haarsystem der Charaktere, das auf allen anderen Plattformen vorhanden ist.
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Update:
Der PlayStation Blog hat heute noch eine weiter entwickelte Version von PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) vorgestellt, dessen Algorithmus grundlegend überarbeitet wurde. Dabei ist Resident Evil Requiem das erste Spiel, welche diese neue PSSR-Version auf der PS5 Pro verwendet. In den kommenden Wochen sollen einige, bereits erschienene Spiele ein Update auf die verbesserte Version erhalten.