Phil Spencer tritt als Chef von Microsoft Gaming zurück Heropic

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Phil Spencer tritt als Chef von Microsoft Gaming zurück

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Seine Nachfolgerin wird Asha Sharma, bislang verantwortlich für CoreAI bei Microsoft

Wie IGN berichten, wird Phil Spencer am Montag von seinem Posten als Microsoft Gaming CEO zurücktreten und damit nach 38 Jahren Microsoft verlassen, wovon er 12 Jahre die Gaming-Sparte leitete. In diesem Zug wird auch Xbox President Sarah Bond das Unternehmen verlassen, obwohl sie lange Zeit als Spencers Nachfolgerin gehandelt wurde. Stattdessen wird Asha Sharma neue Microsoft Gaming CEO, welche zuletzt President of Microsoft CoreAI war. Unterstützung erhält sie von Matt Booty, welcher fortan Chief Content Officer ist und eng mit Sharma zusammen arbeiten wird. 
 
Microsoft CEO Satya Nadella dankt Phil Spencer in einer internen E-Mail für seine Führungstätigkeit bei Microsoft und wie er die Gaming-Sparte transformiert hat. Spencer hatte sich im vergangenen Herbst an Nadella mit seiner Rücktrittsbitte gewendet, da er ein neues Lebenskapitel beginnen wollte. Während der vergangen Monate hat er seine Nachfolgering Asha Sharma eingearbeitet und ist überzeugt, dass sie Spieler und Entwickler versteht. Bis zum Sommer ist Spencer noch in beratender Rolle aktiv.
 
Asha Sharma, welche seit 2024 bei Microsoft ist und vorher bei Meta und Instacart Führungspositionen inne hatte, wandte sich ebenfalls in einer E-Mail an die Mitarbeiter, in welcher sie drei Versprechen macht. Das erste Versprechen sind großartige Spiele, welche von Spielern geliebt werden. Dabei sollen in der Entwicklung durchaus Risiken eingegangen werden. Das zweite Versprechen ist die Rückkehr von Xbox, wozu zuerst die eigene Konsole gehört, aber auch weitere Plattformen wie PC, Mobile und Cloud. Dabei sollen die Barrieren zwischen den Plattformen überwunden werden, um ein nahtloses Erlebnis zu ermöglichen. Das dritte Versprechen ist die Zukunft des Spielens, worunter Sharma nicht kurzfristige Profite versteht und auch KI-Slop ausschließt. Stattdessen sollen ausgehend von den eigenen ikonischen Marken neue Geschäftsmodelle und Arten des Spielens entwickelt werden. Dabei betont sie, dass es sich bei Videospielen um Kunst handelt. 
 
Insgesamt klingen die Versprechen erstmal verheißungsvoll, allerdings muss sich erst noch zeigen, wie sich diese konkret auf Spieler und Entwickler auswirken. Man erinnere sich an Phil Spencers Versprechen, welche all zu oft von Microsofts interner Firmenpolitik eingeholt wurden und Studioschließungen, eingestellte Spieleentwicklungen sowie Massenentlassungen zur Folge hatten. Zumindest Matt Booty ist als rechte Hand von Asha Sharma überzeugt und lobt ihren Führungsstil, welcher sich an den Bedürfnissen der Spieler und Entwickler orientiert. 
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