Ende November fand die RovioCon statt, auf der sich viele Spieleentwickler-Teams austauschten. Hierbei kam vor allem ganz klar die Sorge vor der chinesischen Dominanz im Gaming-Bereich zum Ausdruck. Westliche Studios würden zunehmend abgehängt und müssten sich häufiger über moderne Technologien wie den KI-Einsatz austauschen.
Für Supercells-AI-Lead Otto Söderlund ist KI ein essenzieller Baustein in der Spieleentwicklung geworden, den viele westliche Studios noch nicht ausreichend nutzen. Supercell sieht sich mit Coding-Copilots, Balancing-Bots, ChatGPT-Training und kreativen KI-Tools für 2D/3D/Video gut gerüstet. Seiner Meinung nach fördert KI die Kreativität, wenn sie richtig eingesetzt wird. Michail Katkoff von Deconstructor of Fun warnt dagegen: Die Produktivitätsversprechen von KI sind unrealistisch. Wichtig sei es, seine Mitarbeiter:innen im Umgang mit KI zu schulen, statt sie durch KI zu ersetzen. So könnten die Studios produktiver und effizienter werden.
Chinesische Publisher haben diesen Ansatz bereits verstanden: Die großen Teams mit im Durchschnitt über 1.000 Mitarbeitdenden setzen bereits umfassend auf KI. Der Fokus auf eine gute Kern-Monetarisierung sowie das Erreichen von Massen von Spielenden sei das Erfolgskonzept, das chinesische Entwickler und Publisher zu den erfolgreichsten und profitabelsten der Welt machen.
Kritik gab es insbesondere am europäischen Spielemarkt: Die überbordende Bürokratie war dabei nur ein Punkt von vielen. Viel schwerer wiege die risikoscheue, wenig innovationsfreundliche Kultur der Europäer. Auch der Digital Fairness Act, der unter anderem In-Game-Käufe und süchtig machende Elemente in Spielen reguliert, gefährde die Monetarisierung der Spiele. So käme es, dass nur wenige Investoren bereit sind, Geld für europäische Spiele und Spielestudios bereitszustellen.
Chinesische Publisher haben diesen Ansatz bereits verstanden: Die großen Teams mit im Durchschnitt über 1.000 Mitarbeitdenden setzen bereits umfassend auf KI. Der Fokus auf eine gute Kern-Monetarisierung sowie das Erreichen von Massen von Spielenden sei das Erfolgskonzept, das chinesische Entwickler und Publisher zu den erfolgreichsten und profitabelsten der Welt machen.
Kritik gab es insbesondere am europäischen Spielemarkt: Die überbordende Bürokratie war dabei nur ein Punkt von vielen. Viel schwerer wiege die risikoscheue, wenig innovationsfreundliche Kultur der Europäer. Auch der Digital Fairness Act, der unter anderem In-Game-Käufe und süchtig machende Elemente in Spielen reguliert, gefährde die Monetarisierung der Spiele. So käme es, dass nur wenige Investoren bereit sind, Geld für europäische Spiele und Spielestudios bereitszustellen.