Die Horror-Experten des polnischen Bloober-Teams haben etwas geschafft, das man der Nintendo Switch 2 nicht zugetraut hätte. Der Nintendo Switch-2-Port von Layers of Fear auf Basis der Unreal Engine 5 ist der erste Titel, der Raytracing bei 60 FPS auf der neuen Nintendo-Konsole anstrebt. Dazu wird die Technik Software-Lumen für das Beleuchtungssystem genutzt und ein einigen Punkten die Beleuchtung gegenüber den anderen Konsolenversionen abgespeckt.
Im Vergleich zu der PS5- und Series S-Version sieht man im Switch 2 - Port typische Probleme, die man vor wenigen Jahren noch häufiger bei Raytracing-Implementationen auf Konsolen sah: Licht und Schatten haben ein "fleckiges Rauschen" und langsame Lichtreaktionen. Im Vergleich zur Xbox Series S-Version fehlen Raytracing-Reflexionen, indirekte Schatten und in manchen Szenen fehlende Beleuchtung der Umgebung. Dazu wurden mehrere Texturen vereinfacht und die Transparenzeffekte reduziert. Diese Änderungen sind wahrscheinlich nötig, um den RAM und dessen Speicherbandbreite nicht zu überfordern.
Im Vergleich zu der PS5- und Series S-Version sieht man im Switch 2 - Port typische Probleme, die man vor wenigen Jahren noch häufiger bei Raytracing-Implementationen auf Konsolen sah: Licht und Schatten haben ein "fleckiges Rauschen" und langsame Lichtreaktionen. Im Vergleich zur Xbox Series S-Version fehlen Raytracing-Reflexionen, indirekte Schatten und in manchen Szenen fehlende Beleuchtung der Umgebung. Dazu wurden mehrere Texturen vereinfacht und die Transparenzeffekte reduziert. Diese Änderungen sind wahrscheinlich nötig, um den RAM und dessen Speicherbandbreite nicht zu überfordern.
In der Praxis funktioniert der Port des Spiels trotzdem überraschend gut: Die 60FPS werden überwiegend stabil gehalten, jedoch merkt man häufiger ein leichtes Stottern bei schnelleren Umgebungsänderungen, was typisch ist für die Unreal Engine 5. Ähnlich sieht es im Handheld-Modus aus, jedoch werden hier die 60FPS in der Regel nicht gehalten.
Das Horror-Game mit kleinen Räumen und relativ geringer Interaktion eignet sich für dieses technische Experiment, da das Spiel gut optimiert werden kann. Trotzdem ist es interessant zu sehen, dass Raytracing bei 60 FPS auch auf der Nintendo Switch 2 funktioniert. Ob wir Raytracing bei 60 FPS auf der Switch 2 in Zukunft häufiger sehen werden bleibt jedoch fraglich: Zwar wird die Unreal Engine 5 bei der Raytracing-Performance in den letzten Monaten stark optimiert (z.B. Lumen Irradiance Cache), jedoch bleiben die technischen Herausforderungen für Raytracing auf der Switch 2 groß.
Akzeptiere den Cookiebanner und reloade um Inhalt zu sehen
Akzeptiere den Cookiebanner und reloade um Inhalt zu sehen