Sony arbeitet laut einem neuen Patent an einer KI, die Spiele in Echtzeit filtern und Szenen „kindgerechter“ machen soll. Die Technik analysiert dabei dauerhaft das laufende Bild- und Audiomaterial, erkennt problematische Bereiche und kann diese direkt beim Anzeigen bearbeiten. Denkbar ist etwa, dass Blut oder besonders brutale Details entfernt, bestimmte Bildbereiche unscharf gemacht oder Dialoge per Sprachanalyse von ungewünschten Begriffen befreit werden. Eltern sollen laut Sonys Plan im Vorfeld festlegen können, welche Arten von Gewalt oder Sprache erlaubt sind und was das System ausblenden soll, etwa leichte Schimpfwörter zulassen, aber drastische Gewalt blockieren.
Spannend ist so ein Filter vor allem im Kontext von Cloud Gaming, da der Videostream hier ohnehin schon serverseitig verarbeitet wird. Aktuell sind derart aufwändige Filterungen in Echtzeit lokal noch schwer umsetzbar, aber mit künftiger Hardware wie einer möglichen Playstation 6 könnten solche KI-Berechnungen realistischer werden. In der Theorie ließen sich damit auch beliebte Erwachsenenspiele wie GTA oder Call of Duty nachträglich so anpassen, dass die problematischsten Inhalte für jüngere Spieler:innen entschärft werden.
Gleichzeitig wirft das System Fragen nach der Hoheit über die Spielinhalte auf. Bisher stammen Filter und Anpassungen in der Regel von den Entwicklerteams und Publishern und werden bewusst in das Spiel integriert. Wenn der Plattformbetreiber selbst Inhalte nachträglich manipuliert, besteht die Gefahr übertriebener oder unerwünschter Zensur und die Sorge, dass Drittanbieter-Spiele ohne Zustimmung verändert werden.
Spannend ist so ein Filter vor allem im Kontext von Cloud Gaming, da der Videostream hier ohnehin schon serverseitig verarbeitet wird. Aktuell sind derart aufwändige Filterungen in Echtzeit lokal noch schwer umsetzbar, aber mit künftiger Hardware wie einer möglichen Playstation 6 könnten solche KI-Berechnungen realistischer werden. In der Theorie ließen sich damit auch beliebte Erwachsenenspiele wie GTA oder Call of Duty nachträglich so anpassen, dass die problematischsten Inhalte für jüngere Spieler:innen entschärft werden.
Gleichzeitig wirft das System Fragen nach der Hoheit über die Spielinhalte auf. Bisher stammen Filter und Anpassungen in der Regel von den Entwicklerteams und Publishern und werden bewusst in das Spiel integriert. Wenn der Plattformbetreiber selbst Inhalte nachträglich manipuliert, besteht die Gefahr übertriebener oder unerwünschter Zensur und die Sorge, dass Drittanbieter-Spiele ohne Zustimmung verändert werden.
Wie bei vielen Patenten bleibt aber offen, ob und in welcher Form diese Idee überhaupt in ein reales Produkt einfließt oder letztlich ungenutzt in der Schublade verschwindet.