Auslöser für die schlechte Stimmung in der Spielerschaft sind Berichte über KI-erstellte Calling Cards, was viele Fans als Qualitätsverlust und als Zeichen für sinkende Wertschätzung echter Künstler sehen. Activision bestätigt den Einsatz von KI-Tools, betont aber, die kreative Kontrolle liege weiterhin beim Studio. Trotzdem stürzen die Nutzerwertungen ab – laut Kotaku liegt der Metacritic-User-Score bei lediglich 1,9 Punkten, dem schlechtesten Wert der gesamten Reihe.
Zusätzlichen Unmut löst das Kampagnen-Design aus. Die Solo-Kampagne erfordert laut Tom’s Hardware eine permanente Online-Verbindung und bietet kaum Checkpoints. Missionen wirken auf Vier-Spieler-Coop ausgelegt, was dazu führt, dass Einzelspieler identische Aufgaben mehrfach neu beginnen müssen. Viele empfinden die Story zudem als generisch und schlecht inszeniert.
Für Diskussionen sorgt außerdem die Rückkehr der Multiplayer-Map „Jemen“, die laut The New Arab wegen ihres realweltlichen Bezugs seit Jahren als geschmacklos gilt.
Activision bestätigt zudem, dass Skins und Waffen aus Black Ops 6 nicht übernommen werden, was bei Teilen der Community auf Unverständnis stößt.
Ob Black Ops 7 sich nach diesem holprigen Start noch fangen kann, bleibt abzuwarten. Die Diskussion um KI-Kunst, Kampagnenqualität und die Identität der Serie dürfte die Veröffentlichung jedoch prägen.
Ob Black Ops 7 sich nach diesem holprigen Start noch fangen kann, bleibt abzuwarten. Die Diskussion um KI-Kunst, Kampagnenqualität und die Identität der Serie dürfte die Veröffentlichung jedoch prägen.