In einer ausführlichen Preview zieht Video Games Chronicle (VGC) ein eher ernüchterndes Fazit: Metroid Prime 4: Beyond fühlt sich „nicht mehr wie Metroid“ an; zumindest bislang. Der Hauptkritikpunkt liegt dabei in der Einführung des NPC Myles MacKenzie, der Samus nicht nur begleitet, sondern auch permanent berät, Witze reißt und ihre Aufmerksamkeit auf verpasste Items lenkt. Laut VGC zerstört diese neue Dynamik das, was Metroid-Fans so schätzen: das Gefühl der Isolation und Mystik.
Dabei bleibt der Rest des Spiels solide: Die Spielwelt, eine üppige Waldumgebung namens Fury Green, überzeugt visuell, das Leveldesign ist im klassischen Metroid-Stil aufgebaut und Samus erhält ikonische Fähigkeiten wie den Morph Ball und neue „magische Kräfte“.
Doch die Tonalität scheint sich zu weit vom Gewohnten entfernt zu haben: Wo Metroid einst gruselige Sci-Fi-Horror-Atmosphäre bot, macht Beyond eher den Eindruck eines Action-Abenteuers mit lustigen Nebencharakteren. Sofern sich nichts mehr im Spielverlauf ändert, besteht die Befürchtung, dass der Titel nicht mehr die Essenz der Reihe trifft.