Auch wenn wir zumeist über die großen Ankündigungen berichten, lohnt es sich gelegentlich, den Blick auf den Indie-Bereich zu werfen. Hier werden immer wieder interessante Twists in etablierten Genres ausprobiert, sodass abwechslungsreiches Gameplay entsteht. Einer dieser Titel ist Hyperwired, was von SidralGames entwickelt wird.
Im Kern handelt es sich bei Hyperwired um einen Twin-Stick-Shooter, welcher als Roguelike daher kommt. So schießt man sich von einer Kampfarena in die nächste und verbessert sein Raumschiff zwischen den Leveln mit Upgrades, welche nach dem Ableben zurückgesetzt werden. Mit der Zeit schaltet man weitere Raumschiffe frei, die verschiedene Spielstile abdecken.
Das Besondere ist jetzt, dass in Hyperwired jedes Raumschiff über einen Stromstecker verfügt. Dies bedeutet auch, dass das eigene Raumschiff immer wieder an einer der im Level befindlichen Steckdosen aufgeladen werden muss, da ansonsten die Batterie leer läuft. Munition und Gesundheit werden ebenfalls auf diese Art aufgefüllt, sodass ein taktisches Vorgehen unabdinglich ist. Um den Frust einer leeren Batterie vorzubeugen, sind eine angemessene Anzahle Steckdosen im Level verteilt und das eigene Schiff verfügt über drei Notaufladungen.
Die Auflade-Mechanik kommt ebenfalls bei Verbündeten zum Einsatz, welcher mit leerer Batterie in den Leveln gestrandet sind und erstmal zu einer Steckdose geschleppt werden müssen. Einmal aufgeladen, kämpfen diese so mit. Auch in die Erkundung der Level und Bosskämpfe wird der Stecker eingebunden, sodass Abwechslung ins Standard-Shooter-Gameplay reinkommt.
Hyperwired ist bislang nur für PC angekündigt, wobei ein Veröffentlichungsdatum bislang nicht genannt wurde. Ausgehend vom Playtest sollte ein Erscheinen nicht so lange auf sich warten lassen, da das Spiel einen recht fertigen Eindruck gemacht hat.
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