Bei Square Enix haben umfangreiche Entlassungen begonnen, die laut Berichten über 100 Mitarbeiter in den USA und Großbritannien betreffen könnten. Das Traditionsstudio hinter Final Fantasy und Kingdom Hearts will seine internationalen Strukturen grundlegend umbauen und die Entwicklung stärker nach Japan verlagern.
Laut einem internen Memo plant das Unternehmen eine „Neuorganisation der Auslandsniederlassungen“ und die Schließung mehrerer Studios außerhalb Japans. Die Produktion soll künftig zentral in Japan erfolgen. Besonders umstritten: Square Enix will künstliche Intelligenz massiv ausbauen – bis 2027 sollen 70 % der Qualitätssicherung (QA) mithilfe von generativer KI erledigt werden, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Berichten zufolge könnten in Großbritannien rund 137 Mitarbeiter betroffen sein, genaue Zahlen aus den USA sind noch unklar. Auf Social Media meldeten sich bereits zahlreiche entlassene Angestellte zu Wort. Während Fans auf Neuigkeiten zu Kingdom Hearts 4 und Final Fantasy VII Remake Part 3 warten, will Square Enix seine Entwicklung künftig straffer organisieren und neue Cross-Media-Projekte – wie die geplante Life is Strange-Serie – vorantreiben.
Damit reiht sich Square Enix in die wachsende Liste großer Studios ein, die 2025 massive Kürzungen in der Spielebranche vornehmen mussten.
Damit reiht sich Square Enix in die wachsende Liste großer Studios ein, die 2025 massive Kürzungen in der Spielebranche vornehmen mussten.