Electronic Arts wurde offiziell von einem Investorenkonsortium aus Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF, der Private-Equity-Firma Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners für 55 Milliarden Dollar übernommen – ein historischer Rekord-Deal, der das Gaming-Unternehmen von der Börse nimmt. Die Übernahme markiert die größte fremdfinanzierte Übernahme (Leveraged Buyout) aller Zeiten im Gaming-Bereich. Aktionäre erhalten 210 Dollar pro Aktie in bar, was einem Aufschlag von 25 Prozent auf den Schlusskurs vom 25. September entspricht, dem letzten unberührten Handelstag vor den ersten Medienberichten.
Das Investorenkonsortium besteht aus Saudi-Arabiens Public Investment Fund (PIF), der bereits 9,9 Prozent an EA hält, der Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake und Affinity Partners, der von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, gegründeten Investmentfirma. Der Deal wird durch eine Kombination aus etwa 36 Milliarden Dollar Eigenkapital und 20 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung über JPMorgan Chase finanziert.
Die Übernahme fügt sich in Saudi-Arabiens ehrgeizige Gaming-Strategie ein, die darauf abzielt, das Königreich bis 2030 zum weltweiten Gaming-Hub zwischen Asien und dem Westen zu entwickeln. Der PIF hat bereits über seine Tochterfirma Savvy Games Group angekündigt, 38 Milliarden Dollar in die Gaming-Industrie zu investieren. Savvy Games Group besitzt bereits ESL FACEIT Group, das größte E-Sport-Unternehmen der Welt, und den US-Publisher Scopely.
Kritisch aufgenommen werden die etwa 20 Milliarden Dollar Schulden, die EA nach der Übernahme belasten werden. Analysten befürchten, dass der Schuldendruck zu Massenkündigungen, aggressiveren Monetarisierungsstrategien und weniger Investitionen in neue Spiele führen könnte.
Das Investorenkonsortium besteht aus Saudi-Arabiens Public Investment Fund (PIF), der bereits 9,9 Prozent an EA hält, der Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake und Affinity Partners, der von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, gegründeten Investmentfirma. Der Deal wird durch eine Kombination aus etwa 36 Milliarden Dollar Eigenkapital und 20 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung über JPMorgan Chase finanziert.
Die Übernahme fügt sich in Saudi-Arabiens ehrgeizige Gaming-Strategie ein, die darauf abzielt, das Königreich bis 2030 zum weltweiten Gaming-Hub zwischen Asien und dem Westen zu entwickeln. Der PIF hat bereits über seine Tochterfirma Savvy Games Group angekündigt, 38 Milliarden Dollar in die Gaming-Industrie zu investieren. Savvy Games Group besitzt bereits ESL FACEIT Group, das größte E-Sport-Unternehmen der Welt, und den US-Publisher Scopely.
Kritisch aufgenommen werden die etwa 20 Milliarden Dollar Schulden, die EA nach der Übernahme belasten werden. Analysten befürchten, dass der Schuldendruck zu Massenkündigungen, aggressiveren Monetarisierungsstrategien und weniger Investitionen in neue Spiele führen könnte.
Die Übernahme wurde laut Marktanalysten möglich, da EA im Bereich Mobile Gaming, das 60 Prozent der Brancheneinnahmen 2025 ausmacht, und KI-Integration zuletzt nicht konkurrenzfähig war - eine Konsequenz davon ist, dass Konamis eFootball inzwischen mit 900 Millionen Downloads werben kann und damit aufgrund starker Zahlen insbesondere in (Südost-)Asien global erfolgreicher ist als EA FC. Die Konsolidierung wird als notwendige Antwort auf stagnierendes Wachstum, steigende Kosten und Marktsättigung nach dem Pandemie-Boom gesehen. Hier konnte EA bislang nicht die nötigen Spiele und Technologien bereitstellen, um den Trend zu ihren Gunsten zu wenden.
Die Transaktion muss noch von Aufsichtsbehörden und EA-Aktionären genehmigt werden. Der Abschluss ist für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 geplant. Es gibt eine 45-tägige Frist für alternative Angebote. CEO Andrew Wilson wird weiterhin das Unternehmen leiten, das seinen Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien, behalten wird.
Für Saudi-Arabien markiert der Deal einen weiteren Meilenstein in der Transformation zur Gaming-Supermacht. Das Königreich wird 2027 die ersten Olympic Esports Games ausrichten und plant mit der Qiddiya Esports and Gaming District die weltweit erste Gaming-Stadt.
Die Übernahme von EA durch das saudische Konsortium ist mehr als nur ein Finanzgeschäft – es ist ein strategischer Schachzug, der die Machtverhältnisse in der globalen Gaming-Industrie nachhaltig verändern könnte.