Nicht nur Capcom fühlt den Schmerz: Capcom-Präsident Haruhiro Tsujimoto beschwerte sich erst kürzlich über die hohen Preise der Playstation 5 von über 100.000 Yen, wenn man ein Spiel und ein Onlineabo dazu rechnet. Dies schließe junge Gamer aus, die stattdessen auf andere Geräte ausweichen.
Jetzt bereitet auch eine frisch veröffentlichte US-Studie den Publishern Sorgen. Der Circana-Analyst Mat Piscatella sieht einen besorgniserregenden Trend: die stetig steigenden Preise. Dabei ist die USA besonders betroffen, denn Inflation und die steigenden Produktionskosten für Konsolen sorgen dafür, dass sich Gaming zunehmend zu einem kostspieligen Hobby für Personen mit einem Jahreseinkommen über 50.000 US-Dollar entwickelt - 43 % der Ausgaben im Gamingmarkt werden sogar von Haushalten mit über 100.000 US-Dollar Einkommen getätigt. Auch wenn die Switch 2 aktuell von diesem Phänomen noch nicht betroffen ist, sei zumindest in den USA mit Preissteigerungen zu rechnen, auch in Hinsicht auf die Spielepreise.
18- bis 24-jährige US-Amerikaner erwarben daher seit Mitte 2024 kaum noch neue Konsolen. Selbst in der wirtschaftlich schwierigen Corona-Phase zwischen Juli 2021 und Juli 2022 lag der Anteil der jungen Konsolen-Käufer noch bei zehn Prozent, statt aktuell drei. Das könnte sich auch auf die Verkaufszahlen der nächsten Generation der Konsolen auswirken, wenn keine frühe Markenbindung in den Teenagerjahren mehr stattfindet.
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