Bereits letzte Konsolengeneration gab es einen Kampf um das beste Haar-Rendering mit Nvidias HairWorks, das gegen AMDs TressFX kämpfte. Während HairWorks vor allem durch die felligen Monster in The Witcher 3 bekannt wurde, wurde Lara Croft zum Model für AMDs Haar-Rendering-Technologie.
Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Nvidia und AMD beim Rendering von Charakteren nun wieder mehr auf gutaussehende Haare setzen wollen. Jetzt gibt es erste Updates: RTX Hair hat mit Indiana Jones und der große Kreis ein erstes großes Spiel für sich gewinnen können, das die Technologie in Echtzeit zeigt. AMDs TressFX 5.0 wurde dagegen frisch zur Unreal Engine 5 hinzugefügt, wahrscheinlich sehen wir bereits dieses Jahr das erste Spiel mit verbessertem Haar-Randering von AMD.
RTX Hair von Nvidia nutzt spezielle Hardwarefunktionen aktueller Grafikkarten und erlaubt eine effiziente Berechnung und realistische Beleuchtung von Hunderttausenden einzelner Haarsträhnen in Echtzeit, was vor allem visuelle Qualität und hohe Performance bei Raytracing-effekten verbessert.
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AMD TressFX 5.0 hingegen ist eine offene, quelloffene Lösung, die vor allem durch ihre ausgefeilte physikalische Simulation der Haare hervorsticht. Sie ermöglicht eine detailreiche realistische Animation, bei der jede Haarsträhne individuell als Kette von verbundenen Segmenten mit dynamischem Verhalten auf Einflüsse wie Wind, Schwerkraft und Kopfbewegungen reagiert. Dazu gehören auch Kollisionsabfragen, um unrealistisches Durchdringen von Haaren und Körperteilen zu verhindern.
Die Technologien sind bisher PC-exklusiv und werden voraussichtlich nicht auf den Current Gen Konsolen genutzt werden, da der zusätzliche Rechenaufwand das schönere Haar nicht rechtfertigt. Wir gehen davon aus, dass wir die Technologie also frühestens auf der "Playstation Orion" oder "Xbox Magnus" sehen werden.