Seit über einem Jahrzehnt baut Ubisoft nun bereits Mikrotransaktionen in ihre Vollpreisspiele ein - zum Beispiel in Assassins Creed 3 und 4 sowie Watch Dogs und Far Cry 4. Investoren sind natürlich an dieser Praxis interessiert. In seinem aktuellen jährlichen Geschäftsbericht erklärte das Unternehmen gegenüber Investoren, dass die Monetarisierung „innerhalb von Premiumspielen das Spielerlebnis spaßiger macht“. „Das ist immer optional“, betont Ubisoft, aber Spieler*innen zahlen gerne, um „ihre Avatare zu personalisieren oder schneller Fortschritte zu machen“.
Spekuliert wird, dass diese Aussage auch mit dem noch frischen Deal mit dem chinesischen Technologiegiganten Tencent zusammenhängen könnte. Ubisoft arbeitete in den letzten Jahren kaum profitabel und musste daher wiederholt Mitarbeiter entlassen. Die Erhöhung der Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen könnte ein möglicher Weg sein, die Umsätze wieder zu steigern.
Spekuliert wird, dass diese Aussage auch mit dem noch frischen Deal mit dem chinesischen Technologiegiganten Tencent zusammenhängen könnte. Ubisoft arbeitete in den letzten Jahren kaum profitabel und musste daher wiederholt Mitarbeiter entlassen. Die Erhöhung der Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen könnte ein möglicher Weg sein, die Umsätze wieder zu steigern.
Zu dieser Praxis gibt es zugleich sehr scharfe Kritiker: Der Indie-Entwickler Localthunk erklärt, dass Balatro keine Mikrotransaktionen hat, „weil ich bei anderen Spielen mit solchen Dingen Lust bekomme, meinen PC in die Spülmaschine zu stecken“. Auch auf Social Media gibt es ähnliche Kommentare wie „Wirklich nahezu jeder einzelne AAA-Titel, den sie in den letzten fast zehn Jahren veröffentlicht haben, wurde in dieses absolut grauenhafte Amalgam aus Gier, Geldscheinen und Kopiermaschinen verwandelt.“
Ubisoft betont, dass man verantwortungsvoll handeln möchte. Das Unternehmen habe außerdem „eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit Monetarisierungsfragen und den damit verbundenen Risiken beschäftigt“. Ziel sei es, „ein besseres Verständnis der Monetarisierungsthemen zu gewinnen, insbesondere durch die Identifikation fragwürdiger Praktiken, die als manipulativ oder intransparent wahrgenommen werden könnten“.
Ubisoft betont, dass man verantwortungsvoll handeln möchte. Das Unternehmen habe außerdem „eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit Monetarisierungsfragen und den damit verbundenen Risiken beschäftigt“. Ziel sei es, „ein besseres Verständnis der Monetarisierungsthemen zu gewinnen, insbesondere durch die Identifikation fragwürdiger Praktiken, die als manipulativ oder intransparent wahrgenommen werden könnten“.