Noch vor zwei Wochen sah es so aus, als könnte die Initiative „Stop Killing Games“ auf den letzten Metern scheitern. Doch einen Monat vor Ablauf der Petition gab es unerwartete Unterstützung für die Initiative, die fordert, dass Videospiele auch nach dem Ende des offiziellen Herstellersupports weiterhin funktionstüchtig bleiben müssen. Der Streit um die Deutungshoheit über die Forderungen der Initiative entwickelte sich in den letzten Tagen zunehmend zu öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten zwischen reichweitenstarken YouTubern.
Bereits im vergangenen Jahr sprach sich das amerikanische Indie-Studio Pirate Software, bekannt für den Titel Heartbound, vehement gegen die Petition aus. Vor seiner Zeit als Indie-Entwickler arbeitete der Gründer Jason Thor Hall bei Blizzard Entertainment im Bereich Anwendungssicherheit. Seiner Meinung nach gefährde die in der Petition geforderte teilweise Offenlegung des Netzwerkcodes und der Server-Binaries die Cybersicherheit und Monetarisierung von Spielen.
Bereits im vergangenen Jahr sprach sich das amerikanische Indie-Studio Pirate Software, bekannt für den Titel Heartbound, vehement gegen die Petition aus. Vor seiner Zeit als Indie-Entwickler arbeitete der Gründer Jason Thor Hall bei Blizzard Entertainment im Bereich Anwendungssicherheit. Seiner Meinung nach gefährde die in der Petition geforderte teilweise Offenlegung des Netzwerkcodes und der Server-Binaries die Cybersicherheit und Monetarisierung von Spielen.
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Daraufhin antwortete der Petitionsersteller vor elf Tagen in einem ausführlichen Video. Dieses Video wiederum erregte die Aufmerksamkeit des bekannten, aber kontroversen YouTubers Asmongold, der sich für die Petition aussprach. Das Video wurde inzwischen über 2,1 Millionen Mal aufgerufen. Auch der YouTuber Louis Rossmann, der sich seit Jahren für das Recht auf Reparatur bei technischen Geräten – insbesondere von Apple – einsetzt und vor Gericht mehrere Erfolge erzielte, stellte sich auf die Seite der Petition. Dies führte wiederum zu Berichten in bekannten Tech- und Gaming-News-Kanälen, die ebenfalls millionenfach aufgerufen wurden.
Auf diese Weise konnten innerhalb von nur sieben Tagen die verbleibenden 300.000 Unterschriften gesammelt werden, die noch nötig waren, um die Petition zum Erfolg zu führen. Diese wird demnächst von der Europäischen Kommission geprüft.
Auf diese Weise konnten innerhalb von nur sieben Tagen die verbleibenden 300.000 Unterschriften gesammelt werden, die noch nötig waren, um die Petition zum Erfolg zu führen. Diese wird demnächst von der Europäischen Kommission geprüft.