Vor Kurzem wurde Nintendos jährliches Aktionärs-Treffen abgehalten. Im Rahmen der üblichen Frage-Runde wurden unter anderem die Engpässe der Nintendo Switch 2-Konsolen thematisiert, sowohl zum Release als auch die Wochen danach. Shuntaro Furukawa, der Präsident von Nintendo, äußerte sich dabei zum ersten Mal öffentlich zu den verfügbaren Beständen der neuen Hybridkonsole.
Zunächst bringt Furukawa sein Bedauern zum Ausdruck, dass Nintendo nicht in der Lage war, die große Nachfrage zu befriedigen. Der anfängliche Bedarf habe die eigenen Erwartungen bei Weitem übertroffen.
Bereits im April war es in Japan möglich, sich über ein Lotteriesystem für den Kauf der Nintendo Switch 2 im offiziellen Nintendo-Store zu registrieren. Bis zur Veröffentlichung gingen dort allein 2,2 Millionen Anmeldungen ein. Die Konsole wird bis heute lediglich über eine Lotterie verkauft. Im Juli beginnt die fünfte Phase. Im japanischen Einzelhandel wird die Hybridkonsole ebenfalls meist über eine Lotterie verkauft. Furukawa zufolge werde intensiv daran gearbeitet, den allgemeinen Einzelhandel so zu beliefern, dass das Angebot bald der hohen Nachfrage gerecht wird.