Die Schwedische Embracer Group hat im vergangenen Jahr im Rahmen einer aktuell noch laufenden Umstrukturierung 1.857 Mitarbeitende abgebaut. Das geht aus den aktuellen Geschäftszahlen des Konzerns hervor. Bis Ende 2023 hatte das Restrukturierungsprogramm bereits rund 1.400 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz gekostet. Zudem wurden Vermögenswerte wie Easybrain, Saber Interactive und Gearbox veräußert.
Im Segment PC-/Konsolenspiele – zu dem operative Gruppen wie Plaion, THQ Nordic, Coffee Stain, Crystal Dynamics-Eidos und Amplifier Game Invest gehören – sank die interne Mitarbeiterzahl von 6.404 in 2024 auf 4.918 in 2025. Das bedeutet, dass 1.486 Personen - also die Großzahl der Mitarbeiter - aus der Gaming-Sparte des Konzerns kamen. Die Zahl der internen Studios ging von 73 auf 62 zurück. Bekannt ist, dass zumindest ein Teil dieser Mitarbeitenden infolge von Entlassungswellen das Unternehmen verlassen musste, etwa durch Stellenstreichungen bei Crystal Dynamics und Eidos Montreal Anfang dieses Jahres.
Auch im Bereich Mobile Games ist die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Embracer beschäftigt aktuell 743 Personen in diesem Segment – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 1.081 Beschäftigten im Vorjahr.
Das Unternehmen befindet sich zudem im Prozess, sich in drei eigenständige, börsennotierte Gesellschaften aufzuspalten, um das „volle Potenzial jedes Teams freizusetzen“. Die Embracer Group AB wird diese Unternehmen weiterhin unter der Leitung des designierten CEO Phil Rogers beaufsichtigen, der zuvor Führungserfahrung bei Eidos und Square Enix gesammelt hat.
Im Bericht erklärte Embracer, dass die Restrukturierung das Unternehmen „schlanker und fokussierter“ gemacht habe. Zudem sei die gesamte Spielebranche nach Jahren der Turbulenzen auf dem Weg zur Stabilisierung.