Capcom nutzt seinen Erfolg nach Rekordgewinnen im Jahr 2023 und 2024, um mehr als 100 neue Mitarbeiter einzustellen. Zudem sicherte man sich Grundstücke in Osaka, wo ein neuen Firmengebäude entstehen soll. Diese Pläne zur Expansion veröffentlichten sie auf einem Investorenmeeting.
Auch eine R&D Zentrale soll auf einem nahegelegenen Grundstück entstehen - die Verhandlungen dafür laufen noch. Sollte der Plan aufgehen, könnte hier der Nachfolger der RE Engine für die nächste Generation an Konsolen entstehen. Capcom wird bis dahin die hauseigene RE Engine stärken und ihr moderne Features geben, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Um die Gewinne hoch zu halten, plant Capcom für 2025 und 2026 mehrere neue Spiele, darunter ein neues Spiel in der bisher vernachlässigten Onimusha-Reihe. Auch weitere klassische Spielereihen sollen Neuauflagen oder Neuentwicklungen bekommen. Ein nennenswertes Beispiel ist das in Hideki Kamiya‘s neuem Studio Clovers enwickelte Sequel zu Okami.
Im letzten Jahr verkauften sich 13 Titel von Capcom mehr als eine Million mal, darunter selbst ältere Titel wie Devil May Cry 5, Resident Evil 7: Biohazard, Monster Hunter Rise und the Resident Evil 3 Remake. Der erfolgreichste Titel ist Monster Hunter Wilds mit mehr als 10 Millionen verkauften Einheiten.
Insgesamt konnte Capcom so im letzten Geschäftsjahr 29,3 Millionen Spiele verkaufen, der Umsatz wurde von allem mit digitalen Versionen gemacht: Der Anteil hier beträgt 94,7%, was ebenfalls zu den höheren Gewinnen beiträgt.