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Hands-On: Nintendo 3DS

Da kommt etwas auf uns zu...

Mittwoch, 14. Juli 2010 um 20:15 von Becks



Es ist noch gar nicht lange her, da präsentierte Nintendo der Weltöffentlichkeit ihr neustes Handheldflagschiff auf der E3. Wie bereits Nintendo of America Präsident Reggie Fils-Aime wiederholt betonte, ist dieses Stück Hardware nicht etwas von dem man erzählt bekommen sollte, sondern etwas, was man einfach mit den eigenen Augen erlebt haben muss. Genau zu diesem Zweck hat Nintendo uns eingeladen den DS der Zukunft einmal selbst in die Hand zu nehmen und vor allem in dessen Welten abzutauchen.


Zu Gast bei Nintendo.



Endlich mit den eigenen Augen erleben

In einer kleinen und beschaulichen Runde hatten wir die Möglichkeit die zahlreiche Demo-Software des Nintendo 3DS anzuspielen, uns vom 3D Effekt zu überzeugen und allgemein den neuen Nintendo Handheld in den eigenen Händen zu spüren. Die erste Berührung fühlte sich auch gleich sehr vertraut an, denn vom Gewicht und der Verarbeitung ähnelt das Gerät sehr dem klassischen Nintendo DS Lite. Die Magie wird aber erst entfesselt, wenn der 3DS aufgeklappt wird. Selbst in Sachen Details hat sich Nintendo bei diesem edlen Stück Hardware an jeder Ecke und Kante seine Gedanken gemacht. Das beginnt beim kleinen Analog-Stick, der zum einen eingewölbt und zum anderen genau auf der Daumenhöhe platziert ist - also die optimale Anordnung für lange Spielsessions. Unseren Detailaufnahmen kann man des Weiteren entnehmen, dass nun unterhalb des Touchscreens die sekundären Funktionen (Select, Home und Start) eingelassen sind, die durch eine leichte Berührungen ausgelöst werden. Lässt man das Augen dann auf die obere Hälfte des Nintendo 3DS wandern, erblickt man die nächste Dimension der Handheldspiele. Gerne bedienen wir uns an dieser Stelle einer abgedroschenen Zeile "das muss man mit eigenen Augen gesehen haben", denn wie selten zuvor, trifft in diesem Falle genau das auf den Nintendo 3DS zu. Die dargestellte Grafik ist mittels Schieberegler, der sich an der Seite des Gerätes befindet, stufenlos verstellbar, so dass die 3D Intensität ganz dem individuellen Geschmack angepasst werden kann. Alleine das Spiel mit dem Schieberegler hat uns für Minuten an das Gerät gefesselt, denn nur selten erlebt man es, dass Technik auf Anhieb so begeistern kann. Dieses erste Mal wird man nicht vergessen und wir können euch nur dazu beglückwünschen, dass ihr dieses Erlebnis noch vor euch habt.

Leider waren keinerlei Aufnahmen oder Fotos der Spiele bei dieser Session erlaubt, was aber auch wirklich kaum Sinn gemacht hätte. Der Nintendo 3DS sollte von jedem tatsächlich ganz individuell angespielt werden, denn sobald man das Gerät in den Händen hält, sich seine bequeme Distanz zwischen Auge und Gerät aufgebaut und die entsprechende 3D-Tiefe eingestellt hat, versinkt man in das Spiel und nimmt seine Umwelt kaum noch wahr. Dieser ist es übrigens kaum möglich euch beim Spiel zuzusehen, denn ein Blick von der Seite gibt nur verzehrtes Bild wieder (sollte der 3D Effekt eingeschaltet sein).

Beim Anspielen der ersten Nintendo 3DS Titel haben wir eine echte Tiefe im Bildschirm erlebt, die man kaum für möglich gehalten hätte. Natürlich war unsere Skepsis nach der E3 groß und der Gedanke mit dem 3DS nur ein "3D light-Erlebnis" im Hosentaschenformat zu bekommen vorhanden, doch wir wurden deutlich eines besseren belehrt. Nintendo hat hier ein vollwertiges 3D Display eingebaut, welches einen schon einmal dazu bringt in das Gerät reingreifen zu wollen. Während Link in einem Demonstrationsvideo sich in voller Montur zeigte und wir mittels Analog-Stick die Perspektive drehen konnten, flog die aus Twilight Princess bekannte dunkle Materie in Form von kleinen Plättchen durch die Luft. Instinktiv haben wir versucht die Fliege aus dem Bild zu verscheuchen. Als aber innerhalb eines Bruchteils einer Sekunden klar wurde, dass genau das der 3D-Effekt des Gerätes ist und keine echte Fliege, hat es "Klick" gemacht. Ein Schlüsselerlebnis, der uns nun endgültig aus dem Lager der "Hater" geholt hat. Ab diesem Zeitpunkt werden vielmehr die Tage gezählt, ehe Nintendo die nächste DS-Generation auf den Markt bringt.


Der Nintendo 3DS.


Bei all der (verständlichen) Fokussierung auf die 3D-Funktion, darf man aber nicht außer Acht lassen, welche Finessen noch in dem Nintendo 3DS stecken. Wir bekommen eine hochwertige Grafik, die der Wii allem Anschein nach schon jetzt den Rang abläuft. Der obere Display im Breitbild-Format bietet viel Platz für neue Abenteuer, der selbst "3D-Allergiker" überzeugen sollte. Würde man also das "3D" aus dem Nintendo 3DS streichen, hätten wir immer noch einen überzeugenden Nachfolger des erfolgreichsten Videospiel-Handhelds und dabei bewegen wir uns nur auf der Spitze des Eisbergs. Nintendo plant mit diesem Gerät viele weitere neue Wege einzuschlagen und nach unser Session bei Nintendo of Europe in Frankfurt, sind wir gerne bereit und freuen uns darauf zu folgen.

Dreidimensionale Spieleindrücke

Kid Icarus aus der Mottenkiste zu holen und uns in dieser Form wieder zu präsentieren, war eine geniale Idee. An der Seite des Smash-Bros erprobten Pits, entwickelte sich auf dem Spielbildschirm eine ungeahnte Tiefe, die besonders im Flug sehr gut zur Geltung kam. Wolken flogen uns um die Ohren und Gegner griffen uns direkt an. Bei aller Liebe, muss aber speziell einem Third-Pary Entwickler die Ehre erwiesen werden, der mit Namen Konami und in Form von Metal Gear Solid 3D: Snake Eater das Highlight des Tages bildete. Die gebotene Grafik und vor allem das für 3D nahezu perfekt geeignete Szenario zeigen auf, welchen Sinn der 3DS verfolgt und welchen Mehrwert das Ganze für das Spielerlebnis haben wird. Direkt anspielen konnte man außerdem noch Pilotwings 3D, welches in seiner Optik sehr stark an Wii Sports Resort erinnert. Ein Sprung aus einem Helikopter oder das Fliegen mit dem Jetpack wird nun zur wahren Freude und noch intensiver. Zur Abrundung des Gesamtbilds ließ auch Capcom mit Resident Evil 3D seine Muskeln auf dem Handheld spielen, während in Mario Kart 3D der berüchtigte Tintenspritzer des Bloopers für Staunen und Lacher sorgte. Neben den eigentlichen Spielen gewährte man uns aber auch einen Blick in die ersten Multimedia-Anwendungen des Nintendo 3DS. Wir konnten 3D-Fotos mit der auf der Außenseite befindlichen Kamera machen und einen kleinen Trailer zu 3D-Filmen begutachten.

Nintendo 3Ds Datenblatt

Zitat:


Größe (geschlossen)
ca. 13,5cm lang; 7,4cm breit; 2cm hoch

Gewicht
ca. 226g

Topscreen
ca. 13,5cm großes LCD-Display im 16:9 Format
Widescreen LCD Display, ermöglicht 3D ohne Anwendung spezieller Brillen
Auflösung: 800x240 Pixel (400Pixel für jedes Auge zur 3D Sicht)

Touchscreen
ca. 7,7cm LCD-Display
Auflösung: 320x240 Pixel mit Touchscreen
Kameras
eine Innenkamera
zwei Außenkameras mit 640x480 (0.3 Mega) für 3D-Aufnahmen

3DS-Gamecard
zum Start 2GB (max)

Wireless Communication
3DS Systeme können wireless verbunden werden (Local Multiplayer)
LAN Acces Points können für Online-Multiplayer angesteuert werden (WPA/WPA2)
auch im "Sleep Modus" kommuniziert der 3DS mit Systemen in seiner Nähe

Spiel-Steuerung
Touchscreen
eingebaute Mikrofone
die klassischen ABXY-Buttons + Digitalsteuerkreuz + L/R Schultertasten, Start-, Select- und Home Buttons unterhalb des Touchscreens und das "Slide Pad" (Analog-Stick) für eine 360 Grad Steuerung
eine Kamera in der Innenseite, zwei Außen
Motionsensor und Gyrosensor

Weitere Eingaben
3D Schieberegler (zur individuellen Einstellung der 3D Itensität)
Home-Button (Zugriff auf das Systemmenü)
Wireless Switch (WiFi kann jederzeit an- und ausgestellt werden)
Powerbutton
ausziehbarer Stylus

Input/Output
Nintendo 3DS Slot (kompatibel mit allen DS-Systemen)
SD Memory Card Slot
AC Adapter
Stereo-Kopfhörer Ausgang

Sound
Stereolautsprecher links und rechts von Breitbildschirm

Batterie
Lithium-Ionen-Akku

Sprachen
wird noch angekündigt

Parental Controls
Kindersicherung kann eingestellt werden





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